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Kranichfrau

Die Geschichte einer Blackfeet-Kriegerin

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Seit ihrer Kindheit, hat die junge Indianerin Kranichfrau lieber mit Pfeil und Bogen gespielt und gejagt als sich den häuslichen Pflichten zu widmen, wie es sich für ein sittsames Blackfeet-Mädchen gehört. Doch Kranichfrau bleibt keine Wahl, als ihr geliebter Bruder bei einer kriegerischen Auseinandersetzung mit den feindlichen Crow stirbt. Um zu überleben, muss sie ihre Freiheit aufgeben und die Ehefrau eines Stammesmitglieds werden. In einem letzten, verzweifelten Versuch, ihrem Schicksal zu entfliehen, bittet Kranichfrau den Sonnenhäuptling um göttlichen Beistand und hat eine überraschende Vision: Sie soll von nun an als Krieger leben und den Tod des Bruders rächen. Voller Eifer macht sich die junge Frau daran ihre Bestimmung zu erfüllen – und wird im Kampf gegen die Crow schwer verwundet. Als sie nach langer Krankheit erwacht, muss sie feststellen, dass sie sich in der Gewalt des Lakota-Kriegers Nata-He-Yukan befindet, der nichts unversucht lässt, um den Willen seiner schönen Gefangenen zu brechen. Doch aus dem anfänglichen Hass wird Freundschaft und aus Freundschaft Liebe... Plötzlich steht Kranichfrau vor der schwierigsten Entscheidung ihres Lebens: Soll sie auf ihr Herz hören und bei dem Mann bleiben, den sie liebt oder muss sie zu ihrem Volk zurückkehren und den Weg der Rache gehen?
Portrait
Kerstin Groeper, als Tochter des Schriftstellers Klaus Gröper in Berlin geboren, lebte einige Zeit in Kanada. In Kontakt mit nordamerikanischen Indianern entdeckte sie ihre Liebe zur indianischen Kultur. Kerstin Groeper spricht Lakota, die Sprache der Teton-Sioux und führt regelmäßig Vorträge und Seminare über Sprache, Kultur und Spiritualität der Lakota-Indianer durch. Die studierte Sozialpädagogin arbeitete als Journalistin für verschiedene Zeitschriften und schreibt heute Artikel zum Thema Indianer, u.a. für das renommierte Magazin für Amerikanistik. Sie lebt mit ihrem Mann und einem Sohn in der Nähe von München. Zwei erwachsene Kinder sind bereits ausgezogen.

Bei hey! sind bereits Kerstin Groepers Geschichten "Die Feder folgt dem Wind" und "Kranichfrau" erschienen. Weitere Romane sind in Vorbereitung.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 476 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 02.09.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783956070358
Verlag Hey! Publishing GmbH
Dateigröße 1310 KB
Verkaufsrang 31.330
eBook
4,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Spannend und realitätsnah
von mabuerele am 13.07.2014
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Es ist 1830, als Kranichfrau ihren toten Bruder in den Armen hält. Sie hatte in seinem Zelt gelebt und ihn versorgt, da die Eltern beide verstorben sind. Die Pflichten einer Ehefrau zu übernehmen, ist sie noch nicht bereit. Die junge Frau gehört zum Stamme der Blackfeetindianern und ist... Es ist 1830, als Kranichfrau ihren toten Bruder in den Armen hält. Sie hatte in seinem Zelt gelebt und ihn versorgt, da die Eltern beide verstorben sind. Die Pflichten einer Ehefrau zu übernehmen, ist sie noch nicht bereit. Die junge Frau gehört zum Stamme der Blackfeetindianern und ist 17 Jahre alt. Ihr Onkel, der Medizinmann ist, erlaubt ihr, sich zurückzuziehen und auf eine Vision zu warten. In Trance sieht wie ihren Bruder, der sie auffordert, seinem Weg zu folgen und sie Tötet-die-Crow nennt. Sie darf nun Männerkleider tragen und sich den Rachefeldzug gegen die Crow anschließen. Die Autorin hat die Protagonisten gut charakterisiert. Als Leserin darf ich Kranichfrau die nächsten Jahre ihres Lebens begleiten. Die junge Frau interessiert sich für Kampf und Jagd. Doch das Leben stellt zeitweise die Weichen anders. Schon bald begegnet sie Nata-He-Yukan, dem Lakota. Eine Intrige zwingt ihn, vier Jahre außerhalb seines Dorfes zurechtzukommen. Die Autorin hat einen abwechslungsreichen und spannenden Roman über das Leben der Indianer geschrieben. Detailgenau wird vom Leben in den Dörfern erzählt. Die Kämpfe der Indianerstämme gegeneinander, die Jagd auf Büffel und anderes Wild, erste Kontakte mit weißen Händler und die täglichen Aufgaben der Frauen sind nur einige Thema, die der Roman streift. Erstaunt war ich darüber, dass selbst benachbarte Stämme unterschiedliche Regeln und Vorlieben haben. Das betrifft die Essgewohnheiten, aber auch die Stellung der Frau und ihre Tätigkeiten. Das Buch lässt sich zügig lesen und hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Der Schreibstil ist dem Thema angepasst. Dazu gehört, dass fast durchgehend indianische Namen verwendet und auch typische Begriffe beibehalten werden. Die Autorin beherrscht den Umgang mit Metaphern, aber auch die gekonnte Verwendung von Adjektiven. Die Kälte des Winters wird mit Worten genauso deutlich, wie die Emotionen der Protagonisten. Die ganze Skala der Gefühle findet sich in der Geschichte. Geburt und Tod, Freude und Schmerz, Hass und Rache, Mitleid und Barmherzigkeit, Freundschaft und Beistand sind der Leim, der die Geschichte zusammenhält und immer erneut für innere Spannung sorgt. Eine exakte Recherche ist Grundlage des Romans. Das Auftreten historischer Personen gibt ihm seine besondere Authentizität. Das Buch beinhaltet aber nicht nur das Leben der Indianer, sondern es erzählt ein Stück amerikanischer Geschichte. Dazu gehören der Aufbau erster Handelsposten, das Aushandeln von Frieden und eine verheerende Pestepidemie. Das Buch wird vervollständigt durch eine Karte der Handlungsorte in den inneren Umschlagseiten und durch ein Nachwort, dass Fakten von Fiktion trennt. Das Cover mit dem Bild der Indianerin auf hellem Untergrund passt zum Thema und weckt Interesse. Der Roman hat mir sehr gut gefallen. Dazu beigetragen haben die sympathischen Protagonisten, die abwechslungsreiche Handlung voller Überraschungen und die Gewissheit, dass die Autorin nahe an der Realität geblieben ist.

Absolut überzeugend und von einzigartiger Tiefe - einfach toll!
von Kerstin1975 aus Crailsheim am 27.10.2013
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Buchinhalt: Kranichfrau ist eine junge Blackfeet-Kriegerin. In einer Vision während der Trauerzeit um ihren getöteten Bruder eröffnete sich ihr, in Männerkleidern als Krieger gegen die Feinde ins Feld zu ziehen - doch dann wird Kranichfrau schwer verletzt und muß zurück bleiben. Nata-He-Yukan, ein junger Lakota, verschont das Mädchen und nimmt... Buchinhalt: Kranichfrau ist eine junge Blackfeet-Kriegerin. In einer Vision während der Trauerzeit um ihren getöteten Bruder eröffnete sich ihr, in Männerkleidern als Krieger gegen die Feinde ins Feld zu ziehen - doch dann wird Kranichfrau schwer verletzt und muß zurück bleiben. Nata-He-Yukan, ein junger Lakota, verschont das Mädchen und nimmt sich ihrer an. Denn auch er ist auf sich allein gestellt, nachdem er unverschuldet von seinem Stamm verstoßen wurde. Die beiden kommen sich näher und Nata-He-Yukan nimmt das Mädchen schließlich zur Frau – entgegen ihrer Vision. Denn Kranichfrau ist sich zunächst alles andere als sicher, ob er es mit ihr überhaupt ehrlich meint. Für die beiden beginnt eine qualvolle Odyssee durch die Prärie, ständig in Gefahr vor feindlichen Stämmen und davor, in der unwirtlichen Gegend einen elenden Tod zu sterben. Ein Kampf ums Überleben beginnt – denn obwohl die beiden ähnliches durchgemacht haben, beginnt auch ein scheinbar unüberbrückbarer Konflikt, der nur sie beide betrifft…. Persönlicher Eindruck: Erneut berührt, packt und fesselt mich der tiefgängige Schreibstil, die wundervolle Geschichte und die authentische Schilderung der indianischen Kultur, die Kerstin Groeper beherrscht, wie keine zweite. Was für ein Buch, einfach klasse! Die zunächst getrennten Geschichten von Kranichfrau und Nata-He-Yukan, die beide einen plastischen Einblick in die jeweilige Kultur der beiden Stämme geben, lassen das Leben der Indianer der Plains bereits auf den ersten Seiten lebendig werden. Ich mochte nicht mehr aufhören mit Lesen, nachdem ich einmal in die Handlung eingetaucht war – sofort fand ich meine Identifikationsfiguren und erlebte hautnah die Schicksalsschläge, das Leben und die Visionen der beiden so unterschiedlichen und doch in ihrem Schicksal ähnlichen Protagonisten. Die Schilderung des Lebens der Indianerstämme war historisch einwandfrei recherchiert, sehr gut gefallen haben mir die Verflechtungen von Romanhandlung und historischen Begebenheiten, die ich bereits in Groepers Buch „Wie ein Funke im Feuer“ mehr als mochte. Man ist als Leser immer hautnah dabei und die geschichtlichen Details sind an keiner Stelle trocken und unnahbar. Kranichfraus Leben, ihre Bestimmung durch die Vision, die sich ihr auftut und ihr eher zufälliges Zusammentreffen mit Nata-He-Yukan waren plastisch und lebendig. Die Entwicklung der Hauptfiguren und die Gegensätze ihrer Herkunft und Überzeugung waren für mich absolut nachvollziehbar und von einzigartiger Tiefe; Sachkenntnis und eindrucksvolle Romanentwicklung machen „Kranichfrau“ für mich zu einem einzigartigen Buch, das neben der indianischen Kultur auch das Aufeinanderprallen derselben mit dem „Weißen Mann“ gekonnt und liebevoll recherchiert aufzeigt. Eine absolute Leseempfehlung, bei der die Seiten nur so dahinfliegen und die ich jedem, der sich für die Kultur der nordamerikanischen Ureinwohner interessiert, wärmstens empfehlen kann. Absolut verdiente, volle Punktzahl!