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Geheimnis in Weiß

Kriminalroman. Mit einem Nachwort von Martin Edwards

(27)
An Heiligabend bleibt ein Zug im Schneetreiben in der Nähe des Dorfes Hemmersby stecken. Mehrere Passagiere suchen Zuflucht in einem verlassenen Landhaus. Die Tür ist offen, der Kamin brennt und der Tisch ist zum Tee gedeckt, doch niemand scheint da zu sein. Aufeinander angewiesen, versuchen die Reisenden das Geheimnis des leeren Hauses zu lüften – als ein Mord passiert.

Trotz heftigen Schneefalls hat eine skurrile Ansammlung von Reisenden London am Weihnachtstag pünktlich verlassen. Auf offener Strecke bleibt der Zug jedoch im Schnee stecken. Die Passagiere beschließen daraufhin nach und nach, ihr Abteil zu verlassen und sich zum nächsten Dorf durchzuschlagen. Auf dem Weg stoßen sie auf ein scheinbar verlassenes Cottage – obwohl die Tür offen steht und es hell erleuchtet ist. Doch dies ist nicht das einzige Geheimnis, das das Haus birgt und nur zu einem hohen Preis offenbart. Wenn der Schneesturm schließlich nachlässt, werden vier Personen das Weihnachtsfest nicht überlebt haben.
»Geheimnis in Weiß« ist ein von der British Library wiederentdeckter Krimiklassiker, der hier erstmals in deutscher Übersetzung vorliegt.
Rezension
"Für alle, die klassische Krimis mögen, die Effekte aus psychologischer Spannung statt aus Action beziehen, eine hervorragende Lektüre."
Axel Knönagel, HNA, 24.12.2016
Portrait
Joseph Jefferson Farjeon (1883–1955) verfasste mehr als sechzig Krimis und Thriller im Goldenen Zeitalter der britischen Kriminalliteratur. Für seine Zeitgenossin Dorothy L. Sayers war Farjeon »unübertroffen in der gruseligen Darstellung mysteriöser Abenteuer«. Sein Theaterstück »Number Seventeen« wurde von Alfred Hitchcock unter dem gleichnamigen Titel verfilmt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 282
Erscheinungsdatum 30.10.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-608-96102-7
Verlag Klett Cotta
Maße (L/B/H) 19,2/13,4/2,2 cm
Gewicht 305 g
Originaltitel Mystery in White
Auflage 4. Auflage
Übersetzer Eike Schönfeld
Verkaufsrang 2.015
Buch (gebundene Ausgabe)
14,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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Für alle die Agatha Christie lieben, ein spannender englischer Krimi nach klassischem Muster. Welches Geheimnis verbirgt sich mitten im Nirgendwo einer Winternacht? Für alle die Agatha Christie lieben, ein spannender englischer Krimi nach klassischem Muster. Welches Geheimnis verbirgt sich mitten im Nirgendwo einer Winternacht?

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Erinnert an angenehm an Agatha Christies Erzählungen deren Niveau aber nicht erreicht wird. Erinnert an angenehm an Agatha Christies Erzählungen deren Niveau aber nicht erreicht wird.

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Eine verlassene Hütte, 6 Menschen und einer davon ist ein Mörder.
Ein perfekter Krimi für die Adventszeit und Alle, die mal keine Lust auf harten Psychothriller und Blutspritzerei haben.
Eine verlassene Hütte, 6 Menschen und einer davon ist ein Mörder.
Ein perfekter Krimi für die Adventszeit und Alle, die mal keine Lust auf harten Psychothriller und Blutspritzerei haben.

„Klassiker“

Sina Hufnagel, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Für alle Agatha Christie Fans, die auch nicht auf jeder Seite einen Mordfall lesen müssen. Neu aufgelegter Klassiker, der auch als Theaterstück immer wieder gespielt wird. Sprachlich findet man dieses Werk um die Jahrhundertwende wieder. Für alle Agatha Christie Fans, die auch nicht auf jeder Seite einen Mordfall lesen müssen. Neu aufgelegter Klassiker, der auch als Theaterstück immer wieder gespielt wird. Sprachlich findet man dieses Werk um die Jahrhundertwende wieder.

„Unheimliche Weihnachten“

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Sehr netter Weihnachtskrimi mit leicht unheimlicher Atmosphäre. Ein liegengebliebener Zug, ein einsames Haus als Unterschlupf... Klassischer Plot, der an Agatha Christie erinnert. Sehr netter Weihnachtskrimi mit leicht unheimlicher Atmosphäre. Ein liegengebliebener Zug, ein einsames Haus als Unterschlupf... Klassischer Plot, der an Agatha Christie erinnert.

„Weihnachtsabend unter Mördern?“

Maja Günther, Thalia-Buchhandlung Berlin

Die weiße WUCHT des Schnees umgibt dieses mysteriöse Kammerspiel mit einer allumfassenden Einsamkeit & das leere Haus, obwohl wonniglich warm, verbreitet eine beklemmende Angst unter allen Beteiligten. Was ist hier passiert?
Mir jedoch blieben die Figuren zu wenig greifbar und die Dialoge zu gestochen und gestelzt, als das ich den versteckten Humor erkennen konnte. Da bleibe ich doch lieber bei Agatha Christie...
Die weiße WUCHT des Schnees umgibt dieses mysteriöse Kammerspiel mit einer allumfassenden Einsamkeit & das leere Haus, obwohl wonniglich warm, verbreitet eine beklemmende Angst unter allen Beteiligten. Was ist hier passiert?
Mir jedoch blieben die Figuren zu wenig greifbar und die Dialoge zu gestochen und gestelzt, als das ich den versteckten Humor erkennen konnte. Da bleibe ich doch lieber bei Agatha Christie...

Manuela Ochse, Thalia-Buchhandlung Lutherstadt Wittenberg

Schön gebundenes Büchlein trifft feinen englischen Krimi. Das ist die perfekte Mischung für Winterabende. Schön gebundenes Büchlein trifft feinen englischen Krimi. Das ist die perfekte Mischung für Winterabende.

„Klassische Krimikost im Stil von Agatha Chrstie“

Marcel Armlich, Thalia-Buchhandlung Düren

Unterschiedliche Menschen, die durch einen im Schneetreiben gestrandeten Zug in einem einen verlassenen und geheimnisumwitterten Landhaus unterkommen und dann passiert ein Mord.
Klingt nach klassischem Krimi? Ist es auch, aber im besten aller Sinne. Es bereitet höchste Freude, die unterschiedlichen Charaktere kennen zu lernen und mit ihnen die Geheimnisse zu ergründen. Wer guten britischen Krimi à la Christie mag, der wird hier seinen Spaß haben.
Unterschiedliche Menschen, die durch einen im Schneetreiben gestrandeten Zug in einem einen verlassenen und geheimnisumwitterten Landhaus unterkommen und dann passiert ein Mord.
Klingt nach klassischem Krimi? Ist es auch, aber im besten aller Sinne. Es bereitet höchste Freude, die unterschiedlichen Charaktere kennen zu lernen und mit ihnen die Geheimnisse zu ergründen. Wer guten britischen Krimi à la Christie mag, der wird hier seinen Spaß haben.

Kerstin Ehlert, Thalia-Buchhandlung Neuss

Ein Schneesturm, ein verlassenes Haus und ein mysteriöser Mord. Dieser klassische Kriminalroman rettet jeden langen Winterabend. Ein Schneesturm, ein verlassenes Haus und ein mysteriöser Mord. Dieser klassische Kriminalroman rettet jeden langen Winterabend.

„wiederentdeckter Weihnachts-Krimi“

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Mit Leineneinband (+ Lesebändchen) hübsch aufgemacht,kommt dieser „cosy crime“ mit übersinnlicher Note wahrscheinlich am ehesten Lesern von Miss Marple und Agatha Raisin-Romanen entgegen.
Die Story hat nostalgischen Charme und die ebenso altmodische Sprache und „Denke“ macht schnell klar,
das die Helden dieser weihnachtlichen Kriminalgeschichte tatsächlich in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts agieren.
Joseph Jefferson Farjeon war damals ein bekannter englischer Kriminalschriftsteller und stellt mit dieser weihnachtlichen Petitesse ein hübsches Geschenk für die Feiertage dar,im Vergleich zu Zeitgenossinnen
wie Dorothy Sayers mehr aber auch nicht. Tote gibt es aber schon ein paar.... :-)
Mit Leineneinband (+ Lesebändchen) hübsch aufgemacht,kommt dieser „cosy crime“ mit übersinnlicher Note wahrscheinlich am ehesten Lesern von Miss Marple und Agatha Raisin-Romanen entgegen.
Die Story hat nostalgischen Charme und die ebenso altmodische Sprache und „Denke“ macht schnell klar,
das die Helden dieser weihnachtlichen Kriminalgeschichte tatsächlich in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts agieren.
Joseph Jefferson Farjeon war damals ein bekannter englischer Kriminalschriftsteller und stellt mit dieser weihnachtlichen Petitesse ein hübsches Geschenk für die Feiertage dar,im Vergleich zu Zeitgenossinnen
wie Dorothy Sayers mehr aber auch nicht. Tote gibt es aber schon ein paar.... :-)

Kundenbewertungen

Durchschnitt
27 Bewertungen
Übersicht
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9
5
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Klassischer Weihnachtskrimi
von Giselle74 am 06.12.2017

"Geheimnis in Weiss" scheint der Auftakt zu einer Reihe mit klassischen Weihnachtskrimis zu sein, die Klett-Cotta in diesem Jahr mit "Geheimnis in Rot" fortgesetzt hat. Die liebevolle Aufmachung macht beide Bücher zu wunderbaren Weihnachtsgeschenken: Leineneinband mit stimmungsvoller Illustration und einem Lesebändchen. Lesebändchen machen mich glücklich, liegen meine Lesezeichen doch... "Geheimnis in Weiss" scheint der Auftakt zu einer Reihe mit klassischen Weihnachtskrimis zu sein, die Klett-Cotta in diesem Jahr mit "Geheimnis in Rot" fortgesetzt hat. Die liebevolle Aufmachung macht beide Bücher zu wunderbaren Weihnachtsgeschenken: Leineneinband mit stimmungsvoller Illustration und einem Lesebändchen. Lesebändchen machen mich glücklich, liegen meine Lesezeichen doch immer da, wo ich gerade nicht bin... Der Autor diesen Bandes ist eine spannende Wiederentdeckung. J.Jefferson Farjeon war zu seiner Zeit, d.h. in den zwanziger bis vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts, durchaus kein Unbekannter. Er verfasste ca sechzig Bücher, wovon eines sogar von Alfred Hitchcock höchstselbst verfilmt wurde. In diesem Krimi nun bleibt ein Zug in einem Schneesturm stecken. Ein Teil der Reisenden sucht Zuflucht in einem am Wege liegenden Landhaus. Kein Bewohner ist anwesend, und trotzdem brennt der Kamin und der Tisch ist gedeckt. Sogar das Teewasser wurde bereits aufgesetzt. In dieser mysteriösen Umgebung und durch den Schneefall abgeschlossen von der Außenwelt, geschieht ein Mord... Was nun folgt, ist meisterhaft komponiert. Eine Handlung setzt die nächste in Gang, Personen verschwinden, andere kommen hinzu, die Spannung erhöht sich stetig und über allem liegt lautlos eine immer höher werdende Schneedecke. Für heutige Thrillerleser ungewohnt, fliesst kaum Blut und der Autor lässt seinen Charakteren Zeit zum Grübeln und Gruseln. Einziger Minuspunkt für mich: das Ganze ist für meinen Geschmack zu kontruiert und hat entschieden zu viele Charaktere, die aus dem Nichts/dem Schneesturm in die Geschichte taumeln. Das schmälert ein wenig das Lesevergnügen, ist aber eventuell auch dem Zeitgeschmack geschuldet. Man darf ja nicht vergessen, dass die englische Originalausgabe bereits 1937 erschien. Es ist eine überaus gelungene Idee von Klett-Cotta, diesen Klassiker der englischen Krimi-Literatur endlich auch dem deutschen Leser zugänglich zu machen. Hoffentlich wird die Reihe fortgeführt, denn es warten doch bestimmt noch mehr solcher Juwelen auf ihre Wiederentdeckung.

Geheimnis in Weiß
von Gisela Simak aus Landshut am 23.01.2017
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Zum Inhalt Eigentlich hatte ich gerade ein anderes Buch zur Hand. Als ich die E-Book-Ausgabe von diesem Krimi erhielt, habe ich in die Geschichte hinein gelesen und konnte nicht mehr aufhören. Ich merkte sehr schnell, dass es sich hier um einen Klassiker handelt. Dieses Buch hat mich in meine Kindheit zurück... Zum Inhalt Eigentlich hatte ich gerade ein anderes Buch zur Hand. Als ich die E-Book-Ausgabe von diesem Krimi erhielt, habe ich in die Geschichte hinein gelesen und konnte nicht mehr aufhören. Ich merkte sehr schnell, dass es sich hier um einen Klassiker handelt. Dieses Buch hat mich in meine Kindheit zurück versetzt. Ich kann mich noch sehr gut an ein Weihnachten erinnern, wo es auch sehr kalt war und viel Schnee gelegen ist. Ich hatte mir aus dem Bücherregal meines Vaters einen Edgar Wallace-Krimi stibizt und in meinem Zimmer gelesen. Ich weiß den Titel heute nicht mehr. >>Geheimnis in Weiss>Ich heiße Edward Maltby. Sollten sie sich für parapsychologische Dinge interessieren und okkulte Literatur lesen, haben sie ihn vielleicht schon gehört, sonst nicht. Jetzt ist mir Edward Maltby auch ein Begriff! Fazit In der Nähe von Hemmersby bleib ein Zug stecken. Ein paar Menschen finden Zuflucht in einem mysteriösen Haus, mitten im Schnee. Dieser Krimi-Klassiker besticht durch seinen Schreibstil und der gut durchdachten Handlung. Die Geschichte kommt ohne Blutvergießen aus. Der Schnee schafft die idealen Rahmenbedingungen für diesen kalten Krimi, der es dennoch geschafft hat, mein Herz zu wärmen. Skurrile Protagonisten würzen die Geschichte mit einer Prise Spannung und Humor. Ein stehengebliebener Zug und ein Haus im Schnee. Dazu eine Hand voll Menschen, die immer wieder mal unerwünschten Besuch erhalten. Man weiß erst am Ende, was in diesem Haus passiert ist. Nicht nur im Haus. Auch im Zug war irgendwas nicht in Ordnung. Rund um das Haus herrschte eisige Kälte. Rund um das Haus passiert Geheimnisvolles. Im Haus ist es warm. Im Haus gibt es gutes Essen. Im Haus kann man sein Grippe auskurieren. Im Haus gibt es ein sonderbares Gemälde. Gut und schön ... doch wo sind die Bewohner????? Unbedingt lesen. Keine Angst, es ist warm im Haus ....

Geheimnis in Weiß
von dorli am 30.12.2016

Weihnachten. Eine Bahnstrecke ab Euston. Ein außerplanmäßiger Halt aufgrund von Schneeverwehungen wirbelt die Pläne der Reisenden durcheinander. Die Insassen eines Abteils beschließen, sich zu Fuß zum nächsten Bahnhof durchzuschlagen. Sie verlaufen sich im Schneetreiben und landen schließlich in einem einsam stehenden Cottage, das sie mit einem behaglichen Kaminfeuer und... Weihnachten. Eine Bahnstrecke ab Euston. Ein außerplanmäßiger Halt aufgrund von Schneeverwehungen wirbelt die Pläne der Reisenden durcheinander. Die Insassen eines Abteils beschließen, sich zu Fuß zum nächsten Bahnhof durchzuschlagen. Sie verlaufen sich im Schneetreiben und landen schließlich in einem einsam stehenden Cottage, das sie mit einem behaglichen Kaminfeuer und einem gedeckten Tisch begrüßt – von einem Bewohner fehlt jedoch jede Spur… „Geheimnis in Weiß“ ist im Original bereits 1937 erschienen. Joseph Jefferson Farjeon bedient sich darin eines zu seiner Zeit beliebten Schemas in der Kriminalliteratur: eine kleine Gruppe muss - durch widrige Bedingungen abgeschnitten vom Rest der Welt - an einem klar abgestecktem Ort ausharren. Während die Anwesenden versuchen, das Beste aus der misslichen Lage zu machen, stellt sich heraus, dass sich in ihrer Mitte ein Mörder befindet. Farjeon stattet seine Geschichte mit einer zusätzlichen Portion Spannung und Grusel aus, indem er den Schauplatz mit einer gespenstischen Aura umgibt: Ein offensichtlich bewohntes und doch verlassenes Landhaus. Verstärkt wird dieser übersinnliche Touch noch dadurch, dass einer der Akteure - Edward Maltby - ein Mitglied der Königlich-Parapsychologischen Gesellschaft ist und das Haus aus einem anderen Blickwinkel in Augenschein nimmt, als seine Gefährten. Der Autor schickt ein bunt zusammengewürfeltes Ensemble ins Rennen. Neben dem bereits erwähnten Mr. Maltby sind das ein Geschwisterpaar aus gutem Hause, ein nörgelnder Weltenbummler, eine quirlige Revuetänzerin, ein stiller Buchhalter und ein ungehobelter Cockney. Obwohl man aufeinander angewiesen ist und die Mehrheit durchaus gewillt ist, so etwas wie Gemeinschaftsgeist zu zeigen, sind nicht alle an einem harmonischen Miteinander interessiert. Während die kleine Gesellschaft auf Wetterbesserung wartet, macht Mr. Maltby sich auf die Suche nach dem Geheimnis des Hauses und versucht, das Rätsel um seine Bewohner zu entschlüsseln. Farjeon hat Maltby dafür alle nötigen Eigenschaften mit auf den Weg gegeben, die einen erstklassigen Detektiv ausmachen: ein brillanter Spürsinn, eine exzellente Beobachtungsgabe und ein hervorragendes Kombinationsgeschick lassen ihn am Ende erfolgreich sein. „Geheimnis in Weiß“ hat mir sehr gut gefallen - ein Leseschmaus für Freunde und Fans des klassischen britischen Detektivromans.