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Pendo

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Es hätte der wichtigste Tag in seinem Leben werden sollen. Der Tag, an dem er einen wilden Yagura zähmen und reiten soll, um den großen Schritt vom Kind zum vollwertigen Mitglied seines Volkes zu vollenden. Das Schicksal aber verändert sein Leben an diesem Tag für immer. Es nicht nur die gewohnten Lebensumstände in seinem Zuhause, die sich verändern. Seltsame, unerklärliche Dinge gehen im Dorf der Dyami vor sich, was zu Unruhen und Streitigkeiten innerhalb des eigentlich sehr friedliebenden Volkes führt. Und hinter den schützenden Mauern des Dorfes erfahren die Dyami nur über die Zeitung von den sich verschärfenden sozialen Ungerechtigkeiten und politischen Debatten, die den kleinen Planeten Murta in Aufruhr versetzen. Es ist der Älteste im Dorf, der Pendo und seinen engen Freund Nikan schließlich in ein uraltes Geheimnis der Dyami einweiht und ihnen klarmacht, dass all diese Veränderungen und unheilvollen Vorzeichen nicht zufällig geschehen, sondern einer dunklen, unerkannten Kraft entspringen. Als ein verheerendes Unwetter Pendos Heimat verwüstet, das Mädchen, das er liebt, als Verräterin beschuldigt wird und düstere Mächte die Bevölkerung auf Murta bedrohen, begibt sich Pendo auf eine schicksalhafte Reise.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 768 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 12.10.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783981367294
Verlag Eagle Books
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12,99
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Ein Held der leisen Tönen
von einer Kundin/einem Kunden aus Billerbeck am 17.11.2015
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Auf Murta, einem fernen Planeten, lebt der 19-jährige Pendo mit seiner Familie im Dorf der Dyami, einem Volk, das schon vor langer Zeit der Gewaltbereitschaft abgeschworen und ein soziales System der Gerechtigkeit und Nächstenliebe innerhalb seines Dorfes entwickelt hat, das aber dennoch die alten Kampf- und Spieltraditionen in der... Auf Murta, einem fernen Planeten, lebt der 19-jährige Pendo mit seiner Familie im Dorf der Dyami, einem Volk, das schon vor langer Zeit der Gewaltbereitschaft abgeschworen und ein soziales System der Gerechtigkeit und Nächstenliebe innerhalb seines Dorfes entwickelt hat, das aber dennoch die alten Kampf- und Spieltraditionen in der Arena aufrechterhält. Beim Initiationsritual merkt Pendo zum ersten Mal, dass er anders ist, als seine Mitstreiter. Aus tiefem Mitgefühl für diese wunderbare Kreatur ist nicht in der Lage, einen wilden Yagura, eine Mischung aus Wildkatze und Pferd, in der Arena mit Gewalt zu zähmen. Auf einmal schlagen ihm Spott und abfällige Bemerkungen vonseiten seiner alten Freunde entgegen, die ersten Vorzeichen dafür, dass sich ein Wandel vollzieht. Er lernt Nikan und das Mädchen Nayeli kennen, die Verständnis für Pendos Gedanken und Gefühle zeigen, sie nicht mit Feigheit gleichsetzen. Aus der fernen Hauptstadt erreichen sie beängstigende Nachrichten vom Ehrgeiz der politischen Opposition, die das Böse verkörpert. Auch im Dorf der Dyami kommt es immer öfter zu Streitereien. Die Bewohner spalten sich in das Lager der Regierungstreuen und der Abtrünnigen, die aus Machthunger bereit sind, die Armen und Wehrlosen zu diskriminieren, zu unterdrücken, ins Gefängnis zu werfen und sogar zu töten. Etwas Mächtiges, etwas Drohendes breitet sich im Land aus. Vor lange Zeit war die Seele eines körperlosen Wesens reiner Bösartigkeit entstanden – Ighul, der jeden Bewohner Murtas als Wirt benutzen kann. Pendo hegt den Verdacht, dass diese dunkle Macht vom Führer der inzwischen neuen Regierung, die einstige Opposition, Besitz ergriffen hat. Tief in seinem Inneren spürt er, dass nur er Ighul besiegen kann. Der schöne Schreibstil hat mich auf leichte, aber niemals oberflächliche Weise durch die vielen Seiten getragen. Ich durfte die Figuren auf ihrer langen, gefährlichen Reise durch unwirtliche und dann wieder bezaubernde Landschaften begleiten, hab mit ihnen gelacht, gezittert, geliebt und geweint, voll Spannung Pendos Wandlung vom schüchternen, jungen Mann zum Kämpfer für sein Volk, für das er am Ende sogar bereit ist, zu sterben, durchlebt. Frau Berger hat eine wunderbare Welt erschaffen, in der ich mich trotz aller Schrecken sofort heimisch gefühlt habe. Pendo, Nikan und Nayeli sind mir so sehr ans Herz gewachsen, dass ich sie nur ungern aus meiner Gedankenwelt entlassen habe. Ganz ist mir das immer noch nicht gelungen.