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Liebe am Papierrand

Roman

(1)
Eine junge Frau nimmt in einem Hotel an einer Gesprächsrunde mit Gehörkranken teil. Zu dem Stenographen, der das Gespräch protokolliert, fühlt sie sich auf geheimnisvolle Weise hingezogen. Von ihm erfährt sie, daß das Hotel einst einer Fürstenfamilie gehörte, deren kleiner Sohn seinerzeit von einem Balkon stürzte. Jahrelang lag das Kind schwerverletzt in einem der Zimmer, in das der Fürst unzählige Blumen pflanzen ließ, da der abendliche Duft der Blüten dem Jungen Erleichterung verschaffte. Als die Frau nun zusammen mit dem Stenographen das Zimmer besichtigt, glaubt sie, den Duft der längst vergangenen Blumen wahrzunehmen. Sie bittet ihn, fortan ihre Lebensgeschichte aufzuschreiben. Doch als der Stenograph mit den Aufzeichnungen beginnt, und die Frau erkennt, daß er hierfür nur eine begrenzte Anzahl von Blättern vorgesehen hat, spürt sie, daß sie ihn bald schon wieder verlieren wird ...
Portrait
Yoko Ogawa gilt als eine der wichtigsten japanischen Autorinnen ihrer Generation. Für ihr umfangreiches Werk wurde sie mit vielen Literaturpreisen ausgezeichnet, zuletzt mit dem Tanizaki-Jun'ichirō-Preis. Für ihren Roman »Das Geheimnis der Eulerschen Formel« erhielt sie den begehrten Yomiuri-Preis. Bei Liebeskind erschienen u.a. die Romane »Hotel Iris«, »Das Museum der Stille« und »Das Ende des Bengalischen Tigers«. Yoko Ogawa lebt mit ihrer Familie in der Präfektur Hyogo.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB 3 i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 256 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.04.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783954380305
Verlag Verlagsbuchhandlung Liebeskind
Übersetzer Ursula Gräfe, Kimiko Nakayama-Ziegler
eBook
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Nicht meine Welt
von einer Kundin/einem Kunden aus Ansbach am 04.11.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

>>Liebe am Papierrand<< von Yoko Ogawa Eine junge Frau, die ein rätselhaftes Ohrenleiden hat, lernt einen Stenographen kennen. Sie fühlt sich unheimlich zu ihm hingezogen oder besser gesagt zu seinen Händen/Finger. Das reden mit ihm scheint ihren Ohren gut zu tun und daher bittet sie ihn, das er ihre Lebensgeschichte aufschreibt. Das... >>Liebe am Papierrand<< von Yoko Ogawa Eine junge Frau, die ein rätselhaftes Ohrenleiden hat, lernt einen Stenographen kennen. Sie fühlt sich unheimlich zu ihm hingezogen oder besser gesagt zu seinen Händen/Finger. Das reden mit ihm scheint ihren Ohren gut zu tun und daher bittet sie ihn, das er ihre Lebensgeschichte aufschreibt. Das ist wieder so ein Buch, das wohl jeder Leser anders empfindet. Das, was andere Leser in diesem Buch gefunden haben, hat sich mir nicht gezeigt, ich habe es nicht gefunden. Das Buch hat mich gelangweilt und ich hatte die ganze Zeit den Eindruck ein Tagebuch einer Hand/Fingerfetischistin zu lesen, da es hier ja wirklich hauptsächlich darum geht, wie anziehend sie seine Finger findet und was sie für Gefühle hat, wenn sie seine Finger beobachtet. Ich bin zwar für vieles offen und nachdem ich die Mitte großzügig überblättert hatte um endlich ans Ende zu gelangen, musste ich feststellen, da kommt nichts mehr, was mich umstimmt. Es ist zwar anders wie zuerst gedacht, dennoch bleibt es ein Tagebuch einer Fetischistin und ich kann diese Liebe zu Fingern/Händen nicht nachvollziehen. Diese Frau ist besessen und hat noch ganz andere Leiden ......................... Mir ist schon klar, das das Buch etwas anderes sagen will, aber an mich ist es nicht ran gekommen. Hier verschmilzt zwar Wirklichkeit mit Fantasie, aber unter Fantasie stelle ich mir was anderes vor.