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Der Tigerbiss auf dem Weihnachtsmarkt

Authentische Kriminalfälle

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Ein gastfreundliches Ehepaar wird getötet für einen Fahrschein nach München. Im Altersheim findet man eine alte Dame in ihrem Lesesessel auf - einen Seidenschal um den Hals, leblos. Eine Frauenleiche fällt aus einem Schneehaufen auf ein Autodach. Auf mysteriöse Weise gelangt ein niedergestochener Mann in die Notaufnahme der Charité. Und einem westdeutschen Besucher wird auf dem Alexanderplatz der Arm abgebissen - von einem Tiger und bei Weihnachtsmusik. Unglaubliche Fälle, denen sich der ehemalige Kriminaloberrat Ralf Romahn als damals zuständiger Ermittler zuwendet. Ob nun Eifersucht oder Rache, Sexualtrieb oder schlichtweg Übermut zur Tat führten, stets schildert der Autor die Fälle auf spannende, ergreifende Weise und gibt nebenbei einen interessanten Einblick in Polizei- und Justizstrukturen und behördliche Entwicklungen.
Portrait
Ralf Romahn, geboren 1953 in Zwickau, begann als Streifenpolizist und war schließlich Leiter des Dezernats "Leben und Gesundheit" in Berlin-Mitte. Als Oberstleutnant bei der Volkspolizei und nach 1990 als Kriminaloberrat befasste er sich mit den Fällen nahe der deutsch-deutschen Grenze. Heute lebt er als Pensionär in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 224 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 17.08.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783360500922
Verlag Das Neue Berlin
Dateigröße 4113 KB
Verkaufsrang 45572
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Reale Kriminalfälle der besonderen Art aus Berlin-Mitte
von einer Kundin/einem Kunden am 21.11.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Im Vorwort zu seinem Buch schildert der Autor Ralf Romahn seinen beruflichen Hintergrund als Kriminaloberrat (jetzt außer Dienst) in Berlin Mitte zur Zeit vor und nach der Wende. Die DDR war kurze Zeit ein „rechtsfreier Raum“, da politisch noch nicht alles geklärt war. Romahn schildert 4 Ausnahmefälle aus seiner Zeit als leit... Im Vorwort zu seinem Buch schildert der Autor Ralf Romahn seinen beruflichen Hintergrund als Kriminaloberrat (jetzt außer Dienst) in Berlin Mitte zur Zeit vor und nach der Wende. Die DDR war kurze Zeit ein „rechtsfreier Raum“, da politisch noch nicht alles geklärt war. Romahn schildert 4 Ausnahmefälle aus seiner Zeit als leitender Kriminalpolizist. Meine Meinung: Recht unaufgeregt beschreibt Romahn die Arbeit der Ermittler. Das Buch knistert nicht vor Spannung, sondern ist in meinen Augen eher ein nüchterner Bericht, nicht jedoch ohne den Ermittlern, Verdächtigen und Tätern ein persönliches Profil zu geben. Man fühlt sich den Personen verbunden oder abgeneigt und so ergibt sich ein lebendiges Lesen. Was das Buch hochinteressant macht, sind die Einblicke in die Ermittlungsarbeit der damaligen Zeit in der DDR. Wie geht ein Beamter vor, welche Schwierigkeiten hat er zu meistern? Manchmal blitzt für mich auch so etwas wie „Insiderwissen“ heraus. Also schlichter gesagt, Dinge, die ich als Laie nicht kenne werden erläutert. Zum Beispiel, die Art, wie ein Verhör geführt wird. Der Autor versucht die politischen Besonderheiten, wie persönlichen Umstände seiner Zeit in die Geschichten einzuflechten. Die Kriminalfälle sind nicht so kurios, wie man es vermuten könnte, auch kann man nicht mitfiebern, wer denn nun der Täter ist. Aber das Buch lebt wie gesagt von den Einblicken in die Ermittlungsarbeit. Fazit: Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen und mir spannende Einblicke in die Polizeiarbeit Berlin Mitte gegeben. Das Buch passt schön in die winterliche Zeit und empfiehlt sich sehr als Kamin-Schmöker für gemütliche Abende zuhause. Vielleicht auch mit einem Paradiesapfel in der Hand. :-) Da mir etwas die Kuriosität und die Spannung gefehlt hat erreicht das Buch sehr gute 4 Sterne für eine ungewöhnliche kriminalistische Unterhaltung.

DER TIGERBISS AUF DEM WEIHNACHTSMARKT - Kurzweilige Kriminalfälle aus dem Ost-Berlin der späten 1980-er Jahre
von j.h. aus Berlin am 18.11.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ralf Romahn (*1953) war Oberstleutnant bei der Volkspolizei und ab 1990 Kriminaloberrat. Im vorliegenden Buch erzählt er vier sehr unterschiedliche Fälle, in denen aus persönlichkeitsrechtlichen Gründen Täter, Opfer und Tatorte verfremdet wurden. Zentrale Bezugsperson auf Seiten der Polizei ist Hauptmann Gerhardt, der offensicht... Ralf Romahn (*1953) war Oberstleutnant bei der Volkspolizei und ab 1990 Kriminaloberrat. Im vorliegenden Buch erzählt er vier sehr unterschiedliche Fälle, in denen aus persönlichkeitsrechtlichen Gründen Täter, Opfer und Tatorte verfremdet wurden. Zentrale Bezugsperson auf Seiten der Polizei ist Hauptmann Gerhardt, der offensichtlich das Alter Ego Ralf Romahns darstellt. Zwei Fälle sind von 1985 und nehmen jeweils auf dem Weihnachtsmarkt nahe dem Alexanderplatz ihren Anfang. Ein junge Frau war dort mit einer Freundin unterwegs und verschwindet spurlos. Monate später taucht ihre Leiche in einem auftauenden Schneehaufen am Rande der Straße auf. Kein direkter Kriminalfall ist jener des angetrunkenen Westberliners, der die im Käfig zu besichtigenden Tiger etwas näher kennenlernen möchte. Die beiden anderen Fälle handeln im Frühjahr 1990. Mithin in einer Zeit, in der die Polizei durch aus den gesellschaftlichen Umbrüchen resultierende Verunsicherung und Orientierungslosigkeit eingeschränkt handlungsfähig erscheint. "Alle zogen den Kopf ein. Kein Wunder, denn viele sorgten sich nicht einfach um ihre Karriere, sondern auch um ihre Familie. Unter den Forderungen auf der Straße waren auch solche gewesen, die an dunklere Zeiten erinnerten und alle Angehörigen der politischen Organe der DDR unter Generalanklage stellten." (S. 147) Vor diesem Hintergrund ermittelt Gerhardt gegen einen Mann aus München, der nach einer kleinen Meinungsverschiedenheit mit seinen trinkfreudigen Ostberliner Gastgebern diese erwürgte und jenseits der rechtlich noch bestehenden Grenze verschwand. Der rätselhafte Todesfall im Altersheim hat mit den Wirren der Wende nichts zu tun, gibt aber ebenfalls Gelegenheit zur Erinnerung an spezifische Ereignisse jener Zeit, in der auch die Dienstgrade der Polizei entmilitarisiert wurden. Das in gut lesbarem Stil geschriebene Buch aus dem Verlag DAS NEUE BERLIN präsentiert mit Fällen und Ermittlern in der Art des POLIZEIRUF 110 glaubwürdige Kriminalfälle aus dem Alltag ohne absurde Action-Einlagen.