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Wer die Nachtigall stört ...

Roman

(37)
Amerika in den 30er Jahren. In die idyllische Südstaaten-Kindheit der achtjährigen Scout und ihres älteren Bruders Jem drängt sich die brutale Wirklichkeit aus Vorurteilen und Rassismus. Scouts Vater Atticus, ein menschenfreundlicher Anwalt, soll den schwarzen Landarbeiter Tom Robinson verteidigen, der angeblich ein weißes Mädchen vergewaltigt hat. Tapfer versuchen Scout und ihr Bruder, das demokratische Gerechtigkeitsempfinden ihres Vaters zu unterstützen, und geraten dabei selbst in große Gefahr.
Portrait
Harper Lee, geboren 1926 in Monroeville, studierte Jura an der University of Alabama, zog nach New York und begann zu schreiben. Sie war befreundet mit Truman Capote, der ihr Kindheitsfreund war und dem sie bei den Recherchen für 'Kaltblütig' half. Nach dem Welterfolg ihres in 40 Sprachen übersetzten Romans 'Wer die Nachtigall stört…', für den sie 1961 den Pulitzerpreis erhielt, zog sie sich aus dem literarischen Leben und weitgehend auch aus der Öffentlichkeit zurück. 2015 wurde eine frühe Manuskriptfassung von 'Wer die Nachtigall stört …' gefunden und publiziert, die 50 Jahre lang als verschollen galt. Harper Lee starb 2016 in ihrer Heimatstadt Monroeville in Alabama.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 448
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 22.07.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-21754-8
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/12,3/3,2 cm
Gewicht 385 g
Originaltitel To Kill a Mockingbird
Auflage 5. Auflage
Übersetzer Claire Malignon
Verkaufsrang 1.732
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein amerikanischer Klassiker, der auch in deutschen Schulen Lektüre sein sollte. Der Roman zeigt den Rassismus der 30er Jahre durch unschuldige Kinderaugen. Ein amerikanischer Klassiker, der auch in deutschen Schulen Lektüre sein sollte. Der Roman zeigt den Rassismus der 30er Jahre durch unschuldige Kinderaugen.

„Erschreckend aktuell“

Laura Schwartz, Thalia-Buchhandlung Landau

Zurecht ein Klassiker der Weltliteratur.
Die Geschichte von Scout, ihrem Bruder Jem sowie deren Vater Atticus ist nicht ohne Grund Pflichtlektüre in jeder amerikanischen Schule.
Eine treffendere Skizze des amerikanischen Südstaatenrassismus der dreißiger Jahre lässt sich wahrlich schwer finden.
Dabei gelingt es Lee durch die Perspektive der jungen und vorlauten Scout das Thema Rassismus in einer völlig anderen Sichtweise darzustellen. Eine Sichtweise, die überrascht, aber auch schockiert. Vor allem vor dem Hintergrund der aktuellen Bewegung "black life matters" ein Buch, das man unbedingt lesen sollte!
Unbedingt auch den zweiten Teil "Geh hin, stelle einen Wächter" lesen!
Zurecht ein Klassiker der Weltliteratur.
Die Geschichte von Scout, ihrem Bruder Jem sowie deren Vater Atticus ist nicht ohne Grund Pflichtlektüre in jeder amerikanischen Schule.
Eine treffendere Skizze des amerikanischen Südstaatenrassismus der dreißiger Jahre lässt sich wahrlich schwer finden.
Dabei gelingt es Lee durch die Perspektive der jungen und vorlauten Scout das Thema Rassismus in einer völlig anderen Sichtweise darzustellen. Eine Sichtweise, die überrascht, aber auch schockiert. Vor allem vor dem Hintergrund der aktuellen Bewegung "black life matters" ein Buch, das man unbedingt lesen sollte!
Unbedingt auch den zweiten Teil "Geh hin, stelle einen Wächter" lesen!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Absolut fantastische Erzählung. Dank der Perspektive der jungen und deswegen zwangsläufig naiven Protagonistin, kann man trotz des traurigen Grundmotivs oft sehr herzhaft lachen. Absolut fantastische Erzählung. Dank der Perspektive der jungen und deswegen zwangsläufig naiven Protagonistin, kann man trotz des traurigen Grundmotivs oft sehr herzhaft lachen.

„Rassismus und Ungerechtigkeit aus der Sicht eines Kindes.“

Tamara Behl, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

Der Rechtsanwalt Atticus Finch nimmt sich eines vermeintlichen schwarzen Straftäters an. Seine kleine Tochter Scout erlebt hautnah, was Fremdenhass und Ausgrenzung bedeuten.

Eindringlich und zeitlos!
Der Rechtsanwalt Atticus Finch nimmt sich eines vermeintlichen schwarzen Straftäters an. Seine kleine Tochter Scout erlebt hautnah, was Fremdenhass und Ausgrenzung bedeuten.

Eindringlich und zeitlos!

„Muss man gelesen haben“

Sina Hufnagel, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Auch heute noch brandaktuell. Ein Roman, den jeder gelesen haben sollte. Aus der Sicht der kleinen Scout erzählt, liest sich dieses Buch leicht und flüssig. Nicht nur für Erwachsene, auch Jugendliche werden großen Gefallen finden an dieser Geschichte. Auch heute noch brandaktuell. Ein Roman, den jeder gelesen haben sollte. Aus der Sicht der kleinen Scout erzählt, liest sich dieses Buch leicht und flüssig. Nicht nur für Erwachsene, auch Jugendliche werden großen Gefallen finden an dieser Geschichte.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

Mein absolutes Lieblingsbuch. Muss man einfach gelesen haben. Mein absolutes Lieblingsbuch. Muss man einfach gelesen haben.

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Ein eindringlicher Appell an Mitmenschlichkeit und Toleranz. Angeprangert wird hier der Rassismus der Südstaaten. Bis heute ein brisantes, aktuelles Thema. Wichtiges Buch. Ein eindringlicher Appell an Mitmenschlichkeit und Toleranz. Angeprangert wird hier der Rassismus der Südstaaten. Bis heute ein brisantes, aktuelles Thema. Wichtiges Buch.

Daniel Thiele, Thalia-Buchhandlung Hamm

Die Geschichte um den autoritären Vater und gewissenhaften Anwalt Atticus Finch geht ins Herz und bleibt im Kopf. Ein Buch, das jeden Superlativ verdient. Die Geschichte um den autoritären Vater und gewissenhaften Anwalt Atticus Finch geht ins Herz und bleibt im Kopf. Ein Buch, das jeden Superlativ verdient.

Verena Zimmermann, Thalia-Buchhandlung Nuernberg

Nicht zu unrecht ist dieses Buch ein Klassiker und er hat kein bisschen an seiner Aktualität verloren. Wundervoller Schreibstil und lebendige Charaktere, runden das Buch ab. Nicht zu unrecht ist dieses Buch ein Klassiker und er hat kein bisschen an seiner Aktualität verloren. Wundervoller Schreibstil und lebendige Charaktere, runden das Buch ab.

MarieCarolin Behring, Thalia-Buchhandlung Freiburg

Ein großes Meisterwerk, das an Aktualität leider nichts verloren hat.
Es geht um Rassismus in den amerikanischen Südstaaten. Ein toller Klassiker!
Ein großes Meisterwerk, das an Aktualität leider nichts verloren hat.
Es geht um Rassismus in den amerikanischen Südstaaten. Ein toller Klassiker!

Nina Warnke, Thalia-Buchhandlung Rostock

Stand By Me, Die Goonies und The Help: All diese Filme hatte ich beim Lesen immer wieder vor Augen. Der Rassenkonflikt, eingebettet in die Sommererlebnisse eines Kindes. Wunderbar! Stand By Me, Die Goonies und The Help: All diese Filme hatte ich beim Lesen immer wieder vor Augen. Der Rassenkonflikt, eingebettet in die Sommererlebnisse eines Kindes. Wunderbar!

Nina Aselmann, Thalia-Buchhandlung Hagen

Ein Buch über die Kindheit und das Heranwachsen in den Südstaaten der USA in den 1930er Jahren. Scout begegnet dem Rassismus gemeinsam mit ihrem Vater. Herausragend geschrieben. Ein Buch über die Kindheit und das Heranwachsen in den Südstaaten der USA in den 1930er Jahren. Scout begegnet dem Rassismus gemeinsam mit ihrem Vater. Herausragend geschrieben.

Dora Roth, Thalia-Buchhandlung Lingen

Ein wunderschöner Klassiker aus dem alten Süden der Vereinigten Staaten, in dem es nicht nur um Rassismus geht, sondern vor allem um Moral, Freundschaft & den Zauber der Kindheit. Ein wunderschöner Klassiker aus dem alten Süden der Vereinigten Staaten, in dem es nicht nur um Rassismus geht, sondern vor allem um Moral, Freundschaft & den Zauber der Kindheit.

Maren Koenig, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ein zeitloser Klassiker, dramatisch und fesselnd! Ein zeitloser Klassiker, dramatisch und fesselnd!

Elena Cousino, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Großartige Geschichte, die in den Südstaaten spielt. Verfilmt mit Gregory Peck in der Hauptrolle. Grabdios Großartige Geschichte, die in den Südstaaten spielt. Verfilmt mit Gregory Peck in der Hauptrolle. Grabdios

V. Huttner, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Ein Klassiker der Südstaatenliteratur. Sehr einfühlsam beschreibt Harper Lee die Rassenproblematik aus Sicht eines Kindes. Dieses Buch sollte in keinem Bücherregal fehlen. Ein Klassiker der Südstaatenliteratur. Sehr einfühlsam beschreibt Harper Lee die Rassenproblematik aus Sicht eines Kindes. Dieses Buch sollte in keinem Bücherregal fehlen.

Petra Dressing, Thalia-Buchhandlung Kaiserslautern

Toll, wie es Harper Lee gelingt, eine so schlimme Geschichte so berührend zu erzählen, daß man am Ende Gänsehaut hat vor lauter Mitgefühl. Toll, wie es Harper Lee gelingt, eine so schlimme Geschichte so berührend zu erzählen, daß man am Ende Gänsehaut hat vor lauter Mitgefühl.

„"Mut heißt: von vornherein wissen, dass man geschlagen ist, und trotzdem den Kampf - ganz gleich, um was es geht - aufnehmen und ihn durchstehen. Man gewinnt selten, aber zuweilen gelingt es.” Harper Lee“

Stephanie Bilke, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein großer Klassiker des 20. Jahrhunderts in sehr gelungener neuer Übersestzung. Meine Empfehlung: unbedingt auch ihren 2015 erstmalig erschienenen Debütroman "Gehe hin, stelle einen Wächter" lesen. Zwei Romane, die in jedes gut sortierte Bücherregal gehören. Ein großer Klassiker des 20. Jahrhunderts in sehr gelungener neuer Übersestzung. Meine Empfehlung: unbedingt auch ihren 2015 erstmalig erschienenen Debütroman "Gehe hin, stelle einen Wächter" lesen. Zwei Romane, die in jedes gut sortierte Bücherregal gehören.

Kundenbewertungen

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Aktuelles Thema
von Michaela am 25.06.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Obwohl das Buch schon vor einiger Zeit erschien, ist das Thema Rassismus leider immernoch ein sehr aktuelles Thema. Harper Lee schreibt sehr fliessend, man findet sich schnell in der Geschichte ein. Man erlebt die Ungerechtigkeiten durch die Augen von Kindern, erlebt verschiedene Persönlichkeiten mit ihren Stärken und Schwächen, mal... Obwohl das Buch schon vor einiger Zeit erschien, ist das Thema Rassismus leider immernoch ein sehr aktuelles Thema. Harper Lee schreibt sehr fliessend, man findet sich schnell in der Geschichte ein. Man erlebt die Ungerechtigkeiten durch die Augen von Kindern, erlebt verschiedene Persönlichkeiten mit ihren Stärken und Schwächen, mal freut man sich mit, mal ist man traurig und wütend. Die Geschichte ist spannend bis zum Schluss. Ich kann es jedem empfehlen.

Weise und humorvoll
von monerl aus Langen am 20.11.2017
Bewertet: Medium: H?rbuch-Download

Kurzmeinung: gehört und gelesen Handlung: Das Thema Rassismus und Ungleichheit von Menschen, beispielhaft an einem fiktiven Ort in Alabama dargestellt, als Weiße sich noch nicht für die Rechte schwarzer Bürger eingesetzt haben. Als das eigene Gefühl, höher geboren und wertvoller zu sein, noch über der Wahrheit stand. Als der ungerechtfertigte... Kurzmeinung: gehört und gelesen Handlung: Das Thema Rassismus und Ungleichheit von Menschen, beispielhaft an einem fiktiven Ort in Alabama dargestellt, als Weiße sich noch nicht für die Rechte schwarzer Bürger eingesetzt haben. Als das eigene Gefühl, höher geboren und wertvoller zu sein, noch über der Wahrheit stand. Als der ungerechtfertigte Tod eines Familienvaters keinen Aufschrei verursachte, da er doch nur ein Schwarzer war. Charaktere:Ich war von allen Figuren im Buch begeistert und bin ein großer Fan von Atticus und Scout geworden! Dieser trockene Humor, der sich insbesondere über Scout, trotz des ernsten Themas, durch den Roman zieht, ist das sogenannte i-Tüpfelchen. Die Autorin hat sich sehr viel Zeit gegeben, uns die Figuren nahezubringen, was ihr außerordentlich gut gelungen ist. Ich hatte eine genau Vorstellung der Figuren vor Augen, die diesen Roman auch zu einem wundervollen Hörerlebnis gemacht haben. Spannung: Die Hoffnung stirbt zuletzt und dadurch gibt es auch eine Spannung, die sich gesteigert durch die Seiten zieht. Atticus ist klug und wenn einer das Unmögliche möglich machen kann, dann ist es er, dieser alleinerziehende Mann mit so viel Weisheit und Verständnis für Menschen, ihre Nöte und Sorgen. Schreibstil: Harper Lee hat einen ganz besonderen Schreib- bzw. Erzählstil gefunden, der dieses Buch zu einem wahren Erlebnis machen. Eindrucksvoll beschreibt sie das Zusammenleben der weißen Bevölkerung mit der schwarzen. Sie nimmt sich der damaligen Probleme an und zieht sie ans Licht. Die Autorin schaffte es, dass ich mich in der Ohnmacht der damaligen Zeit gefangen fühlte. Es erschütterte mich, wie Menschen sich in all den Jahrhunderten und Jahrzehnten kaum nach vorne entwickeln, haben wir es in der heutigen Zeit mit ähnlichen Probleme, auf anderen Ebenen, zu tun. Ende: Wer sich fragt, warum das Buch diesen etwas seltsamen Titel trägt, sollte das Buch bis zum Schluss lesen. Am Ende wird der Bezug hergestellt und alles erklärt. Hörbuch: Eva Mattes verleiht auch diesem Buch ihre unverkennbare Marke und macht es zu einem besonderen Hörerlebnis. Sie wird den Kindern gerecht und materialisiert einen Atticus, den man sich gerne als Nachbar und Freund im eigenen Umfeld wünscht. Fazit: Ein Klassiker, den jeder gelesen haben sollte, befasst er sich doch mit wichtigen Themen, die auch heute noch aktuell sind und ist ein Plädoyer für die Gleichheit aller Menschen! Eine wunderbare Schullektüre, um Kinder durch die kindlichen Augen von Scout brisante Themen näher zu bringen und sie dafür zu sensibilisieren

Wenn nur alle Menschen wie Atticus Finch wären
von Sandra Matteotti aus Zürich am 07.01.2017

Atticus Finch lebt als alleinerziehender Vater mit seinen beiden Kindern Scout und Jem sowie der Köchin Calpurnia in der Kleinstadt Monroeville im tiefen Süden der USA. Die kleine Familie ist im ganzen Ort beliebt, bis Atticus in seiner Rolle als Rechtsanwalt die Verteidigung des schwarzen Landarbeiters Tom Robinson übernehmen... Atticus Finch lebt als alleinerziehender Vater mit seinen beiden Kindern Scout und Jem sowie der Köchin Calpurnia in der Kleinstadt Monroeville im tiefen Süden der USA. Die kleine Familie ist im ganzen Ort beliebt, bis Atticus in seiner Rolle als Rechtsanwalt die Verteidigung des schwarzen Landarbeiters Tom Robinson übernehmen soll, welcher wegen Vergewaltigung eines weissen Mädchens angeklagt ist. Atticus ist von der Unschuld seines Mandanten überzeugt, was ihm den Hass seiner Mitbürger einbringt. Atticus Finch ist der wohl liebenswürdigste, warmherzigste und mitfühlendste Mensch, den man sich vorstellen kann. Er ist für seine Kinder da, ohne sie zu erdrücken, lässt sie die Welt entdecken und bringt ihnen bei, was wichtig ist, was Werte sind, was Menschlichkeit, Offenheit, Toleranz und Mitgefühl sind. Atticus hat ein Herz für die, welche nichts haben, und er setzt sich für die ein, denen Unrecht widerfährt. Gäbe es in dieser Welt mehr Menschen wie Atticus, wäre die Welt ein schönerer Platz. Gerade diese Offenheit und Toleranz wird ihm allerdings fast zum Verhängnis, da er in einem rassistischen Umfeld lebt, wo Schwarze die Untertanen, die Weissen die herrschende Rasse sind. Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Harper Lee greift in ihrem Roman die Rassendiskriminierung im Süden Amerikas auf. Sie zeigt auf, welche Dynamik falsche Verdächtigungen annehmen können. Wer die Nachtigall stört ist ein Blick in die Abgründe der menschlichen Seele. Das Buch zeigt auf, dass Vorurteile oft nicht mehr sind als zu Unrecht vertretene Meinungen, es zeigt weiter auf, dass es nicht immer einfach ist, zwischen gut und böse zu unterscheiden. Menschen werden verteufelt und stellen sich als liebenswürdig und ehrlich heraus, andere werden verteidigt und sind eigentlich zu verurteilen. „Sie haben ihn verfolgt und konnten ihn nie erwischen…- du Atticus, der hatte das alles gar nicht getan… Er war nett, Atticus, so nett…“ […] „Das sind die meisten Menschen, Scout, wenn man sie endlich zu Gesicht bekommt.“ Fazit: Ein hervorragendes Buch voller Philosophie, Menschlichkeit und Herzenswärme. Absolute Leseempfehlung!