The Revenant – Der Rückkehrer

Roman zum Film

Michael Punke

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Beschreibung

South Dakota, zu Beginn des 19. Jahrhunderts: Der Pelztierjäger Hugh Glass wird am Grand River von einem Grizzly angefallen und lebensgefährlich verletzt. Seine beiden Begleiter geben dem Mann keine großen Überlebenschancen. Als sie Indianer in der Nähe ihres Lagers sichten, nehmen sie dem Schwerverwundeten Gewehr, Messer und den Rest seiner Ausrüstung ab und lassen ihn neben einem bereits ausgehobenen Grab zurück. Doch wie durch ein Wunder überlebt Glass – und schwört Rache. Mit einem gebrochenen Bein schleppt er sich durch die endlos weite Prärie auf der Suche nach denen, die ihn so schändlich im Stich gelassen haben.

"So liest man seinen sehr gut recherchierten Roman auf einen Rutsch weg - und glaubt einfach nicht, dass man so etwas überleben kann.", Heilbronner Stimme, 06.02.2016

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 05.01.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-30565-5
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 18,5/11,8/3 cm
Gewicht 302 g
Originaltitel The Revenant: a Novel of Revenge
Auflage 3. Auflage
Übersetzer Ulrike Wasel, Klaus Timmermann
Verkaufsrang 38442

Buchhändler-Empfehlungen

Indianer, Abenteurer, Verlierer - packend und authentisch!

Eva Baumgärtel, Thalia-Buchhandlung Bautzen

Die amerikanische Originalausgabe dieses Buches ist 2002(!!) erschienen, seit 2015 ist es in deutscher Sprache erhältlich- und was es außer dem Titel und der Hauptperson mit dem Film gemeinsam hat, ist mir ein Rätsel... Deshalb: UNBEDINGT lesen! Fünf Sterne erhält es für die Handlung getreu dem Motto: "Das Leben schreibt die unglaublichsten Geschichten!" (Hugh Glass, Jim Bridger, Jedediah Smith kennt jeder, der etwas über Trapper und die Geschichte des amerikanischen Westens gelesen hat...), für die Sachkenntnis des Autors, sowohl in historischen, geographischen und praktischen Details und für das schriftstellerische Talent, glasklar darzustellen, wie sich ÜBERLEBEN in den Weiten des Wilden Westens angefühlt haben muss- Ihnen sind schlaflose Nächte (ohne Feuer) garantiert! Dazu zum Ansehen: die in der gleichen Zeit beginnende, von Stephen Spielberg produzierte Mini-Serie "Into the West"!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Hugh's Weg
von Kaffeeelse am 05.12.2020

Ein interessantes und sehr spannendes Abenteuerbuch! Es entführt die Leser in eine vergangene Zeit, in eine vergangene Welt, in die nördlichen Prärien des frühen 19. Jahrhunderts. Auch dieses Buch transportiert keine Wildwestromantik, sondern zeigt eine eher grausame Realität. "The Revenant - Der Rückkehrer" ist eine abenteuerli... Ein interessantes und sehr spannendes Abenteuerbuch! Es entführt die Leser in eine vergangene Zeit, in eine vergangene Welt, in die nördlichen Prärien des frühen 19. Jahrhunderts. Auch dieses Buch transportiert keine Wildwestromantik, sondern zeigt eine eher grausame Realität. "The Revenant - Der Rückkehrer" ist eine abenteuerliche und auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte, die die Natur und die Gewalt der Menschen und die Grausamkeit und Gleichgültigkeit der Natur zeigt. Es geht um ein aggressives Geschehen und eine Reaktion darauf, den Wunsch nach Rache. Hugh Glass wird von seinen Reisegefährten beraubt und schwer verletzt in den Prärien zurückgelassen. Dennoch kann er sich retten und dürstet nach Rache. Vielleicht hat ihn auch gerade die Tat seiner Reisegefährten wieder ins Leben zurückgeholt. Wer weiß das schon?!?! Mir erschien es auf jeden Fall so. Dabei fand ich die Schreibe interessant und das Thema gut rübergebracht, etwas gestört hat mich nur, dass die indianischen Bewohner Amerikas hier nicht so gut wegkommen, aber hier spricht nur mein Wunsch und vielleicht auch meine Romantik. Denn beide Bevölkerungsgruppen werden authentisch und menschlich gezeichnet, wir leben ja auf keinem rosaroten Ponyhof. Die lebensfeindlichen Witterungsbedingungen werden perfekt geschildert und der Leser bekommt eine Ahnung davon, was es heißt damals und an diesem Ort gelebt und überlebt zu haben. Ebenso finde ich, dass dieses Buch ein Winterbuch ist, denn in dieser Jahreszeit wird der Geist des Buches noch etwas besser transportiert. Interessant finde ich auch, dass das Buch recht wenig Ähnlichkeit zu dem Film aufweist. Und das Buch durchaus realer rüberkommt und damit bekommt der Film, den ich auch sehr schätze, einige Minuspunkte ab. Denn die Figur des Hugh Glass kommt in dem Buch weniger reißerisch rüber, ist aber dafür deutlich lebensechter! Wenn das Drehbuch des Films sich mehr an dem Buch orientiert hätte, wäre der Film ebenso toll geworden. Schade!

"Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der Herr."
von Dr. M. am 08.08.2018

Diese alttestamentarische Forderung steht dem Buch voran. Vielleicht ist das Alte Testament nicht immer wirklich weise, doch an dieser Stelle kann man es nur preisen, wenn es empfiehlt, die Rache höheren Mächten zu überlassen. Der Wunsch nach Rache und Vergeltung führt schließlich nicht selten zu noch mehr Unglück. Hugh Glass is... Diese alttestamentarische Forderung steht dem Buch voran. Vielleicht ist das Alte Testament nicht immer wirklich weise, doch an dieser Stelle kann man es nur preisen, wenn es empfiehlt, die Rache höheren Mächten zu überlassen. Der Wunsch nach Rache und Vergeltung führt schließlich nicht selten zu noch mehr Unglück. Hugh Glass ist das jedoch egal. Zwei Kameraden ließen den Todgeweihten mit schweren Verletzungen in der Wildnis zurück. Sie warteten nicht wie befohlen sein Tod ab, sondern ließen ihn einfach liegen und beraubten ihn auch noch seiner Waffen und Ausrüstung, denn schließlich würde ein bald Sterbender davon nichts mehr brauchen. Aber Glass stirbt nicht. Trotz seiner unfassbaren Wunden und ohne Waffen schleppt er sich zunächst meilenweit durch die Wildnis. Zufälle kommen ihm zu Hilfe, sodass er es bis in ein Fort schafft, wo er sich neu ausrüsten kann. Dann beginnt die Suche nach den Verrätern ... Die Handlung spielte sich so ähnlich wohl tatsächlich vor fast 200 Jahren ab. Dass sie nicht zum ersten Mal die Basis für eine Geschichte oder ein Sachbuch liefert, kann man dem Quellenverzeichnis dieses Buches entnehmen. Den historischen Hintergrund bilden die Versuche, um 1823 Gesellschaften für den Handel mit Pelzen in Indianergebieten aufzubauen. Glass arbeitete als Trapper, Kundschafter und Jäger im Dienste der Rocky Mountain Fur Company als er von einem Grizzly angegriffen und schwer verwundet wurde. Michael Punke gelingt es in seinem Roman sehr gut, seine Leser in die damalige Zeit mitzunehmen. Besonders im ersten Teil, der mit der Rettung des eigentlich todgeweihten Glass abschließt, schafft er es, den Fokus auf dessen Überlebenskampf zu konzentrieren. Es geht in diesem Roman nicht um eine Beschreibung der Weiten des Wilden Westens und der Zeit als solcher, sondern im ganz engen Sinne um einen durchaus nachvollziehbaren Wunsch nach Rache vor diesem historischen Hintergrund. Dass man dabei auch etwas über diese Zeit erfährt und Dinge liest, die man sich aufgrund heute fehlender Erfahrungen gar nicht mehr vorstellen kann, versteht sich von selbst. Hughs Suche nach Rache liest sich dann im zweiten Teil nicht mehr ganz so fesselnd. Vielleicht hat ihm seine Wut, so erbärmlich verraten worden zu sein, das Leben gerettet. Sein Rachebedürfnis hätte es ihm dagegen fast wieder genommen. Ein guter, leicht lesbarer und sprachlich hervorragender Roman über einen Kampf, der sich so ähnlich tatsächlich abgespielt haben soll.

...Wahre Geschichte!
von einer Kundin/einem Kunden am 02.04.2016

..ich bin der Meinung dass der Film nicht mit dem Buch mithalten kann.. -zwar gut dargestellt, spitzen Kameraführung und tolle Bilder... aber das Buch hat größtenteils eine ganz andere Geschichte zu erzählen und die ist fundiert! Fesselnd und geschichtlich sehr interessant.. man bekommt Einblick in den Pelzhandel, das Bereisen... ..ich bin der Meinung dass der Film nicht mit dem Buch mithalten kann.. -zwar gut dargestellt, spitzen Kameraführung und tolle Bilder... aber das Buch hat größtenteils eine ganz andere Geschichte zu erzählen und die ist fundiert! Fesselnd und geschichtlich sehr interessant.. man bekommt Einblick in den Pelzhandel, das Bereisen des Missouri - wie schwierig, gefährlich und mühsam es war... Michael Punke ist Anwalt für internationales Handelsrecht und US-Botschafter - er hat diese interessante wahre Geschichte aufgegriffen und anhand von Tagebüchern rekonstruiert.. er forschte auch nach was aus den realen Personen wurde! Ich bin sichtlich begeistert!!!


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