Warenkorb
 

Der japanische Liebhaber

(gekürzte Lesung)

(34)
"Es liegt an uns, ob Liebe ewig währt"

Für Irina ist der neue Job ein Glücksfall. Die junge Frau soll für die Millionärin Alma Belasco als Assistentin arbeiten. Mit einem Schlag ist sie nicht nur ihre Geldsorgen los, sondern gewinnt auch eine Freundin, wie sie noch keine hatte: extravagant, überbordend, mitreißend und an die achtzig. Doch bald spürt sie, dass Alma verwundet ist. Eine Wunde, die nur vergessen scheint, wenn eines der edlen Kuverts im Postfach liegt. Aber wer schreibt Woche um Woche diese Liebesbriefe? Und von wem stammen all die Blumen? Auch um sich von den eigenen Lebenssorgen abzulenken, folgt Irina den Spuren, und es beginnt eine abenteuerliche Reise bis weit in die Vergangenheit.

(Laufzeit: 7h 9)
Portrait
Isabel Allende, 1942 in Lima/Peru geboren, arbeitete lange Zeit als Journalistin und verließ Chile nach dem Militärputsch 1973. Seit 1988 lebt sie mit ihrer Familie in Kalifornien. An den überwältigenden Erfolg ihres ersten Romans "Das Geisterhaus" konnte sie mit weiteren Bestsellern wie "Eva Luna", "Fortunas Tochter" und "Paula" anknüpfen. Heute gilt Isabel Allende als die erfolgreichste Autorin der Welt. 2002 erschien ihr erster Jugendroman "Die Stadt der wilden Götter".
… weiterlesen
Einzeln kaufen

Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Barbara Auer
Erscheinungsdatum 08.09.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783844519938
Verlag Der Hörverlag
Spieldauer 429 Minuten
Format & Qualität MP3, 429 Minuten
Übersetzer Svenja Becker
Hörbuch-Download (MP3)
0,00
im Hörbuch-Abo / Monat
inkl. gesetzl. MwSt.
30 Tage kostenlos testen
Danach 9,95 € für 1 Hörbuch pro Monat, monatlich kündbar
Im Abo kaufen
Hörbuch-Download (MP3)
14,95
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar i
In der Cloud verfügbar
Einzeln kaufen
PAYBACK Punkte
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Buchhändler-Empfehlungen

Tatjana Hefter, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

Lassen Sie sich verzaubern von der wunderschönen Geschichte der unmöglichen Liebe zwischen Alma und Ichimei die ein ganzes Leben hält. Lassen Sie sich verzaubern von der wunderschönen Geschichte der unmöglichen Liebe zwischen Alma und Ichimei die ein ganzes Leben hält.

„Der japanische Liebhaber“

K. Meyer, Thalia-Buchhandlung Halle

"Für die Menschen, die einen lieb sind, möchte man Sicherheit. Aber für sich selbst möchte man Unabhängigkeit.


Dieses Buch von Isabel Allende ist genau so flüssig und spannend geschrieben wie alle anderen von ihr. Es wird von einer lebenslangen Liebe, wie es nur wenige Menschen erleben dürfen weil es große Herzen erfordert,von Freundschaft und von großen Tragödien des Lebens geschrieben.

Zwei Sätze haben mir besonders gut gefallen: " Eigentlich mag ich meine Fehler mit zunehmenden Alter immer mehr. Das Alter ist die beste Zeit, um zu sein und zu tun, wonach einen der Sinn steht."
Stimmt oder?
"Für die Menschen, die einen lieb sind, möchte man Sicherheit. Aber für sich selbst möchte man Unabhängigkeit.


Dieses Buch von Isabel Allende ist genau so flüssig und spannend geschrieben wie alle anderen von ihr. Es wird von einer lebenslangen Liebe, wie es nur wenige Menschen erleben dürfen weil es große Herzen erfordert,von Freundschaft und von großen Tragödien des Lebens geschrieben.

Zwei Sätze haben mir besonders gut gefallen: " Eigentlich mag ich meine Fehler mit zunehmenden Alter immer mehr. Das Alter ist die beste Zeit, um zu sein und zu tun, wonach einen der Sinn steht."
Stimmt oder?

Pascal Endres, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Eine wunderbare Geschichte über die Liebe, das Altern und das Leben. Ganze große Erzählkunst. Eine wunderbare Geschichte über die Liebe, das Altern und das Leben. Ganze große Erzählkunst.

Kristina Urban, Thalia-Buchhandlung Berlin

Isabel Allende wirft den Leser mit ihrem neuen Roman in ein nicht endendes Wechselbad der Gefühle. Almas und Ichis Geschichte hat alles, was iim Leben zählt und mehr.Zauberhaft. Isabel Allende wirft den Leser mit ihrem neuen Roman in ein nicht endendes Wechselbad der Gefühle. Almas und Ichis Geschichte hat alles, was iim Leben zählt und mehr.Zauberhaft.

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Ein ansprechendes Cover, jedoch ein lustloser, konstruierter Roman über die Kraft der Liebe. Alles wirkt abgekakt, langweilig,vorhersehbar, emotionslos, leidenschaftslos. Schade! Ein ansprechendes Cover, jedoch ein lustloser, konstruierter Roman über die Kraft der Liebe. Alles wirkt abgekakt, langweilig,vorhersehbar, emotionslos, leidenschaftslos. Schade!

Isabel Allende ist wieder einmal eine grandiose Familiengeschichte gelungen. Sie erzählt eindrucksvoll von lebenslanger Freundschaft und Liebe! Isabel Allende ist wieder einmal eine grandiose Familiengeschichte gelungen. Sie erzählt eindrucksvoll von lebenslanger Freundschaft und Liebe!

B. Igler, Thalia-Buchhandlung Halle (Saale)

Alma, eine alte Dame, erhält Liebesbriefe. Wer ist der geheimnisvolle Schreiber? Eine spannende Familiengeschichte, wie sie nur aus der Feder von Isabel Allende stammen kann. Alma, eine alte Dame, erhält Liebesbriefe. Wer ist der geheimnisvolle Schreiber? Eine spannende Familiengeschichte, wie sie nur aus der Feder von Isabel Allende stammen kann.

„Allende ist Klasse!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Und wieder ist Isabel Allende ein sehr spannender Roman gelungen! Es geht um eine japanische Auswanderer-Familie, die versucht in Kalifornien ihr Glück zu finden. Mitreißend erzählt!!! Und wieder ist Isabel Allende ein sehr spannender Roman gelungen! Es geht um eine japanische Auswanderer-Familie, die versucht in Kalifornien ihr Glück zu finden. Mitreißend erzählt!!!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
34 Bewertungen
Übersicht
22
10
1
1
0

Eine grosse Liebesgeschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Hombrechtikon am 21.04.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Obwohl die Schriftstellerin nicht mit Klischees geizt und zu viele Themen aufzugreifen versucht (Holocaust, Pearl Harbor, Homosexualität, Kinderpornografie, etc.), bleibt mir dieser sinnliche, berührende und lebensbejahende Frauenroman in bester Erinnerung.

Literarisches Meisterwerk!
von La novelera am 13.07.2016
Bewertet: gebundene Ausgabe

Die junge Irina findet Anstellung in einem Altenheim und lernt dort die verschiedensten Charaktere kennen. Nachdem sie Schlimmes durchgemacht hat und ihre Vergangenheit so weit wie möglich hinter sich lassen möchte, ist die Arbeit mit den alten Menschen Balsam für ihre Seele. An ihrem neuen Arbeitsplatz lernt sie auch... Die junge Irina findet Anstellung in einem Altenheim und lernt dort die verschiedensten Charaktere kennen. Nachdem sie Schlimmes durchgemacht hat und ihre Vergangenheit so weit wie möglich hinter sich lassen möchte, ist die Arbeit mit den alten Menschen Balsam für ihre Seele. An ihrem neuen Arbeitsplatz lernt sie auch die hochbetagte Dame Alma und deren Enkel Seth kennen, der sich in sie verliebt und zunächst vergebens um sie wirbt. Doch beide haben ein gemeinsames Vorhaben: sie wollen herausfinden, wohin Alma so oft verschwindet, von wem sie Briefe erhält und jede Woche Blumen. Gemeinsam begeben sie sich auf die Spuren von Almas Vergangenheit und lösen das Rätsel um den „japanischen Liebhaber.“ Ein Meisterwerk! „Der japanische Liebhaber“ war mein erstes Allende Buch (und das, obwohl ich lateinamerikanische Autoren wie Vargas Llosa oder García Márquez ziemlich gerne lese) und ich muss sagen, ich war hellauf begeistert. Noch im Nachhinein staune ich über die Ideen, die Allende in diese verschlungene Geschichte einfließen lässt. Dem Leser wird nicht einfach die Story vor die Nase gesetzt, sondern er gleitet sanft hinein in diese Geschichte und lernt die Hauptfiguren nach und nach kennen (von denen man am Anfang manchmal noch gar nicht dachte, dass es die Hauptfiguren sind). Und dann diese wunderbare Art, mit der Allende die Worte zum Klingen bringt (bzw. sei hier ein Lob an die Übersetzerin Svenja Becker auszusprechen). Das Buch ist einfühlsam geschrieben, schreckt aber auch nicht zurück vor ehrlichen Worten. Die Liebe spielt eine tragende Rolle, nicht nur im romantischen Sinne, sondern auch auf vielfältige andere Weise, denke man an die geschwisterliche Liebe, die Alma mit Nathaniel verbindet oder die, welche Kirsten, die Mitarbeiterin Almas mit Down-Syndrom für jene empfindet und diese zulässt. Noch in die Beziehung zu ihrer Katze Neko lässt Allende ganz viel Liebe einfließen und natürlich zu ihrem japanischen Liebhaber. Der Roman zeichnet sich auch dadurch aus, dass man immer wieder von unvorhergesehenen Geschehnissen überrascht wird. Es kommen immer mal wieder Details und Ereignisse zum Tragen, die den Leser sehr verwundern. Zudem lernt man einiges über die Zeit der japanischen Internierungslager in den Staaten und über die Gepflogenheiten der Japaner im Allgemeinen. Das Buch schlägt man mit einem warmen Gefühl im Herzen zu und mit ein wenig Wehmut, dass die Geschichte zu Ende erzählt ist. Ein ganz wunderbares Buch, das vom wahren Leben erzählt und der Seele einfach gut tut.

Berührende Lebensgeschichte ...
von Sharon Baker aus Mönchengladbach am 26.06.2016
Bewertet: gebundene Ausgabe

Irina ist zuversichtlich, dass sie ihr neuer Job mal längerfristig an einem Ort fesselt, denn das Lark House scheint genau das richtige für sie zu sein, allerdings plagen sie immer noch Geldsorgen. Bis eines Tages Alma Belasco im Seniorenheim auftaucht und Irina als Assistentin engagiert. Irina ist überglücklich, aber... Irina ist zuversichtlich, dass sie ihr neuer Job mal längerfristig an einem Ort fesselt, denn das Lark House scheint genau das richtige für sie zu sein, allerdings plagen sie immer noch Geldsorgen. Bis eines Tages Alma Belasco im Seniorenheim auftaucht und Irina als Assistentin engagiert. Irina ist überglücklich, aber auch neugierig, wer ist diese eigensinnige Frau? Alma ist eine Einzelgängerin, unnahbar, extravagant und schon über achtzig. Bekommt jede Woche einen Brief und Blumen, verschwindet über mehrere Tage und scheint ein Geheimnis nach dem anderen zu haben. Irina ist fasziniert und Almas Enkel Seth, von Irina, zusammen versuchen sie aus allem schlau zu werden und beginnen eine Reise in die Vergangenheit. Wer schreibt die Briefe? Was werden sie entdecken? Und wohin wird Irina und Seth die Reise führen? Isabell Allende ist bekannt für ihre großen gefühlvollen Geschichten und da ich noch nichts von ihr gelesen, aber einen Hang für Japan habe, dachte ich, es wird mal Zeit, diese Autorin zu entdecken. Immerhin lockt sie ja einen mit Geheimnissen und verbotenen Reizen. Wer möchte da nicht das große Ganze erfahren. Die Geschichte spielt eigentlich über eine längere Zeit im Seniorenhaus und wird durch viele Rückblenden aus Almas Leben unterbrochen. So lernen wir zuerst Irina kennen und wer denkt, dass Alma allein geheimnisvoll ist, muss sich mal Irina genauer anschauen. Sie lässt sich nicht in die Karten gucken, behält ihre Vergangenheit genauso unter Verschluss und lässt Seth nicht an sich ran, obwohl er ständig ihre Nähe sucht. So wird das auf dem ersten Blick etwas verschleiert, da im Mittelpunkt Alma steht, aber man sollte diese elfenhafte Person nicht wirklich aus den Augen lassen. Sie ist ein wichtiger Punkt in Almas Leben in Seniorenhaus und eine gute Beobachterin, durch ihre Augen lernen wir diese ältere Dame nämlich zuerst kennen. Alma ist nicht nur für ihre anderen Buchcharaktere interessant, sondern auch für den Leser, ich hatte ja mit vielen gerechnet, aber mit solch einer dramatischen Lebensgeschichte nicht. So fängt ihre frühste Erinnerung im Zweiten Weltkrieg an, wie sie Polen verlassen muss, um bei ihrem Onkel in San Francisco Unterschlupf zu finden. Dort lässt sie keinen an sich ran und blüht erst richtig durch die Freundschaft zu ihren Cousin Nathaniel und den Gärtnersohn Ichimei auf. Diese drei Schicksale werden sich im Laufe dieser Geschichte immer wieder verweben, begegnen und ganz gravierend in den eigenen Leben einmischen. Jeder der Drei wird schwere Schicksalsschläge zu verkraften haben und die Autorin gibt hier wirklich ein Gesellschaftsbild Amerikas wieder, das nicht die Sonnenseite widerspiegelt. So haben wir gesellschaftliche Zwänge, politische Auswirkungen und fehlender Mut sein Leben offen so zu leben, wie es seine Gefühlswelt gerne hätte. Was mich aber am meisten schockiert hat, waren die Gefangenen Lager für die Japaner nach dem Pearl Harbor Angriff, diese dunkle Seite der USA kannte ich noch nicht und hat mich wirklich sprachlos und überaus traurig zurückgelassen. Ich könnte mich hier noch mehr dazu auslassen, aber ich werde es nicht tun, Gesellschaften sind grausam, egal wo auf der Welt, die eine folgenden Generationen wird, dafür immer noch angeprangert und die anderen schweigen darüber. Isabel Allende hat hier wirklich große Gefühle und eine ganz außergewöhnliche Liebesgesichte aufs Papier gebracht. Sie kann unglaublich feinfühlig und sensibel erzählen, einen fesseln und schockiert zurück lassen. Mir hat es unglaublich gut gefallen, wie sie Sehnsüchte, Traditionen, Zwänge und Träume ineinanderfließen lässt und so eine bewegende Zeit geschildert. Sie nimmt uns ja nicht nur mit in die Vergangenheit, nein, sie lässt sie vor unseren Augen aufblühen und lebendig werden. Allerdings habe ich auch recht lange für dieses Buch gebraucht und das liegt an der ganzen Dramaturgie. Jeder ihrer Figuren, aber auch wirklich jede, hat ein dramatisches Ende, ich finde gut, dass sie schwere Themen gewählt hat, aber dadurch wurde es etwas überzogen und zu viel, für mich als Leser. Es kann ja sein, dass es so viel Schicksale auf einmal trifft, aber ich finde das im realen Leben ein bisschen ungewöhnlich, wenn alles eine Familie trifft. Ein Buch was berührt, nachdenklich macht und trotzdem an die große Liebe glauben lässt, die alles überwindet. Wer große Gefühle und dramatische Schicksalsschläge mag, der sollte sich diesem Werk widmen und Alma mit ihren Ichimei kennenlernen.