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Piratinnen

Das ruchlose Leben der Anna Zollinger

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Anna Zollinger wächst zu Beginn des 16. Jahrhunderts als Tochter eines Seidenhändlers am Zürichsee auf. Sie ist rebellisch und unbeugsam. Ihre Stiefmutter schickt sie ins Kloster nach Rüti, wo sie abscheuliche Dinge erlebt und den Glauben verliert. Sie brennt mit einem deutschen Pilger durch, der aus Eifersucht einen Reisläufer erschlägt und fliehen muss. Anna trifft auf die attraktive Dirne Brida, mit der sie zusammen lebt und erste Diebeszüge unternimmt. Die beiden begegnen einer Fischerstochter, mit deren Boot sie auf dem Zürichsee Handelsschiffe überfallen. Eines Tages entern sie ein Boot, das sie bereits einmal überfallen hatten. Dessen Besatzung erkennt die Frauen, und es kommt zu einem tödlichen Handgemenge. Es sollte nicht das letzte gewesen sein.
Portrait
Piero Schäfer wurde 1944 geboren und wohnt in Zürich. Schäfer ist seit 40 Jahren als Journalist tätig. Der Sohn einer Sängerin und eines Arztes ist im Tessin aufgewachsen und studierte in Zürich Jura. 1977 trat er in den Journalismus ein und arbeitete bei der NZZ und diversen anderen Medien. 1990 machte er sich mit einem Büro für Publizistik und Kommunikationsberatung selbstständig. Sein erstes Buch "Falkenschloss" erschien im Herbst 2012.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 294 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 23.06.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783903067028
Verlag Novum premium Verlag
eBook
13,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Spannende Geschichte in trauter Umgebung
von einer Kundin/einem Kunden aus Zürich am 10.02.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Eine tolle Geschichte, die mich an meine Abenteuerbücher aus meiner Jugend erinnern. Sehr süffig geschrieben. Eine Geschichte, die im Kern erstaunlich aktuell ist.

Historisch, gut recherchiert und spannend
von Petra Donatz am 31.05.2016
Bewertet: gebundene Ausgabe

Klappentext Anna Zollinger wächst zu Beginn des 16. Jahrhunderts als Tochter eines Seidenhändlers am Zürichsee auf. Sie ist rebellisch und unbeugsam. Ihre Stiefmutter schickt sie ins Kloster nach Rüti, wo sie abscheuliche Dinge erlebt und den Glauben verliert. Sie brennt mit einem deutschen Pilger durch, der aus Eifersucht einen Reisläufer... Klappentext Anna Zollinger wächst zu Beginn des 16. Jahrhunderts als Tochter eines Seidenhändlers am Zürichsee auf. Sie ist rebellisch und unbeugsam. Ihre Stiefmutter schickt sie ins Kloster nach Rüti, wo sie abscheuliche Dinge erlebt und den Glauben verliert. Sie brennt mit einem deutschen Pilger durch, der aus Eifersucht einen Reisläufer erschlägt und fliehen muss. Anna trifft auf die attraktive Dirne Brida, mit der sie zusammen lebt und erste Diebeszüge unternimmt. Die beiden begegnen einer Fischerstochter, mit deren Boot sie auf dem Zürichsee Handelsschiffe überfallen. Eines Tages entern sie ein Boot, das sie bereits einmal überfallen hatten. Dessen Besatzung erkennt die Frauen, und es kommt zu einem tödlichen Handgemenge. Es sollte nicht das letzte gewesen sein. Der Autor Piero Schäfer wurde 1944 geboren und wohnt in Zürich. Schäfer ist seit 40 Jahren als Journalist tätig. Der Sohn einer Sängerin und eines Arztes ist im Tessin aufgewachsen und studierte in Zürich Jura. 1977 trat er in den Journalismus ein und arbeitete bei der NZZ und diversen anderen Medien. 1990 machte er sich mit einem Büro für Publizistik und Kommunikationsberatung selbstständig. Sein erstes Buch "Falkenschloss" erschien im Herbst 2012. Meine Meinung Story Anna Zollinger wächst in begüterten Verhältnissen im 16.Jahrhundert auf,. Ihre rebellische und unbeugsame, ja gar rücksichtslose Natur machen ihr das Leben nicht einfach. Als ihre Stiefmutter sie in ein Kloster bringt, reist sie aus und beginnt ein ruheloses Leben abseits der Gesellschaft. Sie geht mit Brida,, einer Hure, eine Beziehung ein und als den beiden das Geld ausgeht fangen sie an das zu stehlen, was sie brauchen. Als sie auf die Fischerstochter Agatha treffen beginnen sie auf dem Zürichsee Schiffe zu überfallen. Insbesondere Anna ist bei den Überfällen wenig zimperlich, es kommt zu Überfällen mit tödlichen Ausgang und es bleibt nicht bei einem. Schreibstil Das Buch ist in einer Art Doku-Roman geschrieben, leicht verständlich, spannend und flüssig geschrieben. Die Geschichte wird aus mehreren Sichtweisen erzählt, was dem Leser verschiedenen Perspektiven ermöglicht. Charaktere Piero Schäfer hat sich viel Mühe um die Gestaltung der vielen Charaktere gegeben. Alle wirken sehr authentisch und auch für die Zeit des 16.Jahrhunderts sehr stimmig. Man kann als Leser vielleicht zunächst Verständnis für Anna`s Verhalten finden, aber spätestens wenn ihre rücksichtslose, ja fast kaltblütige Art zum Vorschein kommt, zieht sich hier eine Grenze. Mein Fazit Das Buch zeigt eindrucksvoll, dass man wahre Geschichten spannend und unterhaltsam schreiben kann. Auch wenn der Autor das Schicksal von Anna sofort im ersten Kapitel erwähnt, so ist ihr Weg dorthin trotzdem sehr lesenswert. Das Buch ist aber auch ein Stück Zeitgeschichte. Es umschreibt sehr schön das Leben der Menschen in der damaligen Zeit, ohne sich in lange Erklärungen zu verlieren. Im Anhang findet sich noch ein Glossar mit Daten zu Personen und Orten der damaligen Zeit. Das Buch hat mich sehr gut unterhalten. Für Leser mit dem Hang zu geschichtlichen Ereignissen absolut empfehlenswert. Ich vergebe volle fünf von fünf Sternen und eine absolute Leseempfehlung. Zu diesem Buch wird es ab dem 6.Juni eine Blogtour geben, die unter anderem auch auf unserem Blog stattfinden wird.

Aye aye Captain! Wie man zur Piratin wird...
von Book-addicted am 26.05.2016
Bewertet: gebundene Ausgabe

"Piratinnen: Das ruchlose Leben der Anna Zollinger" ist ein Roman des Autors Piero Schäfer. Bevor ich dieses Buch gelesen habe, kannte ich den Autor nicht, wurde auf Grund der Thematik jedoch sofort neugierig und freute mich schon auf diese Lektüre. Auch wenn ich im Grunde kein Freund von historischen Romanen... "Piratinnen: Das ruchlose Leben der Anna Zollinger" ist ein Roman des Autors Piero Schäfer. Bevor ich dieses Buch gelesen habe, kannte ich den Autor nicht, wurde auf Grund der Thematik jedoch sofort neugierig und freute mich schon auf diese Lektüre. Auch wenn ich im Grunde kein Freund von historischen Romanen bin, so bietet dieses Werk weit mehr, als historische Fakten, altbackene und umschweifende Alltagsbeschreibungen oder kein Vorankommen in der Geschichte, was wohl einer der Gründe ist, wieso mich dieses Buch so sehr überzeugen konnte. Das erste Kapitel beginnt damit, dass Anna Zollinger sich vor Gericht für ihre schändlichen Taten verantworten muss und gibt so einen Einblick auf das, was uns auf den nächsten Seiten an blutigen Gelagen so erwarten wird. Nach diesem ersten Kapitel begegeben wir uns in die Vergangenheit und begleiten Anna Zollinger von nun an von ihrer Geburt, bis zu ihrem Tode und nehmen Anteil an ihrem ereignisreichen, wenn auch wenig gottesfürchtigem Leben. Piero Schäfer schafft es mit seinem Roman, uns in eine völlig andere Zeit zu entführen, nämlich in die Schweiz des 15./16. Jahrhunderts und zeigt uns unter anderem die Missstände zwischen der Kirche und der armen Bevölkerung, sowie die ganz und gar unzüchtigen Zustände hinter den Mauern verschiedener Klöster und behandelt damit ein Thema, welches (sehr zu unserem Leidwesen) auch heute noch eine gewisse Aktualität aufweist. Dabei spricht er die Dinge mit klaren Worten aus, ohne allzu blumig oder umschweifend zu werden und verhaspelt sich nicht in ellenlangen Erklärungen, wie ich es schon in so manchem (historischen) Roman erleben musste. Der Verlauf der Geschichte ist, im Gegensatz zu deren Ausgang, wenig vorhersehbar und es ist gut und gerne denkbar, dass es in diesen frühen Jahren einmal eine Frau wie Anna Zollinger gegeben haben mag, denn die Geschichte kann sich einem gewissen Realismus nicht entbehren. Die Spannung und Faszination, die man als Leser erfährt, zwingt einen förmlich, dieses Buch zu verschlingen, denn man möchte unbedingt erfahren, wie es mit Anna Zollinger, ihren späteren Gefährtinnen, sowie ihrer Familie bzw. den umgebenden Personen weitergeht, denn das dieses stets nicht von Langeweile geprägt ist, wird schnell klar. Der Schreibstil, den der Autor nutzt, ist, trotz einiger, eingestreuter, altertümlicher Begriffe (amourös, maliziös) durchaus verständlich und liest sich sehr flott und angenehm, wobei gerade diese Begriffe das Buch zu etwas besonderem und authentischerem Leseerlebnis machen. Insgesamt kann ich eine ganz klare Leseempfehlung aussprechen, denn wenn ich ein historisches Buch innerhalb weniger Stunden verschlinge, dann will das schon etwas heißen. Wertung: 5 von 5 Sterne!