Die eiserne Krone

Historischer Roman

(5)
Er ist ein Bastard.
Ein Galeerensklave.
Ein Söldling.
Er ist der Retter der Welt.
Konstantinopel im Jahr 1453. Die Osmanen greifen die 'Stadt der Städte' an. Lukas, den jungen Bastard des Ritters von Eschwege, hat ein bitteres Schicksal in ihre Mauern verschlagen, wo er mehr schlecht als recht als Söldling überlebt. Durch Zufall erfährt er von einer gefährlichen Verschwörung – und plötzlich liegen die Geschicke der Welt in seiner Hand.
Portrait
Christoph Hardebusch, geboren 1974 in Lüdenscheid, studierte Anglistik und Medienwissenschaft in Marburg und arbeitete anschließend als Texter bei einer Werbeagentur. Inzwischen widmet er sich ganz dem Schreiben. "Die Trolle" wurden 2007 mit dem deutschen Phantastik-Preis für das beste deutschsprachige Debüt ausgezeichnet. Er lebt und arbeitet in Speyer.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 496
Erscheinungsdatum 26.08.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-23445-3
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/12,5/4,3 cm
Gewicht 489 g
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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5 Bewertungen
Übersicht
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von Wildner Laura aus Rastatt am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Eine Geschichte voller Intrigen, Schicksalsschlägen und Krieg.

Kampf um Konstantinopel
von Barbara W am 04.08.2015
Bewertet: Paperback

Inhalt Konstantinopel 1453. Der Sultan des Osmanischen Reiches, Mehmed II, stürmt die Mauern der Stadt und triumphiert in einem gewaltigen Kampf. Mittendrin, zwischen den verzweifelten Verteidigern, kämpft der junge Bastard Lukas, den das Schicksal zwei Jahre zuvor dorthin verschlagen hatte. Damals gelang ihm mit viel Glück und der Hilfe des... Inhalt Konstantinopel 1453. Der Sultan des Osmanischen Reiches, Mehmed II, stürmt die Mauern der Stadt und triumphiert in einem gewaltigen Kampf. Mittendrin, zwischen den verzweifelten Verteidigern, kämpft der junge Bastard Lukas, den das Schicksal zwei Jahre zuvor dorthin verschlagen hatte. Damals gelang ihm mit viel Glück und der Hilfe des jungen osmanischen Adeligen Selim die Flucht von einem Galeerenschiff, wo der junge Deutsche als Sklave ein entbehrungsreiches Leben führte. Denn während einer Pilgerreise, auf der er Hinweise zu seiner Herkunft finden wollte, wurde er auf das Schiff verschleppt. Gesundgepflegt von der jungen Alexia, der Verlobten von Selim, reist er mit dieser nach Konstantinopel und begibt sich in den Dienst ihres Vaters. Weil er Gefühle für die junge Frau entwickelt hat, zögert er seine Weiterreise hinaus und als sich die Bedrohungen durch Sultan Mehmed II häufen und der Krieg mit aller Gewalt ausbricht, bleibt das Überleben in dieser opferreichen Schlacht erst einmal das Wichtigste. Doch gerade jetzt soll sich das Rätsel um seine Herkunft zu lösen? Meine Meinung Zu Beginn des Romans verschlägt es einen gleich auf das Galeerenschiff und man befindet sich mitten im Überlebenskampf des jungen Deutschen Lukas. Diese Szene ist sehr atmosphärisch und spannend geschildert, ich hatte das Gefühl, direkt dabei zu sein und die Kämpfe zu erleben und das tobende Meer zu spüren. Und genauso ergeht es mir bei den übrigen Kampfszenen. Der Autor versteht es einfach sehr gut, durch detailreiche Beschreibungen eine intensive Kampfstimmung aufzubauen, die einen mitreißen und die Szenen wie einen Film vor den Augen ablaufen lassen. Aber für mein Empfinden übertreibt er es dabei nicht und so entstehen keine unendlichen Gemetzel, die man irgendwann nur noch überfliegt, sondern er erreicht für mich ein Maß, das die Szenen interessant und spannend wirken lässt ohne zu langweilen. Und es wird bei mir auch nicht meine Schmerz- oder Ekelgrenze überschritten, sondern ich kann die Szenen gut ertragen, so schlimm sie auch mal sind. Krieg ist Gewalt, Krieg ist Tod und Verletzung – und das wird deutlich. Deutlich wird aber auch, wie gut der Autor für die Geschichte recherchiert hat. Die Kampfszenen auf den Mauern, zu Wasser und am Boden und die Beschreibungen der Umgebung, der Figuren und der Handlungen wirken authentisch. Ich persönlich kenne mich zwar leider nicht so gut aus in der beschriebenen Zeit und den historischen Ereignissen, aber der Roman hat mich dazu animiert, mich im Internet etwas schlau zu machen und was ich dort las, fand ich in der Handlung des Romans wieder – zum Leben erweckt. Das hat mir gut gefallen. Interessant einerseits, aber manchmal etwas schwierig zu lesen andererseits empfand ich die doch recht episodenhafte Erzählweise. Die kontinuierliche Handlung war oft mit Zeitsprüngen unterbrochen, so dass Momente, die mit einem Abschnitt endeten, sich einfach auflösten, obwohl ich gerade darauf gespannt war, wie es damit wohl weiterging (z. B. ein Auftrag, den Lukas vom Sultan erhalten hatte). Zusätzlich zur Haupthandlung um Lukas gab es als Umrahmung einige Zwischenspiele, die kurze Szenen mit dem Sultan oder dessen Gegnern zeigten, die zwar das „Drumherum“ gut andeuteten und viel von der sich zusammenbrauenden Bedrohung vermittelten, aber eben auch nur kurze Episoden waren. Das Lesegefühl war dadurch ein wenig sprunghaft und ich entwickelte nicht so eine gute Nähe zu den Figuren. Die Charaktere haben mir aber trotzdem gut gefallen. Sie waren lebendig beschrieben und hatten für mich Ausstrahlung, ich sah sie gut vor mir und konnte auch mit ihnen mitfiebern, auch wenn sie mir nicht so nahe kamen. Das Ende der Kämpfe war durch die historischen Fakten natürlich vorgegeben, was blieb, war das Schicksal der Figuren, um die man zittern konnte. Die im Klappentext erwähnte Verschwörung sollte man einfach außer Acht lassen, sie spielt keine große Rolle im Buch., und den Roman hauptsächlich als eine spannende Geschichte rund um den Kampf um Konstantinopel lesen, verbunden mit einer kleinen Liebesgeschichte, die aber nicht der Schwerpunkt ist. Für mich war die Hauptperson hier die Stadt Konstantinopel und ihr historisches Schicksal.

Anspruchsvoll, aber gut
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 01.08.2015
Bewertet: Paperback

Christoph Hardebusch hat mit der "eisernen Krone" seinen ersten historischen Roman vorgelegt, nachdem er zuvor eher im Fantasy-Bereich unterwegs gewesen ist. Der Versuch, an neuen Gefilden zu fischen, ist meiner Ansicht nach ziemlich gut gelungen. Der Roman ist anspruchsvoll, weil er davon ausgeht, dass der Leser bzw. die Leserin... Christoph Hardebusch hat mit der "eisernen Krone" seinen ersten historischen Roman vorgelegt, nachdem er zuvor eher im Fantasy-Bereich unterwegs gewesen ist. Der Versuch, an neuen Gefilden zu fischen, ist meiner Ansicht nach ziemlich gut gelungen. Der Roman ist anspruchsvoll, weil er davon ausgeht, dass der Leser bzw. die Leserin einiges an Wissen über die Zeit hat, was vermutlich die wenigsten haben, aber es lohnt sich, dranzubleiben. Die Geschichte selbst überzeugt genau so, wie Hardebusch vorher auch im Fantasy Sektor überzeugt hat.