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Norden und Süden

Illustrierte Sonderausgabe inkl. der Analyse "Wer war der echte John Thornton?"

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England in den Wirren der industriellen Revolution : Nachdem ihr Vater der Kirche Englands aus Gewissensgründen den Rücken gekehrt hat, ist die junge und behütet aufgewachsene Margaret Hale gezwungen, mit ihrer Familie vom idyllischen Süden in den industriell geprägten Norden des Landes zu übersiedeln. Sie freundet sich rasch mit dem gewerkschaftlich engagierten Weber Nicholas Higgins an und ist zutiefst schockiert ob des ständig schwelenden Konflikts zwischen den ausgebeuteten Industriearbeitern und den wohlhabenden Baumwollfabrikanten. Schon bald gerät die dickköpfige Margaret mit dem jungen und charismatischen Spinnereibesitzer John Thornton aneinander, der all das verkörpert, was sie abgrundtief verabscheut: die Industrie, die Macht des Geldes und das aufstrebende Händlertum. Trotz ihrer spröden Art verliebt er sich in sie. Als ein Generalstreik die Stadt lahmlegt und Margarets Mutter schwer erkrankt, werden sie hineingezogen in den Strudel der Ereignisse... Wird es ihnen gelingen, über ihren eigenen Schatten zu springen und zueinanderzufinden? Die Übersetzerin Roswitha Geyss nimmt uns mit auf eine unvergessliche Reise ins 19. Jahrhundert. Wir erfahren nicht nur Näheres über das Leben und Werk der vielschichtigen viktorianischen Autorin Elizabeth C. Gaskell, sondern wir wandern auch auf den Spuren des echten John Thornton, Spinnereibesitzer und Baumwollfabrikant aus Manchester. Seine Lebens- und Liebesgeschichte mit der jungen Mary wird im Nachwort des Buches ausführlich geschildert. Gleichzeitig hat sich die Übersetzerin auf die Spuren des echten John Thornton begeben und jene Orte fotografisch festgehalten, die er wesentlich geprägt hat - u.a. auch die Spinnerei, die heute noch immer existiert. Diese Bilder ermöglichen das Eintauchen in die Vergangenheit, die auch heute noch allgegenwärtig ist...
Portrait
Elizabeth C. Gaskell (1810-1865), die eine enge Freundschaft zu Charles Dickens und Charlotte Brontë unterhielt, ist eine bedeutende viktorianische Autorin. Ihre Kindheit verbrachte sie im idyllischen Knutsford, dem sie in Cranford (1853) ein literarisches Denkmal setzte, bevor sie den unitaristischen Geistlichen William Gaskell heiratete und mit diesem nach Manchester zog. Bald schon regte sich ihr soziales Gewissen. In ihrem Roman Norden und Süden (1855) beschreibt sie einfühlsam die schwierigen Lebensumstände der Fabrikarbeiter und plädiert für ein menschenwürdiges Miteinander. Roswitha Geyss arbeitet als Literaturwissenschaftlerin, Lehrerin und Übersetzerin aus dem Englischen, Französischen und Russischen. Sie hat an zahlreichen internationalen Symposien zu den Themen "Weibliche Literatur" sowie "Literarische Mehrsprachigkeit" im In- und Ausland teilgenommen. Ihre Beiträge wurden in Österreich, Frankreich, den USA, Kanada, Algerien, Marokko und Tunesien veröffentlicht.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 548
Erscheinungsdatum 19.10.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7323-5651-5
Verlag Tredition
Maße (L/B/H) 22,8/17,7/3,8 cm
Gewicht 1075 g
Abbildungen mit 18 Farbabbildungen
Buch (gebundene Ausgabe)
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von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 16.03.2016
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Eins der besten Gesellschaftsporträts des viktorianischen Englands! Der Leser kann sich bestens in die Industrialisierung hineinversetzen und erlebt die Kämpfe zwischen neuen Klass