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Dunkelgrün wie das Meer

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Zum Vor- und Selberlesen
Endlich Ferien mit den Eltern im Schiffhaus am Meer. Aber irgendwie ist diesmal von Anfang an der Wurm drin. Linns Mama und Papa haben Knatsch, weil Papa noch mal zurück in die Stadt muss, und deshalb ist Mama total sauer. Das reicht ja schon, um einem die Urlaubslaune zu verderben. Aber weil das wohl immer noch nicht genug Mist ist, selbst wenn man erst neun Jahre alt ist, hat auch noch Linns Lieblingsurlaubsfreundin Smilla ein fremdes Mädchen mit ans Meer genommen. Was ist los? Wieso merkt denn niemand, wie allein Linn sich fühlt? Wieso will keiner wissen, wie es ihr geht? Vielleicht braucht es manchmal Blitz, Donner und Hagelschlag, damit die Luft wieder klar wird und man sich besser erkennen kann.

Portrait

Ute Wegmann, geboren 1959, studierte Germanistik in Köln und arbeitet als Autorin fürs Theater, Kino und den Rundfunk.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 80
Altersempfehlung 7 - 11
Erscheinungsdatum 18.03.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-64020-6
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 21,5/15,4/1,4 cm
Gewicht 290 g
Abbildungen mit Illustrationen
Illustrator Birgit Schössow
Buch (gebundene Ausgabe)
12,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Sehr hochwertiges Kinderbuch, auch inhaltlich.
von kvel am 21.07.2016

Inhalt: Die neunjährige Linn fährt mit ihren Eltern wie jedes Jahr in den Ferien ans Meer nach Holland. Sie freut sich sehr darauf, auch weil sie dort ihre „alte“ Urlaubsfreundin treffen wird. Allerdings verläuft nichts so einfach, wie gewünscht. Bereits vor der Fahrt streiten ihre Eltern, weil ihr Vater den Urlaub unterbrechen... Inhalt: Die neunjährige Linn fährt mit ihren Eltern wie jedes Jahr in den Ferien ans Meer nach Holland. Sie freut sich sehr darauf, auch weil sie dort ihre „alte“ Urlaubsfreundin treffen wird. Allerdings verläuft nichts so einfach, wie gewünscht. Bereits vor der Fahrt streiten ihre Eltern, weil ihr Vater den Urlaub unterbrechen und noch einige Tage zur Arbeit muss. Und auch die erhoffte Wiedersehensfreude mit ihrer Urlaubsfreundin bleibt aus, weil diese bereits ein anderes Mädchen bei sich hat. In Linn regen sie ganz schrecklich-gemeine Gefühle wie Angst, Neid, Einsamkeit und legen sich ganz schwermütig auf ihr Gefühlsleben. Meine Meinung: Die sehr präzisen Beschreibungen der Szenen schaffen eine sehr dichte Atmosphäre und haben mich absolut überzeugt! Beispiel - Streit der Eltern auf der Fahrt im Auto (S. 9 – 14): „Fahr bitte nicht so schnell! Diesen Satz sagte Mama leiser, aber … Schärfe von einem sehr guten Brotmesser. In ihrer Stimme lag wenig Geduld und keine Liebe.“ „Zuerst schrie sie, dann alle beide. Wieder Pause. Komische Stille. … Atmen, dachte ich … diese Wörter schlugen mit einer Lautstärke auf mich ein und rissen mein Herz entzwei.“ „... ich die Wagen auf der rechten Spur beobachten … Da saßen Kinder, die spielten Spiele und lachten … Väter tranken Cola. Die Wagen waren prallvoll mit guter Laune. In unserem Auto hatte sich eine dichte Nebelwand zwischen die Vordersitze geschoben. Meine Eltern saßen in ihren Zornkabinen, mit langen Gesichtern und einem Schweigen von der Größe eines Containerschiffes.“ Die Zeichnungen zum Text finde ich sehr stimmig und vermitteln auch die richtige Stimmung. Vom Stil her würde ich die Illustrationen als „retro“ oder „altmodisch“ einstufen, was aber diesen Buch keinen Abbruch tut. Ganz im Gegenteil, würde ich sie sogar als absolut positiv bewerten. Diese Ich-Erzählung zieht mit Sicherheit gleichaltrige Mädchen in den Bann; wobei mit Sicherheit auch Jungen das Gefühl kennen, überflüssig zu sein. So dass sich Jungs und Mädchen mit der Protagonistin identifizieren und Empathie entgegenbringen können. Fazit: Dies ist hochwertige Literatur für Kinder – ein echter Geheimtipp!

Dunkelgrün wie das Meer
von MarTina am 18.05.2016

Linn freut sich schon auf den Urlaub mit ihren Eltern am Meer. Doch dann herrscht zwischen den Eltern nur noch kaltes Schweigen, weil der Vater aus beruflichen Gründen den Urlaub unterbrechen muss. Und auch ihre Urlaubsfreundin Smilla hat dieses Jahr keine Zeit mehr für Linn. Linn fühlt sich sehr... Linn freut sich schon auf den Urlaub mit ihren Eltern am Meer. Doch dann herrscht zwischen den Eltern nur noch kaltes Schweigen, weil der Vater aus beruflichen Gründen den Urlaub unterbrechen muss. Und auch ihre Urlaubsfreundin Smilla hat dieses Jahr keine Zeit mehr für Linn. Linn fühlt sich sehr einsam und traurig. Ob alles sich wieder zum Guten wenden wird? Meine Meinung: Diese Geschichte wird aus der Sicht von Linn erzählt. Dadurch bekommt man Einblick in ihre Gedanken und Gefühle. Linn hat Angst, dass sich ihre Eltern trennen. Außerdem ist sie sich sicher, dass sie Smilla als Freundin verloren hat. Diese Ängste werden spürbar und eindrücklich beschrieben. Man merkt, welche Auswirkungen der Streit der Eltern auf Linn hat. Sie versuchen, den Streit vor Linn geheimzuhalten, was ihnen natürlich nicht gelingt. Die Eltern sind sehr abweisend zu ihr, ohne es zu wollen. Sie sind selbst mit ihren Gefühlen beschäftigt. Dadurch merken sie nicht, wie es Linn geht. Auch der "Verrat" von Smilla tut Linn sehr weh. Doch auch dies bemerken die Eltern nicht. Linn tat mir so schrecklich leid. Doch am Ende finden die Eltern wieder zusammen und können Linn auch wieder zeigen, dass sie sie lieb haben. Dadurch wird die Welt für Linn auch wieder schön. Der Schreibstil ist flüssig und sehr eindrücklich. Man spürt Linns Gefühle und ihre große Traurigkeit. Und auch die Wendung zum Guten am Ende des Buches gelingt. Der Geschichte wird durch ruhige Bilder begleitet, die die Stimmung des Textes auch wiedergeben. Fazit: Eine eindrückliche Geschichte über die Angst vor dem Alleinsein bzw. vor Trennung und Verlust. Vielleicht ist es am besten, sie zusammen mit dem Kind zu lesen, so dass man auch gleich darüber sprechen kann.