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Mortalitas

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Ungarn im Jahre 1610: Drei Jahrhunderte sind vergangen, seit Elyssandria in ihrer Heimatstadt Wien gegen die blutgierigen Strigoi in die Schlacht gezogen ist - selbst für eine Unsterbliche wie sie eine lange Zeit. Die Jahre haben sie hart und grausam gemacht. Längst ist sie jenen gleich, die sie einst mit dem schwarzen Blut infiziert haben. Als ihre alte Freundin Undine sie aufsucht, um ihre Hilfe in einem neuerlichen Krieg der finsteren Mächte zu erbitten, möchte Elyssandria die Hemykine abweisen - doch da wird sie selbst Opfer einer gemeinen Intrige. Von einem Unbekannten vergiftet, verliert Elyssandria ihre Unsterblichkeit und muss plötzlich um Leib und Leben fürchten. Sie muss sich in die Abgründe der Unterwelt begeben und sich übermenschlichen Feinden entgegenstellen. Doch die Zeit ist knapp. Kann sie den Giftmischer finden, bevor die Last ihres langen Lebens sie niederstreckt?
Lesen Sie alle Teile der Reihe Schwarzes Blut. Alle Teile sind voneinander unabhängig lesbar:MaleficusMortalitasMunditiaWolfswilleWolfswutWolfswahn
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 470 (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 16
Erscheinungsdatum 27.04.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783944544908
Verlag Papierverzierer Verlag
Dateigröße 674 KB
eBook
4,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Spannender Vampirroman abseits der gängigen Klischees
von Drachenfeuer am 04.09.2018

Auch wenn ich ein, zwei Dinge am ersten Teil der »Schwarzes Blut«-Reihe von Melanie Vogltanz auszusetzen hatte, freute ich mich auf Band 2 »Mortalitas«. Die Erwartungen und Hoffnungen, die ich an den Roman herantrug, wurden erfreulicherweise erfüllt. Knapp drei Jahrhunderte nach ihrer Verwandlung zur Strigoi hat Elyssandra fast alles Menschliche... Auch wenn ich ein, zwei Dinge am ersten Teil der »Schwarzes Blut«-Reihe von Melanie Vogltanz auszusetzen hatte, freute ich mich auf Band 2 »Mortalitas«. Die Erwartungen und Hoffnungen, die ich an den Roman herantrug, wurden erfreulicherweise erfüllt. Knapp drei Jahrhunderte nach ihrer Verwandlung zur Strigoi hat Elyssandra fast alles Menschliche hinter sich gelassen. Sie lebt nun unter dem Decknamen der Gräfin Elisabeth Báthory, genannt »Blutgräfin«, als ungarische Adelige und lässt es sich gut gehen. Zwischenmenschliches ist ihr schon lange abhandengekommen und ihresgleichen ist ihr völlig egal. Doch die Vergangenheit ruht nicht, als plötzlich wieder Undine auftaucht. Und dann wird auch noch ein schreckliches Attentat auf sie verübt, das sie ihrer Unsterblichkeit raubt. Eine verzweifelte Suche nach dem Täter und dem Gegengift beginnt und ein Wettlauf mit der Zeit und dem Tod als Sterbliche. Als allererstes muss ich sagen, dass es mich unheimlich erleichtert hat, dass Elyssa sich endlich von Christian lösen konnte. Noch nicht ganz, aber sie hat eingesehen, wie manipulativ und missbräuchlich er sich ihr gegenüber verhält. Und vor allem hat sie auch eingesehen, dass sich regelrechte Wahnideen in seinem Kopf festgesetzt haben, die nicht nur ihr, sondern auch ihresgleichen schaden, und Christian eine Gefahr für die Allgemeinheit darzustellen beginnt. Des Weiteren hat sich auch der Stil verbessert. Während ich im ersten Band noch einige Male über so einige arg blumige Ausschmückungen stolperte, war davon in der Fortsetzung nichts mehr zu lesen. Ich kam viel angenehmer und flüssiger durch. Das waren meine beiden Hauptkritikpunkte am ersten Band. Ich finde es sehr schön, dass sie sich mit dem zweiten aufgelöst haben. Hat mich sehr gefreut! Denn so konnte ich »Mortalitas« in seinen vollen Zügen genießen. Und es ist ein guter Roman! Zum einen gefiel es mir, dass sich die ganze Geschichte vor dem Hintergrund der Blutgräfin abspielt. Das war eine passende Legende, die Elyssa da einen Hintergrund geben konnte, der wirklich gut zu ihr passt. Sie hat sich nämlich sehr stark verändert. Noch immer ist sie kratzbürstig und willensstark, doch dazu kommt ein gnadenloser Egoismus, der nur ihrem Selbsterhalt dient. Die Menschlichkeit, die sie sich noch eine ganze Weile nach ihrer Verwandlung und auch mit Christian zusammen bewahrt hatte, ist fast völlig von ihr abgefallen. Ihr Dasein als Strigoi prägt sie jetzt vollkommen, dass selbst ihresgleichen sie als Monster bezeichnet. Und dann wird ihr genau das genommen, was ihr anscheinend das Wichtigste ist: ihre Unsterblichkeit. Sie verzweifelt völlig und begeht noch grausamere Taten, um durch das Blut von Jungfrauen ihre Unsterblichkeit wiederzuerlangen. Ich finde diesen Schachzug in der Erzählung einfach umwerfend. Denn erst dadurch, dass Elyssa scheinbar nichts mehr hat, gelingt es ihr, zu ihrem alten und doch irgendwie neuen Selbst zurückzufinden. So wirklich eine Seite von Gut und Böse gibt es nicht. Jeder hat seine Ansichten, und jede davon hat irgendwie ihre Berechtigung. Viele tun Dinge, die von einigen verteufelt, aber von anderen wiederum gutgeheißen werden. Das macht das Lesen sehr spannend und abwechslungsreich. Natürlich steht man als Leser auf der Seite Elyssas, aber man muss ihr schon einräumen, dass sie einige wirklich schreckliche Dinge getan hat, die eigentlich einer harten Strafe bedürfen. Das Auflösen des Konzepts von Gut und Böse in diesem Roman ist der Autorin wirklich gut gelungen und bereitet sehr viel Freude beim Lesen. Der zweite Teil stellt dem ersten gegenüber, der schon gut war, noch einmal eine Verbesserung dar. Die Schwächen des ersten Teils finden sich hier nicht mehr, dafür einige neue Stärken. Die Reihe ist auf jeden Fall weiterhin eine Empfehlung für Liebhaber der Vampirromane, die etwas abseits der ausgekauten Klischees suchen.

Spannende Handlung voller düsterer Wendungen und mystischen Wesen
von einer Kundin/einem Kunden aus Pfarrkirchen am 11.11.2017

Elyssandria hat sich nach Ungarn auf die Burg von "Barthory" zurückgezogen und herrscht dort nach ihrem Willen. Als Herrin trinkt sie das Blut ausgewählter Mädchen und lenkt dadruch die Aufmerksamkeit der Unsterblichen und Sterblichen auf sich. Eines Nachts wird sie Überfallen und durch einen Trank ihrer Unsterblichkeit beraubt. Wer war derjenige... Elyssandria hat sich nach Ungarn auf die Burg von "Barthory" zurückgezogen und herrscht dort nach ihrem Willen. Als Herrin trinkt sie das Blut ausgewählter Mädchen und lenkt dadruch die Aufmerksamkeit der Unsterblichen und Sterblichen auf sich. Eines Nachts wird sie Überfallen und durch einen Trank ihrer Unsterblichkeit beraubt. Wer war derjenige der sie vergiftet hat und warum brauchen die Werwölfe ihre Hilfe? Auch wenn man den ersten Teil nicht gelesen hat, so kommt man mit der Handlung mit. Es ist zwar sowohl der Einstieg nicht ganz einfach als auch die Rückblenden, die immer wieder in das Buch eingebaut sind, doch man kann der Handlung folgen und das Buch liest sich relativ flüssig. Die Handlung an sich ist spannend, düster und voller Wendungen, die ich nicht vorhersagen konnte. Der Roman ist für alle Vampirfans etwas, die keine Liebesgeschichte wie bei Twilight erwarten, sondern echte Vampire, die auch grausam sein können.

Mortalitas
von einer Kundin/einem Kunden aus Magdeburg am 08.11.2017

Die Autorin Melanie Vogltanz hat mit Mortalitas dem zweiten Band der "Schwarzes Blut"-Reihe einen Vampirroman geschaffen, wie ich ihn mir persönlich wünsche und vorstelle - düster, blutig und authentisch. Sie beweist mit ihrer Reihe, dass Vampire und andere Schattengeschöpfe nicht immer die netten Herzensbrecher von nebenan sein müssen, um... Die Autorin Melanie Vogltanz hat mit Mortalitas dem zweiten Band der "Schwarzes Blut"-Reihe einen Vampirroman geschaffen, wie ich ihn mir persönlich wünsche und vorstelle - düster, blutig und authentisch. Sie beweist mit ihrer Reihe, dass Vampire und andere Schattengeschöpfe nicht immer die netten Herzensbrecher von nebenan sein müssen, um einen lesenswerten Roman zu kreieren. Der Roman überzeugt mit gut recherchierten Details, aufregenden Charakteren und tollen Schauplätzen. Zudem passt der Schreibstil perfekt zum Genre. Einfach ein tolles Gesamtpaket. Werde die Reihe auf alle Fälle weiter verfolgen.