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Red Notice

Wie ich Putins Staatsfeind Nr. 1 wurde

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Ein außergewöhnlicher Insider-BlickMoskau nach dem Zerfall der Sowjetunion: Der Amerikaner Bill Browder investiert in aufstrebende Unternehmen - bis er Putin und seiner Politik in die Quere kommt. Er wird erpresst, verfolgt und bedroht. In einem Rechtsstaat kann man sich dagegen wehren. Aber nicht in Russland. Browders Anwalt wird unter fadenscheinigen Vorwänden inhaftiert, gefoltert und im Gefängnis erschlagen. Bill Browder aber gibt nicht auf: Als Menschenrechtsaktivist macht er international Druck auf Putin.
Portrait
Bill Browder, Jahrgang 1964, wuchs in Chicago in einer Familie von amerikanischen Kommunisten auf, studierte Volkswirtschaft und machte an der Stanford Business School einen Abschluss als MBA. Nach beruflichen Stationen in der Unternehmensberatung und der Finanzbranche ist Browder heute Menschenrechtsaktivist. Er lebt in London.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 22.07.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-34887-4
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 20,8/13,4/2,7 cm
Gewicht 420 g
Originaltitel How I Became Vladimir Putin's No. 1 Enemy
Übersetzer Sigrid Schmid, Hans Freundl
Verkaufsrang 31.891
Buch (Taschenbuch)
12,90
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Spannend und sehr eingänglich geschrieben - eine Geschichte, die einen erschaudern läßt
von Rainer Burmeister am 14.07.2015
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich habe das Buch im letzten Urlaub geschrieben und der Kontrast zur erzählten Geschichte konnte nicht größer sein: Man selbst entspannt und umgeben von lauter entspannten Menschen und dann liest man, wie auch heute noch in Europa Willkürherrschaft und staatlcher Mord Menschen töten, Existenzen vernichten und das ganze hinter... Ich habe das Buch im letzten Urlaub geschrieben und der Kontrast zur erzählten Geschichte konnte nicht größer sein: Man selbst entspannt und umgeben von lauter entspannten Menschen und dann liest man, wie auch heute noch in Europa Willkürherrschaft und staatlcher Mord Menschen töten, Existenzen vernichten und das ganze hinter der Fassade einer Weltmetropole wie Moskau. Dieses Buch sollte eine Pflichtlektüre sein für alle sog. "Rußland-Versteher", denn es zeigt mir, daß in Rußland die Entwicklung hin zu einer demokratischen, humanistischen Gesellschaft bestensfalls in den Kinderschuhen steckt. Und meiner Meinung nach, sollte jeder nach der Lektüre dieses Buch sich ernsthaft Geanken machen, ob man sich strategisch in Bezug auf Gaslieferungen von so einem Land abhängig machen will.

Wahre Geschichte, spannend wie ein Krimi!
von einer Kundin/einem Kunden am 31.03.2015
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Russland nach dem Zerfall der Sowjetunion: Der Amerikaner Bill Browder erkennt seine Chance und investiert im grossen Stil in aufstrebende russische Unternehmen. Er zieht nach Moskau, baut eine eigene Investmentfirma auf; seine Geschäfte laufen gut. Bis er der Regierung in die Quere kommt: Er, seine Familie und... Russland nach dem Zerfall der Sowjetunion: Der Amerikaner Bill Browder erkennt seine Chance und investiert im grossen Stil in aufstrebende russische Unternehmen. Er zieht nach Moskau, baut eine eigene Investmentfirma auf; seine Geschäfte laufen gut. Bis er der Regierung in die Quere kommt: Er, seine Familie und seine Mitarbeiter werden erpresst, schikaniert und bedroht. In einem Rechtsstaat kann man sich dagegen wehren - aber nicht in Russland, wo immer noch Korruption, Tyrannei und Willkür herrschen. Bill Browder gibt aber nicht so schnell auf, er versucht mit Interventionen an höchster Stelle dagegen vorzugehen. Leider vorerst ohne Erfolg: Seine Anwälte müssen über Nacht aus Russland fliehen und sein Freund und Anwalt Sergej Magnitski wird unschuldig inhaftiert und zu Tode gefoltert. Aufgrund dieser Geschichte gelingt es Browder jedoch, international Druck auf die russische Regierung auszuüben und einen Teilsieg zu erreichen. Durch den von Browder initiierten Magnitski Act werden nun die Verantwortlichen von Menschenrechtsverletzungen (Folter, etc.) in den USA mit erheblichen Sanktionen belegt. Zitat aus dem Buch: „Ich muss damit rechnen, dass Putin oder Angehörige seines Regimes mich eines Tages ermorden lassen. Wie jeder andere Mensch habe ich nicht den Wunsch, zu sterben, und ich bin auch nicht bereit, mich von diesen Leuten umbringen zu lassen. Ich kann hier nicht alle Schutzmassnahmen aufführen, die ich dagegen ergriffen habe, auf eine aber möchte ich hinweisen: dieses Buch. Wenn ich umgebracht werde, dann werden Sie wissen, wer es getan hat. Wenn meine Feinde dieses Buch lesen, werden sie wissen, dass Sie es auch wissen. Wenn Sie diesen Kampf um Gerechtigkeit unterstützen wollen oder Sergejs tragisches Schicksal bedauern, dann teilen Sie bitte diese Geschichte mit so vielen Menschen wie möglich. Diese schlichte Tat wird helfen, den Geist von Sergej Magnitski am Leben zu erhalten, und es wird mehr zu meiner Sicherheit beitragen, als es ein Heer von Leibwächtern vermöchte.“ Also unbedingt lesen!