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Radetzkymarsch

(ungekürzte Lesung)

GROSSE WERKE. GROSSE STIMMEN

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Die Zukunft der Bauernfamilie Trotta ist eng mit dem Kaiserhaus der Habsburger verknüpft: Als Joseph Trotta in der Schlacht von Solferino dem jungen Kaiser Franz Josef I. das Leben rettet, wird er in den Adelsstand erhoben. Auch sein Sohn Franz, kaisertreu wie sein Vater, macht unter den Habsburgern Karriere. Doch Enkel Carl Joseph ist nicht aus dem Holz seiner Vorfahren geschnitzt. Mit seiner Schwäche für Spiel und Alkohol richtet er Ansehen und Wohlstand der Familie zugrunde. Eindrucksvoll zeichnet Roth mit dem Untergang der Familie Trotta zugleich den Zerfall der österreich-ungarischen Monarchie nach - ungekürzt gelesen von Werner Kreindl. Ungekürzte Lesung mit Werner Kreindl 2 mp3-CDs | ca. 17 Stunden
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Werner Kreindl
Erscheinungsdatum 22.09.2015
Sprache Deutsch
EAN 4057664020925
Verlag Der Audio Verlag
Spieldauer 961 Minuten
Format & Qualität MP3, 961 Minuten
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Götterdämmerung
von Lorenz Laudenberg aus Bergisch Gladbach am 01.03.2010
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Lesen wir zwischen den Zeilen, ahnen wir etwas von einem drohenden Untergang! Der Roman von Josef Roth (1894- 1939) erzählt die Geschichte der Familie Trotta, über gut ein halbes Jahrhundert lang - parallel laufend zur dramatischen Entwicklung der Donaumonarchie bis hin zu ihrer Auflösung. Jetzt könnte man glauben, das... Lesen wir zwischen den Zeilen, ahnen wir etwas von einem drohenden Untergang! Der Roman von Josef Roth (1894- 1939) erzählt die Geschichte der Familie Trotta, über gut ein halbes Jahrhundert lang - parallel laufend zur dramatischen Entwicklung der Donaumonarchie bis hin zu ihrer Auflösung. Jetzt könnte man glauben, das Thema Österreich- Ungarn sei sicher etwas angestaubt, schon hundertemal erörtert worden. Weit gefehlt! Der Autor schildert die Welt des alten Österreich, in der Kaiser Franz Josef allgegenwärtig zu sein scheint, mit bissiger Ironie, aber auch mit einem liebenswerten Humor. - Der Held, Josef Trotta, Infanterieleutnant, rettet seinem Kaiser in der Schlacht von Solferino 1859 das Leben, wird geadelt, lebt fortan wohlhabend, aber bescheiden, als Landedelmann. Sein Enkel, als Soldat nicht unbegabt, aber im Leben linkisch und ungeschickt, kann und muss sich immer wieder auf die Heldentat berufen, denn immerwährend ist er in Schwierigkeiten, sei es als Offizier der österreichischen Armee, oder bei irgendwelchen "Frauengeschichten". Er fällt im Ersten Weltkrieg, das Haus Trotta erlischt - wie die Donaumonarchie. Josef Roth befindet sich bei seinen Schilderungen häufig im Zwiespalt, einerseits kritisiert er harsch die Zustände in Gesellschaft und Armee, z.B. das Duellieren oder überhaupt den Ehrenkodex, dann bemerken wir wieder seine Zuneigung und Liebe zu einer Welt, die bald so nicht mehr existieren wird.