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Treibsand

Was es heißt, ein Mensch zu sein (ungekürzte Lesung)

(10)
Vom Wissen um unsere Sterblichkeit

Die Diagnose Krebs erinnerte Henning Mankell an einen Albtraum aus seiner Kindheit: an das Bild im Treibsand zu versinken. In dieser Krise hilft Mankell das Nachdenken über die großen Fragen: Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Welche Art von Gesellschaft will ich mitgestalten? Ausgehend von eigenen Erlebnissen beschäftigt er sich mit den Anfängen der Menschheit, reflektiert über politische Fragen der Zukunft und schildert, was Kunst in schweren Momenten bedeuten kann. Denn dass das Leben trotz privater und globaler Katastrophen lebenswert ist, davon ist Mankell überzeugt.

(Laufzeit: ca. 10h)
Portrait
Henning Mankell, der Schöpfer der Wallander – Thriller und einer der bedeutendsten Krimiautoren in Skandinavien, wuchs allein mit seiner Schwester bei seinem Vater in Nordschweden auf. Seine Mutter verließ den am 3.Februar 1948 geborenen Henning Mankell schon früh. 1965 wurde er Regieassistent, nach einem Schauspielstudium, am Riks Theater in Stockholm und als Henning Mankell 20 Jahre alt war begann er als Regisseur und Autor zu arbeiten. Seinen Kindheitstraum von einer Reise nach Afrika erfüllte er sich 1972. Henning Mankell war so sehr beeindruckt von dem Kontinent und fühlte sich schon sehr schnell wie zu Hause. Fortan blieb der Krimiautor zunächst noch als Schriftsteller, Regisseur, Autor und Intendant in seiner Heimat Schweden. Als er jedoch 1985 die Chance erhielt in Maputo, Mosambik, am Aufbau einer professionellen Theatergruppe mitzuwirken, zögerte Henning Mankell nicht lange und schon im Folgejahr leitete er eine 70köpfige Gruppe des Teatro Avenida. Seitdem bezeichnet er Afrika als seine Zweitheimat und pendelt im Jahr immer zwischen Sand und Schnee, wie Henning Mankell selbst sagt.
Neben seiner Kriminalromanreihe um Kurt Wallander, die alle in den 90er Jahren entstanden, beschäftigt er sich in seinen weiteren Romanen vor allem viel mit Problematiken des afrikanischen Kontinents, aber auch Kinder- und Jugendbücher zählen zu seinem Genre. Junge schwedische und afrikanische Autoren finden bei dem von Henning Mankell gegründeten Verlag "Leopard förlag" ein Forum und Unterstützung in ihrer Arbeit. Henning Mankell gründete dies im Frühjahr 2001. Neben seinem Schreiben oder der Arbeit an Theater oder Fernsehen engagiert sich Henning Mankell darüber hinaus für das Land Afrika und erhielt aus diesem Grund 2009 den Erich-Maria-Remarque Friedenspreis.
Für seine Romane erhielt Henning Mankell im Laufe der Jahre viele Ehrungen und Auszeichnungen, wie mehrmals den Schwedischen Krimipreis für seine Wallander Bücher, den Deutschen Jugendliteraturpreis, Corine-Preis wie auch den Astrid Lindgren Preis und die Goldene Feder. Nicht zuletzt zeigt der Erfolg auch die Adaption der Wallander Bücher und weiteren Romanen. Die Motivation, die Henning Mankell in seinen Büchern zum Ausdruck bringen möchte, sind oft politische und gesellschaftliche Themen. Seine Erfahrungen schöpft er teils auch aus eigenen aktiven Engagements gegen Krieg, Apartheid und für Kultur. Henning Mankell beschreibt detailgenau, authentisch, offen, interessant und mit einer Art Spannung die Gier auslöst. Nicht nur Wallander Anhänger sind davon überzeugt.
Henning Mankell lebt inzwischen mit seiner dritten Ehefrau Eva Bergmann, Tochter von Ingmar Bergmann, glücklich abwechselnd in Schweden oder Afrika.

Meinung der Redaktion
Mankell liest man nicht, man trinkt ihn - in einem einzigen gierigen Schluck, ohne abzusetzen, in blinder, weltvergessener Gier.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Axel Milberg
Erscheinungsdatum 28.09.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783844520064
Verlag Der Hörverlag
Spieldauer 628 Minuten
Format & Qualität MP3, 627 Minuten
Übersetzer Wolfgang Butt
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Buchhändler-Empfehlungen

„Was bleibt, wenn das Leben geht?“

Ulrike Hildebrandt, Thalia-Buchhandlung Essen

Henning Mankell gewährt einen Einblick in ein sehr persönliches Fazit. Bewegend zu lesen! Henning Mankell gewährt einen Einblick in ein sehr persönliches Fazit. Bewegend zu lesen!

„Ein kurzweiliges und reflexives Buch, das berührt und ins Herz trifft“

Claudia Engelmann, Thalia-Buchhandlung Korbach

Henning Mankell, den wir als erfolgreichen skandinavischen Krimiautoren kennen und als jemanden, der sich in Afrika, in Mosambik, sehr engagiert hat und auch darüber schrieb, hat ein wunderbares Buch darüber geschrieben, was es heißt, ein Mensch zu sein. Er schreibt sich sozusagen das Leben von der Seele, denn er hat gerade seine Krebsdiagnose, den Treibsand im Getriebe, bekommen und wie wir wissen, ist er daran 2015 gestorben. Das ist immer eine merkwürdige Situation, das Buch eines Autors zu lesen, der sich mit seiner möglicherweise tödlichen Krankheit auseinandersetzt, mir als Leser sein Innerstes offenbart und noch nicht weiß, dass er ein Jahr später tot sein wird.
In 67 kleinen Kapiteln erzählt er uns, was ihm durch den Kopf geht, was sein Leben ausmacht, er erzählt von verschiedenen Orten zu verschiedenen Zeiten, bleibt aber nie nur bei seinem eigenen kleinen „Ich“, sondern stellt immer zeitgeschichtliche Zusammenhänge dar (ein großes Thema ist die Atomenergie und die Entsorgung des Atommülls, das sich durch das ganze Buch zieht). Natürlich ist seine Krebserkrankung, sein Umgehen damit und auch die Chemotherapie immer wieder das Thema, aber es steht nie im Vordergrund, sondern immer die Welt, die sich dreht. Und deshalb ist dies auch ein sehr kurzweiliges, ein spannendes, ein reflexives Buch, das berührt und dazu einlädt, einen beeindruckenden Menschen ein Stück näher kennenzulernen und auch seine eigenen Gedanken zu dem zu entwickeln, was es bedeutet, ein Mensch zu sein.
Henning Mankell, den wir als erfolgreichen skandinavischen Krimiautoren kennen und als jemanden, der sich in Afrika, in Mosambik, sehr engagiert hat und auch darüber schrieb, hat ein wunderbares Buch darüber geschrieben, was es heißt, ein Mensch zu sein. Er schreibt sich sozusagen das Leben von der Seele, denn er hat gerade seine Krebsdiagnose, den Treibsand im Getriebe, bekommen und wie wir wissen, ist er daran 2015 gestorben. Das ist immer eine merkwürdige Situation, das Buch eines Autors zu lesen, der sich mit seiner möglicherweise tödlichen Krankheit auseinandersetzt, mir als Leser sein Innerstes offenbart und noch nicht weiß, dass er ein Jahr später tot sein wird.
In 67 kleinen Kapiteln erzählt er uns, was ihm durch den Kopf geht, was sein Leben ausmacht, er erzählt von verschiedenen Orten zu verschiedenen Zeiten, bleibt aber nie nur bei seinem eigenen kleinen „Ich“, sondern stellt immer zeitgeschichtliche Zusammenhänge dar (ein großes Thema ist die Atomenergie und die Entsorgung des Atommülls, das sich durch das ganze Buch zieht). Natürlich ist seine Krebserkrankung, sein Umgehen damit und auch die Chemotherapie immer wieder das Thema, aber es steht nie im Vordergrund, sondern immer die Welt, die sich dreht. Und deshalb ist dies auch ein sehr kurzweiliges, ein spannendes, ein reflexives Buch, das berührt und dazu einlädt, einen beeindruckenden Menschen ein Stück näher kennenzulernen und auch seine eigenen Gedanken zu dem zu entwickeln, was es bedeutet, ein Mensch zu sein.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Stendal

Ein sehr berührendes Buch.
Viele Episoden regen zum Nachdenken an.
Tolles Buch!!
Ein sehr berührendes Buch.
Viele Episoden regen zum Nachdenken an.
Tolles Buch!!

Mathias Kempowski, Thalia-Buchhandlung Schwerin

Im Angesicht des nahenden Todes hat uns Henning Mankell ein bewegendes und eindringliches Lehrstück über das Menschsein hinterlassen. Einfach lesenswert. Im Angesicht des nahenden Todes hat uns Henning Mankell ein bewegendes und eindringliches Lehrstück über das Menschsein hinterlassen. Einfach lesenswert.

Andreas Koch, Thalia-Buchhandlung Bergisch Gladbach

Henning Mankell, der 2015 seinem Krebsleiden erlag, gibt hier ein Rückblick auf sein Leben und versucht Antworten auf die wichtigen Fragen unserer Zeit zu finden. Henning Mankell, der 2015 seinem Krebsleiden erlag, gibt hier ein Rückblick auf sein Leben und versucht Antworten auf die wichtigen Fragen unserer Zeit zu finden.

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Ein faszinierender, aber auch manchmal etwas trauriger Einblick in Henning Mankells Werk und Denken. Ein Abschied, der die Besonderheit des Autoren nochmal deutlich macht. Adieu. Ein faszinierender, aber auch manchmal etwas trauriger Einblick in Henning Mankells Werk und Denken. Ein Abschied, der die Besonderheit des Autoren nochmal deutlich macht. Adieu.

„Ein starke, ehrliches Buch“

Sina Hufnagel, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Henning Mankell ist berühmt für seine Krimis um Kommissar Wallander und seine Berichte über Afrika, wo er die Hälfte des Jahres lebte. Wie auch in seinen Krimis, in denen es immer um Leben und Tod geht, ging es nun die letzten 1,5 Jahre auch privat darum. In seinem letzten Buch berichtet er über seine Krebserkrankung und sein Leben damit.. Am 05.10.2015 verstarb er und zurück bleiben seine Wallander Krimis, Afrika Romane, Kinderbücher und Dramen, mit etlichen Literaturpreisen ausgezeichnet.
„Was heißt es, ein Mensch zu sein“. Man muss mit etlichen Schicksalsschlägen umgehen, wird nach vorne getragen und plötzlich und unerwartet aus der Bahn geworfen. Und man kann nichts dagegen tun. So wie das manchmal auch mit dem Krebs ist.
Mankell erzählt aus seinen Kindheitstagen, von erinnerungsstarken Situationen, die sein Leben geprägt haben. Von Kunst und wie die Literatur ihn immer begleitet hat bis zu seinem letzten Kampf mit dieser furchtbaren Krankheit.
Ein starkes Buch. Ein ehrliches Buch. Ein Buch über die Freude am Leben. Ein großer Schriftsteller ist leider von uns gegangen. Persönlich auch einer meiner Lieblingsautoren.
Henning Mankell ist berühmt für seine Krimis um Kommissar Wallander und seine Berichte über Afrika, wo er die Hälfte des Jahres lebte. Wie auch in seinen Krimis, in denen es immer um Leben und Tod geht, ging es nun die letzten 1,5 Jahre auch privat darum. In seinem letzten Buch berichtet er über seine Krebserkrankung und sein Leben damit.. Am 05.10.2015 verstarb er und zurück bleiben seine Wallander Krimis, Afrika Romane, Kinderbücher und Dramen, mit etlichen Literaturpreisen ausgezeichnet.
„Was heißt es, ein Mensch zu sein“. Man muss mit etlichen Schicksalsschlägen umgehen, wird nach vorne getragen und plötzlich und unerwartet aus der Bahn geworfen. Und man kann nichts dagegen tun. So wie das manchmal auch mit dem Krebs ist.
Mankell erzählt aus seinen Kindheitstagen, von erinnerungsstarken Situationen, die sein Leben geprägt haben. Von Kunst und wie die Literatur ihn immer begleitet hat bis zu seinem letzten Kampf mit dieser furchtbaren Krankheit.
Ein starkes Buch. Ein ehrliches Buch. Ein Buch über die Freude am Leben. Ein großer Schriftsteller ist leider von uns gegangen. Persönlich auch einer meiner Lieblingsautoren.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 28.05.2017
Bewertet: anderes Format

Eine emotionale und bewegende Lebensgeschichte.

Treibsand von Henning Mankell
von einer Kundin/einem Kunden aus laupen am 10.11.2015
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Eine Wucht! Ein ganzes Leben in so wenige Seiten gepackt. Ein Kurzabriss eines spannenden bewegenden und sehr interessentem Leben. die Verküpfungen mit Kunst und Literatur sehr anregend. Absolut empfehlenswert. Spornt sehr zum Denken an, gerade die Frage was hinterlassen wir den zukünftigen Generationen.