Euphoria

Roman

Lily King

(25)
Die Leseprobe wird geladen.
eBook
eBook
9,99
bisher 10,99
*befristete Preissenkung des Verlages.   Sie sparen : 9  %
9,99
bisher 10,99 *befristete Preissenkung des Verlages.

Sie sparen:  9 %

inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
Sofort per Download lieferbar
Sie können dieses eBook verschenken  i

Weitere Formate

Taschenbuch

10,90 €

Accordion öffnen
  • Euphoria

    dtv

    Sofort lieferbar

    10,90 €

    dtv

gebundene Ausgabe

19,95 €

Accordion öffnen
  • Euphoria

    C.H.Beck

    Sofort lieferbar

    19,95 €

    C.H.Beck

eBook (ePUB)

9,99 €

Accordion öffnen
  • Euphoria

    ePUB (C. H. Beck)

    Sofort per Download lieferbar

    9,99 €

    10,99 €

    ePUB (C. H. Beck)

Beschreibung

Von realen Ereignissen im Leben der berühmten Ethnologin Margaret Mead inspiriert, erzählt Lily King in diesem grandiosen, spannenden und sinnlichen Roman ebenso anschaulich wie klug von Besitz und Begierde, Entdeckung und Macht, Liebe und Herrschaft.
Neuguinea, Anfang der 1930er Jahre. Drei junge Ethnologen - die schon berühmte und faszinierende Amerikanerin Nell Stone, ihr Mann Fen und der Brite Andrew Bankson - stoßen nach Jahren einsamer Feldforschung aufeinander und entwickeln eine leidenschaftliche Dreiecksbeziehung. Erschöpft von den Versuchen, etwas Verwertbares über die Stämme am Sepikfluss herauszufinden, gelangen die drei Forscher zu den Tam, einem weiblich dominierten Stamm mit ungewohnten Ritualen. Während sie immer tiefer in das Leben der Tam eindringen, werden auch ihre unterschiedlichen Wünsche und Interessen immer deutlicher, die erotische Anziehung zwischen Nell Stone und Andrew Bankson immer intensiver. Schließlich schreitet Fen zu einer dramatischen Aktion mit tragischem Ausgang für alle.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 262 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.06.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783406682049
Verlag C. H. Beck
Dateigröße 3372 KB
Übersetzer Sabine Roth
Verkaufsrang 38907

Buchhändler-Empfehlungen

Carolin Krämer, Thalia-Buchhandlung Trier

Die Geschichte an sich war spannend und interessant. Allerdings wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. Mir hat es an Tiefe und Genauigkeit gefehlt. Dennoch eine gute Mischung an Liebe, Abenteuer und Wissenschaft, die auch die Frage stellt, was ist normal und was ist moralisch.

Irgendwie verstörend

Jana Pohlscheid, Thalia-Buchhandlung Münster

Das Buch hat ganz tolle Kritiken bekommen und vielen meiner Kollegen ausgezeichnet gefallen. Ich selbst, konnte nicht ganz so viel mit diesem Roman anfangen. Die Kulisse ist super und auch die Thematik der Anthropologie ist sehr spannend aufbereitet. Aber die Figuren waren mir ungemein unsympathisch, die Dreiecksbeziehung zu eskalativ und generell war mir das "Beobachten der Beobachter" suspekt. Ich bin einfach nicht ganz warm geworden, obwohl es wirklich kein schlechter Roman ist. Aber deswegen gibt es nur 3 von 5 Sternen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
25 Bewertungen
Übersicht
17
5
2
1
0

Drei Ethnologen und ihrer unterschiedliche Herangehensweise bei der Erforschung fremder Kulturen. Die euphorisch angekündigte Dreiecksbeziehung ist jedoch enttäuschend belanglos
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 01.03.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die bekannte amerikanische Ethnologin Nell Stone befindet sich mit ihrem erst frisch verheirateten Ehemann Fen auf Forschungsreise in Neuguinea. Dort treffen sie 1932 auf den Briten Andrew Bankson, der selbst Ethnologe ist und sich freut, Gleichgesinnten zu begegnen. Er schlägt den beiden vor, ihren Aufenthalt in Neuguinea zu ve... Die bekannte amerikanische Ethnologin Nell Stone befindet sich mit ihrem erst frisch verheirateten Ehemann Fen auf Forschungsreise in Neuguinea. Dort treffen sie 1932 auf den Briten Andrew Bankson, der selbst Ethnologe ist und sich freut, Gleichgesinnten zu begegnen. Er schlägt den beiden vor, ihren Aufenthalt in Neuguinea zu verlängern, denn es gäbe noch genügend Stämme zu erforschen. Alle drei haben ganz unterschiedliche Ansätze bei der Untersuchung der Kultur der verschiedenen Stämme. Während Bankson eher zurückhaltend gegenüber den Völkern auftritt und sie beobachtet, hat sich Nell sogar die Sprache der Stämme des Sepik angeeignet und befragt die Einheimischen unmittelbar. Ihr Mann tritt ganz selbstverständlich mit den Stammesangehörigen in Kontakt und lebt ihre Sitten und Bräuche. Nell ärgert sich über Fen, wenn dieser ihren wissenschaftlichen Ansatz untergräbt und sich willkürlich Themen widmet, die ihn gerade interessieren, statt akribisch den Studien nachzugehen. Fen sieht sich dagegen im Schatten von Nells Erfolgen und möchte unabhängig von ihr Ruhm erlangen. Bankson ist beeindruckt von Nells Arbeit und verliebt sich in die junge Ethnologin. Die fiktive Geschichte ist angelehnt an das Leben der US-amerikanischen Ethnologin Margaret Mead (1901-1978), die für ihre Studien über die Sexualität bei südpazifischen Kulturen berühmt wurde. Durch die Schilderungen erhält man einen Einblick in die Arbeit und den oftmals kräftezehrenden Alltag eines Ethnologen in den 1930er-Jahren fernab der Heimat und vereinzelte Einsichten in die Riten und Zeremonien der einheimischen Völker. Das Buch bleibt dabei fragmentär und oberflächlich. Ich hatte mir einen tieferen Einblick in die Lebenswelt der unterschiedlichen Stämme in Neuguinea und mehr Naturbeschreibungen zu diesem exotische Land erhofft. Die herrschenden Strukturen und deren Kultur bleibt vage. Selbst der Kern von Nells Forschung - die Geschlechterrollen in den Stämmen - wird nicht wirklich fassbar. Im Fokus der Erzählung liegen vielmehr die Sorgen und Probleme der Hauptfiguren, Nells Kinderlosigkeit und die trotz ihrer Erfolge andauernden Befürchtung, als weibliche Wissenschaftlerin nicht ernst genommen zu werden, Fens skrupelloses und egoistisches Verhalten beim Lechzen nach Ansehen sowie Banksons Einsamkeit, der Wunsch nach Anerkennung und die unterdrückte Sehnsucht nach Nell. Am Ende wird die Geschichte lebhafter, handelt von Neid und Profilierung und der Divergenz aus dem rücksichtlosen Benehmen Fens und dem respektvollen Umgang von Nell und Bankson mit den Naturvölkern, die die Menschen nicht nur als reine Forschungsobjekte betrachteten. Enttäuscht war ich allerdings von der angekündigten Dreiecksbeziehung der drei Ethnologen, die ich mir spannungsgeladener und leidenschaftlicher - euphorischer - erwartet hatte. Die "erotische Anziehung" blieb eher eine Momentaufnahme und fast schon enttäuschend belanglos.

Ménage à trois
von Kaffeeelse am 12.12.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ja, auch dieses Buch möchte ich als ein Jahreshighlight bezeichnen. "Euphoria" von Lily King beinhaltet gleich mehrere Gesichtspunkte, die es für mich unvergesslich machen. Da haben wir einmal die Ethnologie, ein Hobby von mir und in dem Buch die Beschreibung der Arbeit der Ethnologen und die Situation, in der sie stecken. Hut a... Ja, auch dieses Buch möchte ich als ein Jahreshighlight bezeichnen. "Euphoria" von Lily King beinhaltet gleich mehrere Gesichtspunkte, die es für mich unvergesslich machen. Da haben wir einmal die Ethnologie, ein Hobby von mir und in dem Buch die Beschreibung der Arbeit der Ethnologen und die Situation, in der sie stecken. Hut ab. Würde ich nicht können. Dafür liebe ich die Segnungen der Zivilisation zu sehr. Andererseits haben wir das Thema der Beleuchtung einer fremden Kultur und diese Sicht aus den verschiedenen Betrachtungsweisen der beiden Geschlechter. Interessant und stichhaltig. Manches wird ein Forscher/eine Forscherin vom jeweils anderen Geschlecht nie erfahren. Und dann noch das Thema der drei Hauptpersonen untereinander. Wow. Gut umgesetzt das Ganze. Zum Inhalt: Die beiden amerikanischen Ethnologen Nell Stone und ihr Mann Schuyler Fenwick sind von einer Feldforschung bei einem Stamm in Neuguinea zurück auf dem Weg in die Zivilisation, um nach einer kurzen Erholung nach Australien zu den Aborigines zu gehen. In dem kleinen Ort Angoram treffen sie auf einen anderen Ethnologen, den Briten Andrew Bankson, der sie überredet/überzeugt noch eine Weile zu bleiben und bei einem interessanten Stamm zu forschen. Nicht ohne Eigennutz natürlich. Der depressive Europäer lebt seit längerer Zeit bei einem Stamm, sieht keine Möglichkeit mehr seine Arbeit bei diesem Stamm zu optimieren, sieht sich selbst schon als inkompetent, ist geplagt von Selbstzweifeln und dazu kommen noch Traumata aus der Vergangenheit und erschweren zusätzlich noch das Ganze. Ich denke auch, in einer Situation mit mangelnder Kommunikation mit anderen, bedingt durch eine Sprachbarriere, wird man sehr auf sich selbst zurückgeworfen. Andrew Bankson erhofft sich durch die Beiden neue Impulse. Die natürlich auch kommen. Sehr interessant und feinsinnig empfand ich die Betrachtung fremder Kulturen, die sich in den Gesprächen der Ethnologen entwickeln. Und auch das Betrachten der eigenen Blickwinkel, der eigenen Situationen. Und auch die unterschiedliche Betrachtung fremder Kulturen durch die Verschiedenheit der Menschen untereinander, sondern auch durch die Unterschiede der Geschlechter. Ebenso interessant ist das Verhältnis der Ethnologen untereinander, der Austausch der Meinungen, die Stellung in der Gruppe, die Machtverhältnisse und schlussendlich die Annäherung zwischen Nell Stone und Andrew Bankson, etwas was in so einer Situation voller Anspannungen nur allzu menschlich ist. Zumindest in meinen Augen. Und auch diese Geschichte wird gut erzählt. Lily King verarbeitet reale Ereignisse von Margaret Mead in diesem Roman. Und das in meinen Augen sehr gut und interessant. Bitte unbedingt lesen.

von einer Kundin/einem Kunden aus Magdeburg am 27.08.2017
Bewertet: anderes Format

Neuguinea, Anfang der 30er Jahre. Drei Wissenschaftler. Eine intensive Dreiecksbeziehung. Die Macht der Liebe und Frage des Besitzes. Grandios und spannend; einfach euphorisierend!


  • Artikelbild-0