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Wie wir träumen

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Alles, was Sie schon immer über Ihr Nachtleben wissen wollten.
Ob Flug-, Nackt-, Alb- oder Prüfungstraum, ob erotischer oder prophetischer Traum – Douwe Draaisma kennt sie alle. Und auch die spannenden Geschichten, Analysen und Interpretationen von Traumforschern, Psychologen und Neurologen dazu.
Manche Teile unseres Gehirns müssen wachen, während wir schlafen. Sie fangen an, seltsame Geschichten zu spinnen: Eine Prüfung muss wiederholt werden, die man schon vor Jahren bestanden hat. Man trifft Menschen, die nicht mehr leben. Plötzlich steht man nackt zwischen Kollegen, die sich darüber aber überhaupt nicht wundern. Oder man springt von einem steilen Felsen und kann wie ein Adler fliegen.Viele dieser Geschichten lösen sich beim Erwachen in Luft auf und sind schnell vergessen. Oft jedoch werfen sie Fragen auf und beschäftigen einen noch tagelang: Warum muss man im Traum immer durch Examen fallen, die man im wahren Leben längst bestanden hat? Wie kommt es zu der peinlichen Vorstellung, plötzlich irgendwo nackt herumzustehen? Weshalb träumt man, dass man fliegen kann?Douwe Draaisma durchquerte entschlossen alle möglichen Traumlandschaften. Auch ihn beschäftigte die Frage, was Träume bedeuten, ob sie etwas über den Träumenden aussagen, ja ob man sie vielleicht sogar steuern kann. Er durchstöberte ganze Bibliotheken von Schlaf- und Traumforschern, von Psychologen und Neurologen. Und stieß dabei auf immer noch spannendere Themen: Wie träumen eigentlich Blinde? Träumen wir in Farbe oder in Schwarz-Weiß? Wie kommt es, dass man im Traum manchmal genau weiß, dass man träumt?In Wie wir träumen liefert Douwe Draaisma eine äußerst spannend zu lesende, umfassende, anekdoten- und faktenreiche Darstellung aller Aspekte unseres träumerischen Nachtlebens und was man heute darüber weiß.
Portrait
Douwe Draaisma, Jahrgang 1953, ist Professor für Psychologiegeschichte an der Universität Groningen. Für seine Leistungen auf dem Gebiet der Gedächtnisforschung erhielt er 1999 den Heymanspreis. Bei Galiani sind bisher erschienen: Die Heimwehfabrik (2009), Das Buch des Vergessens (2012) und Wie wir träumen (2015). Sein Buch Warum das Leben schneller vergeht, wenn man älter wird (2004) war ein sensationeller Erfolg. Seine Bücher wurden in alle Weltsprachen übersetzt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 17.08.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783462309935
Verlag Kiepenheuer & Witsch eBook
Dateigröße 3191 KB
Übersetzer Verena Kiefer
eBook
19,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
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Umfassende Schilderung von Träumen und möglichen Bedeutungen
von Michael Lehmann-Pape am 07.01.2016
Bewertet: gebundene Ausgabe

„Es ist charakteristisch für Träume, dass sie dem Träumenden oft nach einer Interpretation zu verlangen scheinen“. Ein Fakt, auf dem Siegmund Freud eine ganze Lehre aufgebaut hat und ein „Fakt des Träumens“, der zumindest zum menschlichen Leben unabdingbar dazu gehört. Konkreten Träumen. Und Traumforschern, Erklärungsmodellen und eigenen Erkenntnissen geht Draaisma... „Es ist charakteristisch für Träume, dass sie dem Träumenden oft nach einer Interpretation zu verlangen scheinen“. Ein Fakt, auf dem Siegmund Freud eine ganze Lehre aufgebaut hat und ein „Fakt des Träumens“, der zumindest zum menschlichen Leben unabdingbar dazu gehört. Konkreten Träumen. Und Traumforschern, Erklärungsmodellen und eigenen Erkenntnissen geht Draaisma in diesem Buch nach. Und schafft so eine abwechslungsreiche Betrachtung dieses Phänomens. Wie das disziplinierte Traumtagebuch Frederik van Eedens, die sich später vor allem um seinen verstorbenen Sohn Paul bewegten. Der in seiner „Klassifizierung der Träume“ vor allem deshalb bekannt blieb, da er erstmalig jene Zustand ausführlich beschrieb, in dem dem „Träumenden bewusst ist, dass er träumt“ (luzide Träume). Mit der Möglichkeit, den Traum zu lenken, gar einzugreifen und dennoch im Vollsinne des Wortes zu träumen. Bis dahin, dass von Eeden den Tod als „Erwachen aus einem Traum“ für sich definierte. Daneben aber stehen die vielen anderen Formen von Träumen. Albträume. Erotische Träume. Verarbeitungsträume (Jahre später wird noch von einer konkreten Prüfung geträumt), prophetische Träume, die tatsächlich scheinbar Ereignisse der Zukunft vorwegnehmen. Und wie träumen überhaupt Blinde (eines der spannendsten Kapitel des Buches). Denn es gilt: „Träumen ist eine intensive visuelle Erfahrung“. Wie nun „Späterblindete“ (nach dem siebten Lebensjahr) doch auch späterhin in Bildern zu träumen Vermögen, wie man aber auch „bilderlos“ träumt, das sind interessante Erkenntnisse und Beschreibungen, die sich gerade in diesem Kapitel finden und die zeigen, dass Träumen auch „blind“ funktioniert. Aber anders, als man denken mag. Und eben nicht ganz ohne Bilder. Wie geschieht. Träumen biologisch und neuronal? Warum wird Fliegen in Träumen. Oft als unangenehm empfunden? Warum gehen Albträume oft mit einem Gefühl der Lähmung einher (im Traum)? Und sind erotische Träume überhaupt so einfach zu übertragen, sie als Ausdruck sexueller Sehnsucht eins zu eins verstehen zu können. Gründlich folgt Draaisma dem Objekt seiner Betrachtung. An sich selbst, in der Forschung, an konkreten Geschichten von „Träumern“ und konkreten „Träumen“, bietet keine letztendlichen Deutungen, aber vielfache Hinweise und, vor allem, Erkenntnisse aus dem Labor... „In Bezug nun auf die Frage, warum nun gerade diese Träume entstehen und was sie für den Träumenden bedeuten, muss auch nach eine, halben Jahrhundert der Forschung noch viel dahingestellt bleiben“. Eine insgesamt fundierte, in Teilen sehr anregende Lektüre über eine „andere Welt“, die jeden betrifft. Mit allerdings letztendlich wenig handfesten Rückschlüssen für das eigene Träumen.