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Die erstaunliche Wirkung von Glück

Roman

(20)
Dorle lebt im Souterrain eines herrschaftlichen Hauses, in dem sonst nur wohlhabende, knarzige alte Leute wohnen. In Heimarbeit steckt sie für eine Kronleuchtermanufaktur Kristalle zusammen. Und sie lässt sich von ihren Nachbarn als Concierge missbrauchen, obwohl sie gar nicht die Concierge ist.
Doch Dorle ist genügsam und zufrieden mit ihrem Leben. Ganz im Gegensatz zu Annegret Sonne, vierundachtzig und voller Lebenslust. Als Frau Sonne sich zu einer dreimonatigen Reise aufmacht, bittet sie Dorle, ihre Wohnung zu hüten. Schnell wird klar, dass es sich hier nicht um eine gewöhnliche Wohnung handelt. Sie hat angeblich eine Aura, es lebt ein Kater darin, der Dinge kann, die normale Kater nicht können und per Fax treffen Aufgaben für Dorle ein, die sie an den Rand des Wahnsinns bringen. Sie muss zum Sport, zu jemandem unfreundlich sein und kochen. Sogar Dates hat sie plötzlich. Gut, die Männer sind alle über achtzig, aber sie verstehen etwas von der Liebe. So hat Joe, Dorles einziger Freund, alle Hände voll zu tun, um im Rennen zu bleiben.

PS: Wurde Henriette Schräubchen schon erwähnt? Nur so viel: Sie hat rosa Haare, kann Gedanken lesen und spielt eine nicht unwesentliche Rolle in dieser Geschichte.

Enthält eine Leseprobe aus Susann Rehleins neuem Roman 'Lucy Schröders gesammelte Wahrheiten'.
Portrait
Susann Rehlein, geboren in Leipzig, hat Germanistik und Slavistik studiert. Sie arbeitet als Journalistin und Lektorin und lebt mit ihrem Wolpertinger in Berlin-Kreuzberg.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Erscheinungsdatum 13.10.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783832188801
Verlag DUMONT Buchverlag
Verkaufsrang 55.570
eBook
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Lenke Balaton, Thalia-Buchhandlung Saarbrücken

Dorle ist jung und lebt in einer Parterrewohnung, in der sie in Heimarbeit für eine Firma Kronleuchter zusammensetzt. Eigentlich lebt Dorle gerne allein und zurückgezogen und sie versteht auch nicht, warum jeder im Haus meint, dass sie die Concierge sei, was die vielen Zettel mit der Bitte dieses oder jenes zu reparieren schließen lassen.
Eines Tages bittet Frau Sonne aus dem obersten Stock Dorle zu sich mit einer ungewöhnlichen Bitte.

Ich war direkt von der ersten Seite des Buches wie verzaubert. Die Charaktere sind wunderbar skurril, aber doch wieder so normal, dass man sie sich sehr gut vorstellen kann und auch viele direkt lieb gewinnt.
Hervorzuheben ist der wunderschöne Schreibstil der Autorin, der einem Dorles Welt sehr nahe bringt und immer wieder über die wunderbaren Um- und Beschreibungen mancher Situationen staunen lässt.
Dorle ist jung und lebt in einer Parterrewohnung, in der sie in Heimarbeit für eine Firma Kronleuchter zusammensetzt. Eigentlich lebt Dorle gerne allein und zurückgezogen und sie versteht auch nicht, warum jeder im Haus meint, dass sie die Concierge sei, was die vielen Zettel mit der Bitte dieses oder jenes zu reparieren schließen lassen.
Eines Tages bittet Frau Sonne aus dem obersten Stock Dorle zu sich mit einer ungewöhnlichen Bitte.

Ich war direkt von der ersten Seite des Buches wie verzaubert. Die Charaktere sind wunderbar skurril, aber doch wieder so normal, dass man sie sich sehr gut vorstellen kann und auch viele direkt lieb gewinnt.
Hervorzuheben ist der wunderschöne Schreibstil der Autorin, der einem Dorles Welt sehr nahe bringt und immer wieder über die wunderbaren Um- und Beschreibungen mancher Situationen staunen lässt.

Franziska Kommert, Thalia-Buchhandlung Göttingen

Französisches Flair in Berlin.Rosa ZuckerwatteHaare zum dahinschmelzen,Und eine Hausgemeinschaft `a la Gavalda.Leseglück finden Sie in der Geschichte von Dorle und Frau Sonne. Französisches Flair in Berlin.Rosa ZuckerwatteHaare zum dahinschmelzen,Und eine Hausgemeinschaft `a la Gavalda.Leseglück finden Sie in der Geschichte von Dorle und Frau Sonne.

Rita Berhausen, Thalia-Buchhandlung Siegburg

Zuckersüßes und sehr zartes Plädoyer für mehr Selbstbewusstsein und Selbstliebe. Sprachlich besonders, aber gut! Ein etwas anderes lesenswertes modernes Märchen, das Spaß macht! Zuckersüßes und sehr zartes Plädoyer für mehr Selbstbewusstsein und Selbstliebe. Sprachlich besonders, aber gut! Ein etwas anderes lesenswertes modernes Märchen, das Spaß macht!

Märchenhafter und romantischer Roman über die Selbstfindung einer jungen Frau à la "Die fabelhafte Welt der Amelie" Märchenhafter und romantischer Roman über die Selbstfindung einer jungen Frau à la "Die fabelhafte Welt der Amelie"

Lisa Koschate, Thalia-Buchhandlung Leuna

Ohne Kitsch, aber mit viel Humor und herrlichem Sprachstil, wird hier die herzerwärmende Geschichte einer Protagonistin erzählt, die das Glück findet, ohne danach gesucht zu haben. Ohne Kitsch, aber mit viel Humor und herrlichem Sprachstil, wird hier die herzerwärmende Geschichte einer Protagonistin erzählt, die das Glück findet, ohne danach gesucht zu haben.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
20 Bewertungen
Übersicht
11
5
3
1
0

Leider kein Buchglück für mich ...
von Sharon Baker aus Mönchengladbach am 30.07.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Dorle lebt in einem herrschaftlichen Haus, zwar im Souterrain, aber dafür in einer tollen Gegend. Zu früheren Zeiten wurde ihre Wohnung für den Concierge genutzt und irgendwie ist der Gedanke bei den älteren Bewohnern hängen geblieben und sie sehen Dorle eher als Dienstmädchen, statt als Mitbewohnerin an. Nun macht... Dorle lebt in einem herrschaftlichen Haus, zwar im Souterrain, aber dafür in einer tollen Gegend. Zu früheren Zeiten wurde ihre Wohnung für den Concierge genutzt und irgendwie ist der Gedanke bei den älteren Bewohnern hängen geblieben und sie sehen Dorle eher als Dienstmädchen, statt als Mitbewohnerin an. Nun macht es Dorle aber auch nicht aus und übernimmt so einige Arbeiten, aber am liebsten verkriecht sie sich und steckt Kristalle für eine Kronleuchtermanufraktur zusammen. Diese Arbeit macht sie gern und ist auch ihr einziger großer Kontakt nach draußen, durch Joe, der ihr das Material liefert. Aber dann tritt Frau Sonne in ihr Leben und Dorle soll drei Monate auf deren Wohnung aufpassen, aber das allein ist nicht alles. In der Wohnung lauern ein Kater und ein Fax, was ständig neue Aufgaben für Dorle ausspuckt und ihr kaum Zeit zum Luft holen lässt. Wird Dorle dem allen gewachsen sein? Was verbirgt sich hinter dieser Aktion von Frau Sonne? Und ob Joe auch endlich eine Chance bei Dorle bekommt? Ich mag ja etwas abgedrehte Geschichten und fand die Idee von der einsamen zurückgezogenen Frau, deren sich dann ein ganzes Haus ältere Leute annehmen wirklich herzallerliebst. So freute ich mich unglaublich auf die Geschichte und kuschelt mich zum Lesen hübsch ein und dann, war es vorbei mit dem Charme und dem Zauber. Warum erzähle ich euch jetzt. Dorles zu Hause ist eine winzige kleine Wohnung, wo kaum zwei Leute reinpassen und dort fristet sie ihr Dasein. Allerdings nur, bis der nächste Mieter, wieder auf die Idee kommt, Dorle als Concierge einzuspannen und diesem Schicksal nimmt sie sich an. Sie putzt, kümmert sich um die Pflanzen, oder holt auch mal Brötchen. Einen Dank bekommt sie nicht und so plätschert ihr Leben so dahin, aber was sie eigentlich möchte, ist, ihre Ruhe haben, nur kann sie dafür, leider nie Nein sagen. Tja und dann kommt Frau Sonne, energiegeladen mit vierundachtzig daher und möchte das Dorle in ihrer Abwesenheit auf die Wohnung aufpasst, und zwar gegen Bezahlung. Was sie dafür tun muss, nicht soviel, Pralinen essen, kochen, den Kater pflegen und so eine oder andere Aufgabe aus dem Fax erledigen. Klingt doch nicht schlecht, ist für Dorle aber eine Herausforderung und eine absolute Schwerstarbeit, da sie dafür ihr Leben verlassen muss. Aber das Geld lockt und so versucht sie ihr Glück und stellt fest, das Glück auch was Tolles sein kann. Ganz ehrlich, ich bin kein Dorle Fan. Naja, den Grundgedanken an ihrer Person, finde ich schon gut. Immerhin denkt sie selbst zu selten an sich, arbeitet immer nur und lässt sich zu leicht ausnutzen, dass da so ein Engel in Form von Frau Sonne und ihrer Gesellschafterin Frau Schräubchen erscheinen, kommt natürlich zur rechten Zeit und bringt Bewegung in ihrem Handeln und Tun. Allerdings schwebt mir Dorle zu oft in einem Zwischenraum, den ich nicht greifen konnte und was ich auch total unrealistisch fand, dass sie nix von den Helfern mitbekommen hat. Uns Lesern war es von Anfang an klar, was Frau Sonne vorhat, nur Dorle kämpfte mit ihren Alltagsschwächen und diesen Aufgaben. Mir persönlich fehlte die Nähe zur Hauptfigur und auch alle anderen konnten nicht wirklich überzeugen. Bei Joe, den angeblichen festen Freund, hatte ich immer den Eindruck, er wäre irgendwie zurückgeblieben, dabei war er es am Ende nicht und auch einige andere Eindrücke bestätigten sich nicht. Am liebsten waren mir da die älteren Figuren, die durch ihre „Niedlichkeit“ sich einfach ins Herz schleichen wollten, aber immer mehr Klischees bedienten. Zudem fand ich es oft überdreht, unglaubhaft, wiederholend, schräg und mir fehlte, oft die Lust weiterzulesen. Der Zauber den so viele Leser verspürten, wollte sich einfach nicht bei mir einstellen und so schlug ich die letzten langatmigen Seiten einfach zu und bekam kein Glanzgefühl. Der Weg zum glücklichen Leser ist nicht immer einfach und hier fehlte mir meine Frau Sonne.

von einer Kundin/einem Kunden aus Pirmasens am 15.10.2016
Bewertet: anderes Format

Herzerwärmende Lektüre mit märchenhaftem Charme!

Wunderschöne Geschichte mit Magie
von Wuestentraum am 19.11.2015
Bewertet: gebundene Ausgabe

Dies ist die Geschichte von Dorle. Sie lebt im Souterrain eines herrschaftlichen Hauses, in dem sonst nur wohlhabende, knarzige alte Leute wohnen. In Heimarbeit steckt sie für eine Kronleuchtermanufaktur Kristalle zusammen. Und sie lässt sich von ihren Nachbarn als Concierge ausnutzen, obwohl sie gar nicht die Concierge ist... Dies ist die Geschichte von Dorle. Sie lebt im Souterrain eines herrschaftlichen Hauses, in dem sonst nur wohlhabende, knarzige alte Leute wohnen. In Heimarbeit steckt sie für eine Kronleuchtermanufaktur Kristalle zusammen. Und sie lässt sich von ihren Nachbarn als Concierge ausnutzen, obwohl sie gar nicht die Concierge ist – aber was soll man machen, wenn plötzlich acht Topfpflanzen vor der Tür stehen mit dem Hinweis »Bitte gießen, verreise. MfG Bock«? Doch Dorle ist genügsam und zufrieden mit ihrem Leben. Ganz im Gegensatz zu Annegret Sonne, 84 und voller Lebenslust. Als Frau Sonne sich zu einer dreimonatigen Reise aufmacht, bittet sie Dorle, ihre Wohnung zu hüten. Nicht ohne Hintergedanken trägt sie ihr auf, genau die Dinge zu tun, mit denen sich die alte Dame sonst das Leben schön macht: im Bett Filme gucken und Pralinen essen, Wellnesstermine wahrnehmen, köstliche Gerichte kochen. Für jemanden wie Dorle ist das ganz schön herausfordernd. Sogar Dates hat sie plötzlich. Gut, die Männer sind alle über achtzig, aber sie behandeln sie wie eine Dame. So hat Joe, Dorles einziger Freund, alle Hände voll zu tun, um im Rennen zu bleiben. Doch dies wäre keine gute Geschichte, wenn es nicht ein paar Umwege und Sackgassen gäbe auf dem Weg zum zum Happy End, oder? Dorle lebt sehr zurückgezogen in ihrer Souterrain-Wohnung, sie arbeitet, indem sie zuhause Kristalle zusammensteckt und hat für ihren Geschmack genug Besuch, von Joe, der Fahrer der Kronleuchtermanufaktur, der einmal die Woche kommt, ihre fertigen Kristalle abholt und neue Arbeit bringt. Das ist genug Kontakt für Dorle’s Geschmack, mehr braucht sie nicht. Bis sie eines Tages Kontakt zu Frau Sonne und frau Schräubchen bekommt, die im 5. Stock des Hauses wohnen. Frau Sonne fährt für 3 Monate in den Urlaub und benötigt Dorle, um ihre Wohnung zu hüten. Gleichzeitig schickt sie ihr per Fax „Aufträge", die sie erledigen soll. Klangschalentherapie für die Pflanzen, zur Massage gehen, ins Fitness-Studio sowie zum Essen gehen mit zwei über 70-jährigen Herren vom Escort-Service. Anfangs wundert Dorle sich über diese merkwürdigen Aufträge, bis sie plötzlich Gefallen daran findet. Langsam aber sicher verändert Dorle sich, sich fängt an, dass Leben, die neuen Aufgaben, die vermehrten Kontakte die sie knüpft zu genießen und wünscht sich nun auch plötzlich Joe an ihrer Seite, der sie vorher eigentlich nur genervt hatte. Auch den anderen fällt die veränderte Dorle auf, und sie hat plötzlich ganz andere Bedürfnisse, als ganz allein in ihrer kleinen Concierge-Wohnung zu sitzen. Susann Rehlein hat mit wunderschönem Sprachstil und Humor einen wirklich tollen Roman geschrieben, der über die versteckte Magie zu Herzen geht. Ich wollte Dorle anfangs in den Arm nehmen und sie trösten, gleichzeitig wollte ich sie schütteln, damit sie sich nicht herumschubsen und schlecht behandeln lässt. Ich habe mit Dorle gelitten und mich mit ihr gefreut, ihre Empfindungen nachvollziehen können und auch das Ende hat mich sehr berührt. Dieser Roman lädt nicht nur zum schwärmen für die schöne Geschichte sondern auch zum träumen ein, für das Glück und was es mit einem macht. Eine besonderes und schönes Lesevergnügen mit einem Hauch Magie.