Goodbye Ostberlin

Fotografien 1986-1989

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Wer in den achtziger Jahren in Ostberlin lebte und staatsfernen Interessen nachging, traf unvermeidlich auch auf Harald Hauswald. Als Flaneur mit einer allzeit bereiten Kamera blickte er hinter die Kulissen eines müde und mürbe gewordenen Staates und entdeckte dabei immer wieder Szenen im alltäglichen ­Leben der Berliner mit einer überraschenden Mischung aus Heiterkeit und Melancholie. Ab 1986 fotografierte Hauswald auch in Farbe, von westdeutschen Illustrierten großzügig ausgestattet mit hochwertigen Kodak-Filmen. So entstanden neben seinen klassisch gewordenen Schwarzweiß-Bildern nun auch Aufnahmen,
die das »Abendlicht« über einer untergehenden Gesellschaft, aber auch den farbenfrohen Aufbruch einer jungen Generation festhielten, still, unspektakulär, aber von umso größerer Suggestivkraft.

Portrait

Harald Hauswald (geb. 1956) kam nach der Ausbildung zum Fotografen 1977 nach Berlin. Er arbeitete in verschiedenen Jobs und ab 1983 als Fotograf für die evangelische Stephanus-Stiftung. Seine Aufnahmen vom DDR-Alltag entstanden alle
im Eigenauftrag bzw. ab 1986 auch für westliche Medien. 1989 gehörte er zu den Gründern der Agentur Ostkreuz. 1997 erhielt er das Bundesverdienstkreuz.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Mathias Bertram
Seitenzahl 112
Erscheinungsdatum 23.09.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95797-026-8
Verlag Lehmstedt Verlag
Maße (L/B/H) 27,7/24,8/1,8 cm
Gewicht 1100 g
Abbildungen 50 farbige Abbildungen
Auflage 1
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19,90
inkl. gesetzl. MwSt.
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Goodbye Ostberlin
von einer Kundin/einem Kunden aus Bornheim am 07.10.2016

Harald Hauswald – Goodbye Ostberlin Kaum ein anderer Fotograf hat den untergehenden Staat der ehemaligen DDR so authentisch in Bildern festgehalten wie der Fotograf Harald Hauswald (Jahrgang 1956). Er kam nach seiner Ausbildung zum Fotografen schon 1977 nach Berlin. Die sarkastische Suggestivkraft seiner Bilder offenbarten die Schattenseiten des SED... Harald Hauswald – Goodbye Ostberlin Kaum ein anderer Fotograf hat den untergehenden Staat der ehemaligen DDR so authentisch in Bildern festgehalten wie der Fotograf Harald Hauswald (Jahrgang 1956). Er kam nach seiner Ausbildung zum Fotografen schon 1977 nach Berlin. Die sarkastische Suggestivkraft seiner Bilder offenbarten die Schattenseiten des SED Staates. Als Flaneur des Berliner Lebens hatte Harald Hauswald Zugang zu vielen Menschen und vor allem zur jungen Generation, die mit Gegenkultur den gesellschaftlichen Aufbruch herbeisehnten. Mit ausreichend Farbfilmmaterial und Aufträgen einer westdeutschen Illustrierten ausgerüstet, sind Harald Hauswald einzigartige und seltene Farbfotografien aus den Jahren 1986 bis 1990 gelungen, die viel aussagen über den Abgesang der damaligen DDR. Im Leipziger Lehmstedt ist 2016 unter dem Titel „Harald Hauswald – Goodbye Ostberlin“ ein von Mathias Bertram herausgegebener Fotobildband mit authentischen und herausragenden Fotografien von Harald Hauswald (Harald Hauswald ist einer der Gründer der renommierten Agentur Ostkreuz) erschienen. Zusammen mit dem klugen Vorwort des Herausgebers erhält der Leser mit diesem gelungenen Foto-Bildband einen profunden Einblick in die letzten Jahre der DDR und den Beginn dramatischer gesellschaftlicher Umbrüche. Harald Hauswald – Goodbye Ostberlin. Herausgegeben von Mathias Bertram, Lehmstedt Verlag, Leipzig 2016, 112 Seiten mit 89 ganzseitigen Farbfotografien, Format 27 x 24 cm, Fadenheftung, Schutzumschlag, Text in deutscher Sprache. ISBN: 978-3-95797-026-8. Willi Wilhelm, Bornheim, Oktober 2016.