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Betty und ihre Schwestern

Neue deutsche Rechtschreibung

Neuengland in den 1860er Jahren: Die Schwestern Meg, Jo, Betty und Amy halten eng zusammen, denn ihr Vater ist als Pastor im amerikanischen Bürgerkrieg, und finanziell ist die Familie nicht auf Rosen gebettet. Die vier so ganz verschiedenen Mädchen durchleben ihre Jugend mit allem, was sie ihnen bietet und zumutet - Nachbarjungs und Moralapostel, Theatergänge und Sonntagsschule, Glück und Leid. 'Betty und ihre Schwestern' erzählt von den verschlungenen Wegen zum Erwachsenwerden. Dieser Band enthält beide Teile des amerikanischen Kinderbuchklassikers aus den Jahren 1868/69.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 608 (Printausgabe)
Altersempfehlung 12 - 99
Erscheinungsdatum 10.07.2015
Sprache Deutsch, Englisch
EAN 9783730690895
Verlag Random House ebook
Dateigröße 1892 KB
Verkaufsrang 12805
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Buchhändler-Empfehlungen

Nancy Jarisch, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Ein wirklich zeitlos schöner Klassiker, der vier Schwestern auf der Suche nach sich selbst und mit den Widrigkeiten des Erwachsenwerdens begleitet. Unbedingt vor dem Kinobesuch nochmal lesen!

Juhu - Wiederentdeckt!

Ulrike Ackermann, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Wie schön!!! Das Lieblings-Buch meiner Kindheit - und auch heute noch - wird durch den Kinofilm „Little Women“ jetzt wieder gelesen. Eine bezaubernde Geschichte, die vier Schwestern durch ihre Jugend in Neuengland in den 1860er Jahren begleitet. Herzzerreißend und unbedingt lesenswert!!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 14.02.2020
Bewertet: anderes Format

Ein berührender Klassiker mit unvergesslichen Protagonisten!

von Silke Weßel aus Cloppenburg am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Wunderschöne Schwesterngeschichte. Achtung: Taschentücher nicht vergessen!

Originalgetreuer Klassiker
von PMelittaM aus Köln am 31.12.2015
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der Roman erzählt die Geschichte der vier Schwestern der Familie March: Meg, die Häusliche, Jo, die Burschikose, die gerne Schriftstellerin werden möchte, Betty, die Liebe, Schüchterne und Kränkliche und Amy, die Eingebildete und Oberflächliche, die so gerne reich heiraten möchte. Das Buch, das als „Gesamtausgabe“ betitelt is... Der Roman erzählt die Geschichte der vier Schwestern der Familie March: Meg, die Häusliche, Jo, die Burschikose, die gerne Schriftstellerin werden möchte, Betty, die Liebe, Schüchterne und Kränkliche und Amy, die Eingebildete und Oberflächliche, die so gerne reich heiraten möchte. Das Buch, das als „Gesamtausgabe“ betitelt ist, beinhaltet allerdings nur die beiden ersten Bände der Tetralogie, allerdings handeln die folgenden Bände weniger von den Schwestern sondern von männlichen Familienmitgliedern. Louisa May Alcott basiert diese Reihe auf ihren eigenen Erfahrung, auch sie hatte drei Schwestern und wuchs in ähnlichen Verhältnissen auf. Zeitlich können die Romane wohl zur Zeit ihrer Entstehung eingeordnet werden (1. Band 1868), zu Beginn ist der Vater der Schwestern im Krieg, wohl im amerikanischen Bürgerkrieg, im zweiten Band besucht eine der Schwestern Paris und sieht Napoleon (hier wohl Napoleon III.). Die Übersetzung folgt der von 1902, ist zeitlich also nahe am Original, die Geschichte ist allerdings dadurch nicht einfach zu lesen, Grammatik, Satzbau, Wortschatz weicht ziemlich vom heutigen Standard ab, geben dem Roman aber zusätzliche Authentizität. Schon etwas ältere Semester, wie ich, lesen sich relativ schnell ein (in meiner Kindheit habe ich ähnliche Werke gelesen), die eigentliche Zielgruppe (eigentlich Kinder ab 11 Jahren, ich selbst finde aber Jugendliche passender ) hat es sicher schwerer, vielleicht unverständliche Worte kann man aber leicht ergoogeln. Ich finde es sehr interessant, zu sehen, wie sich Sprache innerhalb nur eines Jahrhunderts verändern kann. Warum die wörtliche Rede allerdings nicht entsprechend gekennzeichnet wurde, entzieht sich meines Verständnisses, es erschwert das Lesen ganz unnötig zusätzlich. Nicht nur die Sprache ist der Zeit angepasst, sondern auch der Erzählstil und das macht den Roman noch schwieriger. Erzählt wird oft ausschweifend, schwülstig, moralisierend, belehrend, aber auch mit viel Humor. Gerade Letzterer hat mich oft an der Stange gehalten, manche Passagen habe ich aber auch nur überflogen. Das Frauenbild ist furchtbar (auch wenn manchmal etwas liberaleres Denken durchblitzt), man muss es aber im Kontext der Zeit sehen, wie Vieles andere auch. Dann erkennt man auch, welch hervorragende Erzählerin Louisa M. Alcott ist. Die Charaktere wirken lebendig, die Erzählung weckt Emotionen, man lacht, man weint, man ärgert sich, regt sich auf, verdreht die Augen. Schon in meiner Jugend mochte ich die Verfilmung mit Katie Hepburn als Jo, ich hatte also genaue Bilder vor Augen und war auch ein bisschen voreingenommen. Amy z. B. hatte im Roman keine Chance bei mir, ich konnte sie schon in der Verfilmung nicht leiden, während Jo mein Liebling ist (in beiden Medien). Manch einer mag auch die Neuverfilmung mit Winona Ryder kennen. Für mich hat das Buch somit auch nostalgischen Wert, im Grunde habe ich es wegen des Films überhaupt nur gelesen. Wer sich auf die altertümliche Sprache einlassen kann, wer Klassiker mag und sie gerne möglichst originalgetreu liest oder wer die Verfilmung mochte, sollte es ruhig mit diesem Buch probieren. Ich habe mich zumindest passagenweise gut unterhalten gefühlt, wurde emotional gepackt und habe viel geschmunzelt, insgesamt vergebe ich 4 Sterne (einen halben davon aus Nostalgiegründen).