Das Unbehagen in der Kultur

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Der 1930 veröffentlichte Essay »Das Unbehagen in der Kultur« gehört neben »Massenpsychologie und Ich-Analyse« und der religionskritischen Schrift »Die Zukunft einer Illusion« zu Freuds bedeutendsten kulturtheoretischen Arbeiten: Im Gang der Kulturentwicklung werden zwischenmenschliche Aggressionen nicht nur unterdrückt, sondern teilweise in eine Art Schuldbewusstsein, das Gewissen, umgewandelt, das ein diffuses Mangelgefühl auslöst. In diesem Sinne versteht Freud das Unbehagen in der Kultur als den Preis für den allgemeinen kulturellen Fortschritt, der von den Individuen mit einer Ausdehnung der Schuldgefühle bei gleichzeitig zunehmendem Verlust an Glücksgefühlen bezahlt wird.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 84
Erscheinungsdatum 01.06.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95909-045-2
Verlag Europäischer Literaturverlag
Maße (L/B/H) 20/13,3/0,7 cm
Gewicht 112 g
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von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 17.06.2011
Bewertet: Taschenbuch

Freud ist dem Wesen der Kultur auf der Spur. Und das besteht für ihn im "sublimierter" Libido. Die Kultur im Spannungsfeld zwischen Trieben, Gesellschaft, Verzicht, Lust und Realität. Die Spurensuchen ist interessant und lehrreich. Nur was Freud sich und der Kultur abspricht (er tut dies ganz am Anfang): Das... Freud ist dem Wesen der Kultur auf der Spur. Und das besteht für ihn im "sublimierter" Libido. Die Kultur im Spannungsfeld zwischen Trieben, Gesellschaft, Verzicht, Lust und Realität. Die Spurensuchen ist interessant und lehrreich. Nur was Freud sich und der Kultur abspricht (er tut dies ganz am Anfang): Das "ozeanische" Gefühl einer religiösen Aufgehobenheit in der Welt existiert für ihn nicht. Und daher ist Kultur am Ende für ihn unbehaglich. Michelangelo hätte seine Meinung wahrscheinlich nicht geteilt, genauso wie alle Kulturschaffenden, die weniger ihre Triebe verbiegen, als vielmehr einer wie auch immer gearteten höheren Instanz huldigen.