Imagination als heilsame Kraft

Ressourcen und Mitgefühl in der Behandlung von Traumafolgen

Leben lernen Band 288

Luise Reddemann

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Beschreibung

Das weit über 100.000 mal verkaufte Grundlagenwerk zur Psychotraumatologie erscheint nach 18 Auflagen erstmals vollständig überarbeitet. Insbesondere werden die Kapitel zur Körperarbeit, zur Gestaltungstherapie sowie zur Traumatherapie mit Kindern und Jugendlichen neu verfasst.

Wenn wir Patienten dabei unterstützen, auf die Stimme ihrer inneren Weisheit zu hören, unterstützen wir ihre Selbstheilungskräfte und das freie Fließen dieser oft verschütteten Ressourcen.
Als Ergänzung zu diesem Buch ist außerdem eine Hör-CD von Luise Reddemann lieferbar.

Luise Reddemann gehört zu den maßgeblichen »PionierInnen« der Traumatherapie. Vieles von dem, was heute therapeutischer Konsens ist, entwickelte sie ab 1985 als Klinikleiterin mit ihrem Team. Viele Betroffene verfügen ansatzweise über erstaunliche Selbstheilungskräfte, die es zu unterstützen und zu entfalten gilt. Aus dieser Erfahrung heraus entstanden zahlreiche, an die Bedürfnisse von Trauma-PatientInnen angepasste Imaginationsübungen. Ebenso wurde auch das dreistufige Vorgehen mit Stabilisierung, Traumakonfrontation und Integration, das heute aus der Traumatherapie nicht mehr wegzudenken ist, hier ursprünglich beschrieben.

- Basisbuch zur psychotraumatologischen Behandlung nach Luise Reddemann (PITT)
- Die Aktualisierung des Bestsellers trägt Veränderungen in der Praxis Rechnung

Heute wissen wir, dass vielen seelischen und psychosomatischen Erkrankungen wie Sucht, Essstörungen, Borderline-Persönlichkeitsstörungen u. v. m. sehr häufig traumatische Erfahrungen als Ursache oder Mitursache zugrunde liegen. Viele der Betroffenen verfügen - so die Beobachtung der Autorinnen - ansatzweise über erstaunliche Selbstheilungskräfte, die es zu entfalten und zu unterstützen gilt.

Aus dieser Erfahrung heraus hat Luise Reddemann zahlreiche Imaginationsübungen entwickelt und gesammelt, die Patientinnen helfen, stabiler zu werden und zu lernen, sich selbst zu trösten: »Achtsamkeit üben«, »Ein Gegengewicht zu den Schreckensbildern finden«, »Der innere sichere Ort« und viele andere. Erst wenn auf diese Weise innere Stabilität gewonnen wurde, folgt die Phase der Konfrontation mit dem Trauma (»Dem Schrecken begegnen«) und der Abschluss (»Die eigene Geschichte annehmen und integrieren«). Ergänzt wird die Imaginationstherapie durch maltherapeutische Elemente (Susanne Lücke) und durch die Körperübungen des »Qi Gong« (Veronika Engl). Verschüttete Erfahrungen, seien es Körpererfahrungen oder innere Bilder, können so wieder freigelegt werden und den Heilungsprozess fördern.

Dieses Buch richtet sich an
- TraumatherapeutInnen
- PsychotherapeutInnen aller Schulen
- ÄrztInnen
- Laien und Betroffene

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 246
Erscheinungsdatum 07.04.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-608-89178-2
Verlag Klett Cotta
Maße (L/B/H) 21,1/13,7/2,7 cm
Gewicht 355 g
Abbildungen mit zahlreichen farbigen Abbildungen
Auflage 19. vollst. überarbeitete Auflage
Verkaufsrang 24383

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Kundenbewertungen

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Wunderbares Buch zum Thema Posttraumatische Belastungsstörung
von Vera Arnold aus Waldbrunn , Odenw am 01.06.2011
Bewertet: Kunststoff-Einband

Es ist schon eine Weile her, seit ich das Buch von Luise Reddemann gelesen habe, aber ich benutze immer noch viele ihrer Übungen in meiner psychotherapeutischen Praxis. Ich habe sie schon mehrmals bei Kongressen persönlich erlebt. Sie ist sehr einfühlsam und respektvoll und legt sehr viel Wert auf Ressourcen und den "Blick auf d... Es ist schon eine Weile her, seit ich das Buch von Luise Reddemann gelesen habe, aber ich benutze immer noch viele ihrer Übungen in meiner psychotherapeutischen Praxis. Ich habe sie schon mehrmals bei Kongressen persönlich erlebt. Sie ist sehr einfühlsam und respektvoll und legt sehr viel Wert auf Ressourcen und den "Blick auf das Positive". Das ist im Buch absolut genauso. Der kunsttherapeutische Beitrag im Buch ist ebenfalls sehr gut. Hier wird endlich einmal deutlich, wie wertvoll und wirkungsvoll Kunsttherapie sein kann.


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