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Northern Gothic

Unheimliche Geschichten

(10)
Fiebern Sie mit, im Wahnsinn einer Irrenanstalt der 50er Jahre oder einer Horror-Klinik in Dresden - begleiten Sie Sheriff Wyatt Earp im Kampf gegen Zombies und blicken Sie in einem verfallenen Bahnwärterhaus in einen unheimlichen Spiegel.
Was passiert, wenn der Komponist Richard Wagner in Paris auf Edgar Allan Poe trifft?
Erfahren Sie, wie man eine tödliche Liebesnacht mit älteren Damen einfädelt und mit einem Mikrowellenherd mordet.
Begleiten Sie Sherlock Holmes und Dr. Watson bei der Lösung ihres kniffligsten Falls - oder werden die beiden diesmal scheitern?

Bei Andreas Gruber ist alles möglich!

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»Grubers Stil ist rasant, komplex und sorgt immer wieder für überraschende Wendungen.« [Sebastian Fitzek - Autor]

»Wo Gruber drauf steht, ist auch Gruber drin - und ich kann nur sagen: Unbedingt lesen!« [Lesermeinung]

»Wer die Bücher von Andreas Gruber mag, kommt an diesem hier nicht vorbei.« [Lesermeinung]
Portrait
Andreas Gruber, geboren 1968 in Wien, studierte an der dortigen Wirtschaftsuniversität und lebt als freier Autor mit seiner Familie und fünf Katzen in Grillenberg in Niederösterreich. Mittlerweile erschienen seine Kurzgeschichten in über hundert Anthologien, liegen als Hörspiel vor oder wurden als Theaterstück adaptiert. Seine Romane erschienen als Übersetzung in Frankreich, Italien, Türkei, Brasilien, Japan und Korea. Dreifacher Gewinner des Vincent Preises und dreifacher Gewinner des Deutschen Phantastik Preises. Arbeitsstipendium Literatur 2006, 2008, 2009, 2010, 2012, 2013 und 2014, Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur. Gruber spielt leidenschaftlich gern Schlagzeug und wartet bis heute auf einen Anruf der Rolling Stones.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 344 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 09.06.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783958350786
Verlag Luzifer-Verlag
Dateigröße 1765 KB
Verkaufsrang 41.824
eBook
4,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Unheimliche Geschichten
von NiWa aus Euratsfeld am 09.09.2017

Perverse Altenpfleger, in den Wahnsinn treibende Puzzles, verstörende Hinterwäldler und fremde Dimensionen - Gruber zeigt, was das Repertoire des Horrors alles zu bieten hat. Insgesamt sind 13 Geschichten in diesem Band vereint, wobei schon allein der Prolog mit dem Schaurigen punkten kann. In diesen Kurzgeschichten geht Gruber mehrere Themen an. Eingangs... Perverse Altenpfleger, in den Wahnsinn treibende Puzzles, verstörende Hinterwäldler und fremde Dimensionen - Gruber zeigt, was das Repertoire des Horrors alles zu bieten hat. Insgesamt sind 13 Geschichten in diesem Band vereint, wobei schon allein der Prolog mit dem Schaurigen punkten kann. In diesen Kurzgeschichten geht Gruber mehrere Themen an. Eingangs beschreibt er immer, aus welcher Schaffenszeit die Geschichte stammt, wie er auf die Idee gekommen ist und wann und wo sie erstveröffentlicht wurde. So erfährt man gleichzeitig auch Hintergründe zu seinem Autorenleben. Meine Lieblingsgeschichte dieser Sammlung ist "Glauben Sie mir, mein Name ist Dr. Watson!“, weil Gruber hier mit den verschiedensten literarischen Figuren spielt und sie äußerst geschickt in einer Gänsehaut-Geschichte vereint. Absoluten Gruselfaktor hat meiner Meinung nach "Das Bahnwärterhaus" - eine Geschichte, die mich richtig gefangen genommen hat. Denn hier wird das ländliche Leben in Österreich thematisiert, wie ich es selbst kenne, und ich kann nur bestätigen, dass die Umstände dieser Story durchaus glaubhaft sind. Laut Gruber hat er sich die beste Geschichte für den Abschluss des Bandes aufgehoben und es stimmt schon, dass einem „Northern Gothic" - mit dem Motiv der furchterregenden Hinterwäldler - wahrlich Angst einjagen kann. Geografisch betrachtet bleibt Gruber meist daheim. Viele Geschichten sind in Österreich angesiedelt, wobei er manchmal in andere europäische Gefilde wechselt oder den Leser in die USA entführt. Alles in allem haben mir alle Geschichten gefallen. Ein oder zwei davon gehen mir zu sehr in den Fantasybereich, den ich persönlich weniger mag, und bei einer davon bin ich nach wie vor am Überlegen, ob ich sie überhaupt verstanden habe. Bei fast allen Geschichten spielt Andreas Gruber mit einer abrupten Wendung und geht auch schon zu Beginn auf diesen literarischen Kniff - der in der Filmbranche ‚Twist‘ genannt wird - ein. Daher wird man vom ihm lange Zeit auf’s Glatteis geführt bis sich eine ungeahnte Perspektive eröffnet. Mir hat dieser Erzählstil sehr gut gefallen, nur kam mir der ‚Twist‘ an sich meist zu früh und zu brutal ins Spiel. Ich bin eine Leserin, die sich von Schriftstellern gerne über längere Zeit einlullen lässt, bis der Horror vor mir steht und mir ins Gesicht grinst. Ich denke aber, dass diese kleine Kritik meinerseits eben dem Charakter von Kurzgeschichten geschuldet ist. Meiner Ansicht nach sind diese unheimlichen Geschichten aus Andreas Grubers Feder allesamt lesenswert. Thematisch grundverschieden, vom Ablauf her ähnlich aufgebaut, dennoch immer mit überraschenden Wendungen, lässt es sich gut gruseln und ich freue mich, dass Österreich wahre Horror- und Thriller-Talente zu bieten hat.

Ob Krimi, Horror oder Fantasy - Diese Storysammlung deckt die ganze Bandbreite des Autor perfekt ab
von ech am 29.07.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dies war mein erstes Buch von Andreas Gruber und es hat mir gezeigt, das es ein Fehler war, nicht schon früher etwas von ihm zu lesen und ich daran schnellstens etwas ändern muss. Die Bandbreite der 13 Storys und einem Vorwort der etwas anderen Art decken die gesamte Bandbreite des... Dies war mein erstes Buch von Andreas Gruber und es hat mir gezeigt, das es ein Fehler war, nicht schon früher etwas von ihm zu lesen und ich daran schnellstens etwas ändern muss. Die Bandbreite der 13 Storys und einem Vorwort der etwas anderen Art decken die gesamte Bandbreite des Autors perfekt ab. Ob Krimi, Horror oder Fantasy, Andreas Gruber beherrscht alle Genres, auch eine klassische Western-Story mit Zombie-Elementen ist da kein Problem. Abwechselungsreich, spannend, überraschend, beängstigend und durchaus auch lustig, (fast) jede Story überzeugt auf ihre eigene Weise. Zwar hat nicht jede Geschichte meinen persönlichen Geschmack getroffen, aber selten war bei einer Storysammlung die Trefferquote so hoch.

Fesselnd und Einfallsreich
von einer Kundin/einem Kunden aus dem Saarland am 16.10.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Rezension: Zwar hatte ich bisher noch nichts von Andreas Gruber gelesen, doch der Klappentext und das Cover seiner Anthologie „Northern Gothic“ sprachen mich so an, dass ich nicht um das Buch herumkam. Fest steht – dies war definitiv nicht mein letztes Buch von Andreas Gruber. Begonnen wird mit einem Vorwort von... Rezension: Zwar hatte ich bisher noch nichts von Andreas Gruber gelesen, doch der Klappentext und das Cover seiner Anthologie „Northern Gothic“ sprachen mich so an, dass ich nicht um das Buch herumkam. Fest steht – dies war definitiv nicht mein letztes Buch von Andreas Gruber. Begonnen wird mit einem Vorwort von Anna Gram aus dem (angeblich) ehemaligen LiteraTour Crash Magazin – wobei ich jedoch von beiden Namen noch nie etwas gehört habe, und mir gut vorstellen könnte, dass auch dieses Vorwort, das im Endeffekt eine Horrorgeschichte auf Kosten des Autors selbst darstellt, ebenfalls aus Herrn Grubers Feder stammt. Da ich von den Kurzgeschichten selbst nicht mehr Details verraten möchte, als dies im Klappentext bereits der Fall ist, möchte ich nur so viel verraten: Das Spektrum des Grauens wird in fast jede Richtung abgedeckt. So gelangt man von einem Western, zu einer Story mit allzu bekannten Charakteren aus Klassikern, und vorbei an typischen Gothicnovels geht es zu Geschichten, die durchaus auch im Alltag geschehen könnten. Von den insgesamt 13 (+1) Geschichten sagten mir gerade mal 2 nicht zu – eine gute Bilanz, wie ich finde. Sehr sympathisch – Andreas Gruber hat vor jede seiner Geschichten eine persönliche kurze Ansprache gesetzt, in der er erklärt, ob und wenn ja wo der Text schon einmal erschien, was andere über diese Story sagten und was ihn zum Schreiben dieser Geschichte inspirierte. Zum Schreibstil lässt sich kurz und knackig sagen: ausgezeichnet. Sogar bei den Storys, die mir nicht gefielen, kam ich schnell durch den Text, weil Andreas Gruber sehr fesselnd schreibt und den Leser umgehend ins Geschehen zieht. Fazit: 13 (+1) unheimliche Geschichten – fesselnd, einfallsreich, Schauder hervorrufend und damit sehr zu empfehlen.