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Das anorektische Ideal auf 'Pro Ana' Weblogs

Eine qualitative Studie zu einer virtuellen Inszenierungspraktik

Immer mehr Kinder und Jugendliche zeigen Symptome von Essstörungen.
Gleichzeitig gehören Medien und das Erleben und Handeln
in virtuellen Räumen inzwischen zur adoleszenten Lebenswelt.
Webseiten, die einen direkten Bezug zu Essstörungen aufweisen
– sogenannte ‚Pro Ana‘ Webseiten – stellen somit eine Herausforderung
für sonderpädagogisches Handeln dar. ‚Pro Ana‘ gilt es daher
sowohl in ihrem Verführungsgehalt für Kinder und Jugendliche als auch in
ihrer potentiellen Bedrohung zu verstehen, um einen angemessenen Umgang
mit diesem Phänomen zu entwickeln. Die vorliegende Arbeit legt ein
gegenstandsangemessenes, kontextsensitives und am Subjekt orientiertes
Modell zu ‚Pro Ana‘ vor, welches im Rahmen einer explorativen Studie
entlang des Grounded Theory Forschungsstils entworfen wurde. Sensibilisierend
werden hierbei Aspekte der klinischen Psychologie (Anorexia
nervosa), Stränge der psychoanalytischen Theorie und (Forschungs-)
Praxis ebenso einbezogen wie der Diskurs zur weiblichen Adoleszenz.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 319
Erscheinungsdatum 21.09.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7815-2058-5
Buch (Taschenbuch)
46,00
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