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41 Rue Loubert

Paris Krimi

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Achtzehn Männer aus erlauchten Kreisen verschwinden innerhalb eines Jahres in Paris. Die Spuren führen Inspecteur Marcel in die Rue Loubert Nummer 41 zu Louise. Sie hat dort ein edles Privatbordell eingerichtet und sich selbst in vierzig Jahren von der einfachen Prostituierten zur Grande Dame des Milieus aufgearbeitet - und Marcel ist davon überzeugt, dass sie eine Mörderin ist. Ein gnadenloser Kampf um die Wahrheit beginnt . . .
Portrait
Mara Ferr, geboren 1965 in Österreich, studierte Psychologie und schloss eine Ausbildung zur Pädagogin ab. Später arbeitete sie als freie Lektorin und beschäftigte sich mit journalistischer Pressearbeit, bevor sie ihren ersten Kriminalroman veröffentlichte. Das Paris abseits glamouröser Flaniermeilen inspiriert sie bei ihren regelmäßigen Reisen stets zu neuen Roman ideen.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 192 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.07.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783863588434
Verlag Emons Verlag
Dateigröße 3632 KB
eBook
8,49
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Kundenbewertungen

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Faszinierender Krimi in wunderbarem Schreibstil
von einer Kundin/einem Kunden am 13.02.2017
Bewertet: Taschenbuch

Worum es in diesem Buch geht, kann man dem Klappentext entnehmen, sowie der Inhaltsangabe hier bei Thalia. :) Meine Meinung: Mara Ferr begeistert mich immer wieder aufs Neue. Mit „41 Rue Loubert“ ist ihr wieder einmal ein fantastischer Paris Krimi gelungen, der mich voller Spannung in die Stadt der Liebe... Worum es in diesem Buch geht, kann man dem Klappentext entnehmen, sowie der Inhaltsangabe hier bei Thalia. :) Meine Meinung: Mara Ferr begeistert mich immer wieder aufs Neue. Mit „41 Rue Loubert“ ist ihr wieder einmal ein fantastischer Paris Krimi gelungen, der mich voller Spannung in die Stadt der Liebe entführt hat. Auf meiner Reise in das Rotlichtmilieu zu Louise, empfand ich, wie es sich für ein gutes Buch gehört, unterschiedliche Emotionen. Die Charaktere sind wieder einmal so klar beschrieben, dass ich keinerlei Probleme hatte, mir diesen spannenden Krimi in meinem Kopf „als Film abspielen zu lassen“. Das Haus Nr. 41 in der Rue Loubert steckt voller Geheimnisse, die der Ermittler Marcel aufzuspüren gedenkt und davon überzeugt ist, dass Louise mit dem Verschwinden 18 betuchter Männer zu tun hat. Mara Ferr versteht es, ihre Krimis liebevoll und spannend zugleich zu erzählen. Die Kapitelunterteilungen finde ich ganz wunderbar und angenehm. Langeweile kommt bei ihren Büchern nie auf. Eine klare Leseempfehlung von mir.

Tiefe Einblicke
von Nach(t)lese aus Bad Münstereifel am 25.04.2016
Bewertet: Taschenbuch

Was für ein einmaliger, gut geschriebener und origineller Kriminalroman! Die Österreicherin Mara Ferr entführt uns in die Pariser Rue Loubert. Das Haus mit der Nummer 41 ist seit Langem geheimnisvoll und verrucht zugleich. Dort lebt die fast sechzigjährige Louise, die sich schon früh durch Verstand und Gespür vom mittellosen,... Was für ein einmaliger, gut geschriebener und origineller Kriminalroman! Die Österreicherin Mara Ferr entführt uns in die Pariser Rue Loubert. Das Haus mit der Nummer 41 ist seit Langem geheimnisvoll und verrucht zugleich. Dort lebt die fast sechzigjährige Louise, die sich schon früh durch Verstand und Gespür vom mittellosen, aus Marseille gekommenen Freudenmädchen zu einer großen Dame der Pariser Gesellschaft entwickelt hat, dabei aber immer bodenständig geblieben ist. 44 Jahre hat sie mittlerweile in diesem Haus gelebt, gearbeitet und getöpfert. Dass sie dort auch allerlei andere Dinge angestellt hat, versteht sich – vor allem wird viel darüber spekuliert. Kein Wunder, gehört doch auch eine Guillotine zum Inventar. Bei der Auswahl ihrer Kunden war Louise stets wählerisch. Mehr als 20 Männer standen nie gleichzeitig auf ihrer Kundenliste. Von Anfang an dabei war Hendrik, ein erfolgreicher Spediteur mit Herz und guten Manieren, dessen Geschäfte irgendwie von selbst zu laufen scheinen. Er kümmert sich ausschließlich um seinen behinderten, längst erwachsenen Sohn Luc, dem er es ebenfalls ermöglicht, regelmäßig die Dienste der geschätzten Madame aus der Rue Loubert in Anspruch zu nehmen. Hendrik, Luc und Louise verbindet mehr als eine jahrzehntelange Freundschaft. Marcel, ein karrieresüchtiger Kommissar, hat sich dagegen in den Kopf gesetzt, Louise auf die Schliche zu kommen. Er ist fest davon überzeugt, dass sie etwas mit dem plötzlichen Verschwinden von 18 Männern zu tun hat. Gebremst wird er durch seinen Vorgesetzten. Aus gutem Grund, gehört doch auch der Chef zu den erlesenen Besuchern von Haus Nr. 41. Marcel bleibt stur wie kein Zweiter, verzettelt sich oft und kommt, wenn überhaupt, nur langsam voran. Er unterschätzt Louises Beliebtheit und ihre Weitsicht. All dies wird spannend, geschickt, auch humorvoll erzählt. Wären da nicht die neuzeitlichen Geräte wie Laptops oder Videokameras, fühlte man sich stellenweise auch in ein älteres Paris zurückversetzt.

Unterhaltsamer und pikanter Krimi aus Paris
von KrimiElse am 30.12.2015
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"In den letzten vierzig Jahren erschien es manch einem als himmlische Pforte zur vollkommenen Glückseligkeit. Manch einem aber erschien dahinter der Tod." Mit diesen Worten beginnt der ungewöhnlich aufgebaute Kriminalroman von Mara Ferr und damit wird das Tor zum Haus 41 Rue Loubert in Paris beschrieben. Louise, die Protagonistin... "In den letzten vierzig Jahren erschien es manch einem als himmlische Pforte zur vollkommenen Glückseligkeit. Manch einem aber erschien dahinter der Tod." Mit diesen Worten beginnt der ungewöhnlich aufgebaute Kriminalroman von Mara Ferr und damit wird das Tor zum Haus 41 Rue Loubert in Paris beschrieben. Louise, die Protagonistin des Buche, ist eine Dame im Großmutteralter, die als solche aber völlig ungeeignet ist, da sie als begehrte Domina und Edelhure in Paris arbeitet und lebt. Hinter dem mächtigem und gut gesicherten Holztor ihres Hauses 41 Rue Loubert verbirgt sich ihr wohlorganisiertes Leben gemeinsam mit den beiden anderen Prostituierten und Freundinnen Marta und Arlette. Als innerhalb eines Jahres hochangesehene Persönlichkeiten der Pariser Politikszene spurlos verschwinden, verbeißt sich Inspecteur Marcel in den Gedanken, dass Louise eine Mörderin und für den Tod der Männer verantwortlich ist. Ein ausgefeiltes und spannendes Verwirrspiel zwischen Louise und dem alkoholsüchtigen Ermittler nimmt seinen Lauf. Die Geschichte besteht nicht vordergründig aus den Ermittlungen zum Fall der verschwundenen Pariser Politiker, sondern beschreibt vielmehr einen Abschnitt aus Louises Leben, bei dem der Kriminalfall natürlich auch eine Rolle spielt. Das Buch ist chronologisch aufgebaut und die Kapitel nach Tagen innerhalb einer Woche geordnet, es werden die Ereignisse im Tagesablauf der Hauptprotagonistin Louise, des Ermittlers Marcel und von Hendrik nebst seinem behindertem Sohn Luc, dem jahrelangem Bewunderer, Kunden und Förderer von Louise, geschildert. Die drei Handlungsstränge berühren sich im Laufe der Erzählung immer wieder und laufen nicht unabhängig voneinander ab. Manche Ereignisse werden aus dem Blickwinkel verschiedener Personen erzählt, was mir insbesondere für die Geschichte von Luc, dem behinderten Sohn von Hendrik, sehr gefallen hat. Hier geht die Autorin sehr sacht und gefühlvoll vor. Man erfährt pikante Details aus Louises Hurenleben, jedoch ohne ausschweifende Sexszenen. Außerdem gibt es viele Rückblicke in ihre ärmliche und schreckliche Vergangenheit, wodurch ihre Figur lebendig und dreidimensional wird. Louise erscheint als durchorganisierte Person, die ihr Innerstes vor allen gut verbirgt und die Fäden in der Hand hält, vorausschauend handelt und mir wegen ihres großen Herzens sehr sympathisch ist. Was den Krimi betrifft, hatte ich zwar eine kleine Ahnung aufgrund von ein paar Hinweisen, die im Laufe der Geschichte gestreut sind, aber die endgültige Auflösung der Spannung erfolgt erst auf den letzten Seiten. Ungewöhnlich ist dieser Krimi für mich vor allem deshalb, weil nicht der Ermittler mit seinen Untersuchungen und Nöten im Vordergrund steht sondern alle drei Handlungsstränge gleichermaßen verfolgt werden. Man könnte zeitweise meinen, dass die vermissten Männer nur Nebenschauplätze sind. Fazit: Ein pikanter und spannender Leckerbissen, der mich hervorragend unterhalten hat. Ich vergebe 5 Sterne für diesen pfiffigen Krimi.