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Adelslandschaft Mitteldeutschland

Die Rolle des landsässigen Adels in der mitteldeutschen Geschichte (15.–18. Jahrhundert)

Veröffentlichungen der Staatlichen Archivverwaltung des Landes Sachsen-Anhalt. Reihe A, Quellen zur Geschichte Sachsen-Anhalts Band 22

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Beschreibung

Das kulturelle Erbe des Landadels in Mitteldeutschland, seit der als „Bodenreform“ apostrophierten Enteignung des Jahres 1945 negiert und tabuisiert, greift wieder Platz im gesellschaftlichen Diskurs. Im Vordergrund stehen heute historisches Interesse, kulturpolitische Verantwortung und eine Erinnerung jenseits politisch-ideologischer Vereinnahmung.
Die Bedeutung des Adels haben selbst seine Gegner nie bestritten, sondern nur als Argument gegen ihn gewendet. Dieser Band beleuchtet die formativen Phasen von Adelsherrschaft und Adelskultur im Spätmittelalter und in der Frühen Neuzeit. Seine Beiträge verbinden aktuelle Ansätze der historischen Forschung mit einer problemorientierten Analyse der archivischen Überlieferung für einen Raum, in dem Adelsforschung lange Zeit als politisch inopportun galt. Markiert wird auch eine kulturpolitische Perspektive, die als Voraussetzung für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem kulturellen Erbe eine bessere Kenntnis der Adelslandschaft Mitteldeutschland und eine partnerschaftliche Zusammenarbeit von Wissenschaft, Archiven und privaten Eigentümern von Kulturgut unerlässlich erscheinen lässt.

Enno Bünz ist Inhaber des Lehrstuhls für Sächsische Landesgeschichte an der Universität Leipzig und Direktoriumsmitglied des Institutes für Sächsische Geschichte und Volkskunde e.V. in Dresden. Seine Forschungsschwerpunkte bilden die deutsche und vergleichende Landesgeschichte, die Geschichte des Hoch- und Spätmittelalters und der Reformationszeit sowie die Historischen Hilfswissenschaften..
Ulrike Höroldt, geb. 1961, leitet seit 2002 das Landesarchiv Sachsen-Anhalt mit Hauptsitz in Magdeburg. 2011 wurde sie zur Honorarprofessorin an der Martin-Luther-Universität Halle für das Fach Historische Hilfswissenschaften berufen. Für die Historische Kommission, deren Vorstand sie angehört, gibt sie das Jahrbuch „Sachsen und Anhalt“ heraus. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören Mittelalterliche Geschichte und Landesgeschichte, Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, Archivgeschichte und Archivwissenschaft..
Christoph Volkmar, geb. 1977, ist Archivar am Landesarchiv Sachsen-Anhalt in Magdeburg. Für die Historische Kommission für Sachsen-Anhalt gibt er das Jahrbuch „Sachsen und Anhalt“ heraus. Zu seinen Forschungsgebieten gehören Reformationsgeschichte, vergleichende Landesgeschichte und Archivwissenschaft.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Enno Bünz, Ulrike Höroldt, Christoph Volkmar
Seitenzahl 506
Erscheinungsdatum 25.05.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86583-925-1
Verlag Leipziger Uni-Vlg
Maße (L/B/H) 23,6/17,2/3,5 cm
Gewicht 1060 g
Abbildungen zahlreiche, meist farbige Abbildungen
Auflage 1

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