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Habe ich denn allein gejubelt?

Eine Jugend im Nationalsozialismus Neubearbeitete und erweiterte Neuausgabe

Eva Sternheim-Peters, 90 jahre alt, lässt ihr Aufwachsen in einem Umfeld lebendig werden, das Militär, Waffen oder Krieg keineswegs als schrecklich, sondern als normal empfindet. Ihr Lebensbericht ist eine Herausforderung. Sie beschreibt, mit welchen Mythen, Vorbildern und Ressentiments die kleine Eva aufwächst, dabei politische Schlagworte und Feindbilder verinnerlicht, bevor sie selbst überhaupt ein Verständnis der Welt erlangt hat. Der Zeitzeugin geht es weder um Apologetik noch um Revisionismus, sondern um Selbstkritik und auch Selbstironie. Sie schottet sich nicht ab mit der Einstellung: »Ihr wart nicht dabei, was wisst ihr schon?!« – Im Gegenteil: Ihre Erinnerungen sind eine Einladung, als wolle sie sagen: »Schaut, so habe ich es erlebt.« Sie will weder rechtfertigen noch entschuldigen. Ihren Lesern bietet sie die Möglichkeit, Einblicke zu erhalten, die man von den eigenen Eltern oder Großeltern häufig vermisst hat. Der faszinierende Erklärungsversuch einer Zeitzeugin, warum es so weit kommen konnte.
Rezension
»Kaum ein anderes Buch macht Betrug und Selbstbetrug der Mehrheit der Deutschen so deutlich wie dieses.« (Arno Widmann, Publizist, »Taz«)
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 784
Erscheinungsdatum 01.12.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95890-010-3
Verlag Europa Verlag
Maße (L/B/H) 22,6/15,1/5,5 cm
Gewicht 1050 g
Abbildungen mit zahlreichen Schwarz-Weiß- Abbildungen
Auflage Überarbeitet
Verkaufsrang 83340
Buch (gebundene Ausgabe)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Mutig
von einer Kundin/einem Kunden aus Leer (Ostfriesland) am 09.10.2016

Dieses Buch ist wahrlich keine leichte Lektüre. Die Autorin setzt sich mir ihrer Jugendzeit im Dritten Reich in einer Provinzstadt auseinander, ziemlich abseits des großen Geschehens. Warum hat sie bis zuletzt voller Überzeugung für Hitler und das Dritte Reich gejubelt? Warum hat sie nicht gewusst, was in den Konzentrationslag... Dieses Buch ist wahrlich keine leichte Lektüre. Die Autorin setzt sich mir ihrer Jugendzeit im Dritten Reich in einer Provinzstadt auseinander, ziemlich abseits des großen Geschehens. Warum hat sie bis zuletzt voller Überzeugung für Hitler und das Dritte Reich gejubelt? Warum hat sie nicht gewusst, was in den Konzentrationslagern, an den Fronten und in den eroberten Ländern wirklich passierte? Hätte sie das wissen können? Das sind einige der Fragen, die Eva Sternheim-Peters in diesem Buch versucht, ehrlich zu beantworten. Allen voran für sich selber, aber auch für die Nachgeborenen. Sie will sich nicht rechtfertigen oder entschuldigen. Sie will begreifen und begreiflich machen. Damit hat sie ein außergewöhnliches Dokument geschaffen. Ich empfinde vor allem einen tiefen Respekt dafür, dass sie den Mut hatte, das alles aufzuschreiben. Sehr beeindruckend!