Die Galerie der Düfte

Roman

Julia Fischer

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Beschreibung

Der Duft von Potpourris und edlen Seifen entströmt den Seiten dieses zauberhaften Sommerromans ebenso wie der Geschmack von trockenem Rotwein und frischen Antipasti: Auf einer Reise nach Florenz stattet die junge Apothekerin Johanna der berühmten Officina Profumo di Santa Maria Novella einen Besuch ab. In den ehrwürdigen Sälen der ältesten Apotheke Europas verliert sie ihr Herz an den stürmischen Lorenzo, obwohl auch dessen stiller Bruder Luca zaghaft um sie wirbt und Lorenzos Hochzeit mit einer anderen unmittelbar bevorsteht. Wenige Wochen nach ihrer Heimkehr stellt Johanna fest, dass sie schwanger ist …

"Ein Sommer-Roman mit hohem Wohlfühlfaktor - zum Schmecken, Riechen und gemüsslichem Lesen!" buch aktuell, 01.07.2017

Julia Fischer (geb. 1966) ist Schauspielerin und lebt mit Mann und drei Kindern in München. Sie arbeitet auch als Sprecherin und hat zahlreiche Hörbücher eingesprochen.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 01.06.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-51871-7
Verlag Knaur Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/12,6/2,7 cm
Gewicht 272 g
Auflage 1. Auflage

Buchhändler-Empfehlungen

Glück kann man kaufen!

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Fast hätte ich diesen wunderschönen Roman der Münchnerin Julia Fischer verpasst. Und dabei ist die Autorin anscheinend einer dieser Menschen, der gleich ganz viele Gaben in die Wiege gelegt wurden. Sie ist eine deutsche Schauspielerin, die viel am Theater engagiert ist, Moderatorin beim BR, Sprecherin für zahlreiche Hörbuchproduktionen und Schriftstellerin von bisher 2 Romanen. Wenn mich nicht eine liebe Freundin (lesen Sie unbedingt auch die Buchbesprechung von Monika Schulte aus Hagen) auf dieses Buch hingewiesen hätte, wäre dieses Buch an mir vorbeigegangen. Und ich hätte sehr glückliche Lesemomente, die noch lange nachhallen werden, verpasst. Denn der Klappentext und das Cover werden der Magie des Buches nicht gerecht, obwohl sie gar nicht so unstimmig sind. Die Hauptperson, um die sich der ganze Roman dreht, ist die Münchnerin Johanna. die zu Beginn des Romans Mitte Zwanzig ist. Sie ist das einzige Kind von Cornelius und Anna, die zusammen die Stern-Apotheke betreiben, die bereits seit vier Generationen in der Familie ist. Johanna selbst geht aber etwas andere Wege. Sie hat im Hinterhof ein kleines Ladengeschäft – die Sternwarte – in der sie selbstgemachte und dazugekaufte Naturkosmetik verkauft. Besonders erfolgreich sind ihre Hydrolate (Pflanzenwässer, die als Nebenprodukte der Dampfdestillation von Pflanzen anfallen). Ihr Traum wäre es, wenn sie auch Produkte der Officina Profumo di Santa Maria Novella aus Florenz in ihr Sortiment aufnehmen dürfte. Doch bisher hat sie leider immer nur Absagen bekommen. Nun versucht sie es einmal persönlich. Und damit wird eine ganz außergewöhnlich schöne Liebesgeschichte in Gang gesetzt. Denn sie schafft es tatsächlich die Familie, die die Officina Profumo di Santa Maria Novella führt, persönlich kennenzulernen. Besonders die beiden Söhne – der ruhige Luca, der ein Faible für Zahlen hat, und der charismatische Sandro, der die „Nase“ des Unternehmens ist, haben es ihr angetan. Und sie, die bisher viel Pech in der Liebe hatte, aber aussieht wie die Menschgewordene Venus des Malers Boticelli, lässt auch die beiden Brüder nicht kalt. Und so verlebt Johanna eine ausgesprochen intensive Zeit in Florenz, bevor sie in ihren Laden nach München zurückkehrt. Doch die Geschichte ist noch nicht zu Ende. Ich liebe den Mikrokosmos, den die Autorin in München geschaffen hat. In dem Haus, in dem Johanna und ihre Eltern wohnen, leben auch noch andere Menschen, die nach und nach in die Geschichte hineingezogen werden. Und es gibt einen Punkt in der Geschichte, wo diese Menschen sich wandeln, wo sie ihren Kokon abstreifen und zu sich selbst und ihrem Glück finden. Es ist einfach wie Magie. Und ich wünschte, so etwas würde mir auch einmal passieren. Wenn man den Inhalt dieses Buches versucht wiederzugeben, hört sich die Geschichte absolut kitschig an. Aber das ist sie überhaupt nicht, denn Julia Fischer hat ein unglaubliches Gespür für Sprache. Wie sie ihre Menschen und die Stadt Florenz beschreibt, ist einfach nur wunderschön. Man merkt dem Buch an, dass die Autorin sich in ganz vielen Bereichen richtig kündig gemacht hat. Leserinnen, die ein Faible für Naturkosmetik und der Heilkraft von Pflanzen haben, werden begeistert sein. Denn sie erfahren ganz viel zu diesem Thema, ohne dass es langweilig ist. Menschen, die Florenz lieben, werden die Stadt danach noch einmal mit anderen Augen sehen und sofort wieder dahin reisen wollen. Ich selbst war im Mai 2015 dort. Und jetzt würde ich so gerne noch einmal auf den Spuren des Romans dort wandeln, und natürlich die Officina Profumo di Santa Maria Novella besuchen, die mir gar nicht bekannt war. Dieser Roman ist einer, der glücklich macht. Es gibt Autorinnen, die können ihre Geschichten so wunderschön erzählen, dass sie sich wie moderne Märchen lesen. Dazu gehört eine schöne Geschichte, eine wunderbare poetische Sprache und die Gabe, in die Seele der Menschen hineinschauen zu können. Für mich sind dies bisher die Autorinnen Nina George und Fiona Blum gewesen. Jetzt ist noch Julia Fischer hinzugekommen. Und ich werde sicherlich in absehbarer Zeit auch ihren ersten Roman „“Sehnsucht auf blauem Papier“ lesen. Manchmal kann man Glück kaufen!

Kundenbewertungen

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Eine literarische Traumreise nach Florenz
von Katjuschka am 05.09.2020

Die Rezension zu diesem Buch ist nicht so einfach, denn die Geschichte braucht meiner Meinung nach etwas Zeit um ihre ganz eigene Magie zu entfalten und zuviel Info vorab scheint mir kontraproduktiv. Johanna leitet zwar die Apotheke der Familie, aber ihre wahre Berufung ist ihr eigener kleiner Laden für Naturkosmetik. Dort ... Die Rezension zu diesem Buch ist nicht so einfach, denn die Geschichte braucht meiner Meinung nach etwas Zeit um ihre ganz eigene Magie zu entfalten und zuviel Info vorab scheint mir kontraproduktiv. Johanna leitet zwar die Apotheke der Familie, aber ihre wahre Berufung ist ihr eigener kleiner Laden für Naturkosmetik. Dort bietet sie u.a. von ihr hergestellte Parfüms, Seifen und ähnlich schöne Dufterlebnisse an. Johanna träumt schon lange von einem Kontakt zu dem italienischen Traditionsunternehmen "Officia Profumo di Santo Maria Novella" in Florenz und irgendwann reist sie kurzerhand einfach dorthin. An der Seite der Brüder Sandro und Luca Fortini erlebt und entdeckt Johanna die Stadt abseits der Touristenpfade und verliebt sich nicht nur in Florenz... "Die Galerie der Düfte" ist nicht nur eine Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen, sondern auch (oder vor allem?) eine über Florenz. Viele der Orte die Johanna besucht wurden von der Autorin hervorragend recherchiert und laden zu einem eigenen Besuch ein - ein Reiseführer scheint da fast überflüssig! Die Beschreibungen der "Stadt der Blumen" mit ihren Kirchen, Straßen und Gärten sind detailliert, liebevoll und einfach zauberhaft. Die Protagonisten sind gut und lebensnah beschrieben und auch die Nebencharaktere bekommen Raum um die Geschichte mitzutragen. Die Autorin hat einen malerischen, ja fast poetischen Schreibstil und schon nach wenigen Seiten ist man Teil dieser wunderbaren Geschichte, die mit leisen Tönen Bilder im Kopf entstehen lässt. "Die Galerie der Düfte" ist ein Buch das einen träumen lässt und Julia Fischer ist mittlerweile meine Lieblingsautorin! Aus der Rezension meiner lieben Freundin Susa: „Die Galerie der Düfte“ ist ein Liebesroman der ganz eigenen Art, es ist ein „Erlebnis“-Buch, das die Phantasie des Lesers auf die Reise schickt und sämtliche Sinne auf wundervolle Art anspricht.

Die doppelte Venus
von Bücher in meiner Hand am 08.09.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

An diesem Klappentext kann wohl kein Selbstrührer vorbeigehen, denn auch wenn es im eigenen Heim oft betörend nach neuen Duftkreationen riecht, ist es extrem verlockend, Romane zu lesen, in denen es um diese Düfte geht. In "Galerie der Düfte" begleiten wir Johanna auf ihre Reise nach Florenz. Hier ist der Sitz der bekannten ... An diesem Klappentext kann wohl kein Selbstrührer vorbeigehen, denn auch wenn es im eigenen Heim oft betörend nach neuen Duftkreationen riecht, ist es extrem verlockend, Romane zu lesen, in denen es um diese Düfte geht. In "Galerie der Düfte" begleiten wir Johanna auf ihre Reise nach Florenz. Hier ist der Sitz der bekannten Officina Profumo, deren Produkte Johanna gerne in ihrem Naturkosmetikladen anbieten würde. Doch da nun bereits die vierte Absage eingetroffen ist, entschliesst sie nach Florenz zu reisen und sich vor Ort vorzustellen. Vielleicht bekommt sie ihren Vertrag so doch noch. In der Officina lernt sie gleich die Eigentümer kennen, die Fortini-Brüder Luca und Sandro sowie ihren Onkel Giovanni. Vertraglich sieht es schlecht aus, aber amouröse Gefühle werden aufgewirbelt: Giovanni erinnert sich durch Johannas Auftauchen an eine deutsche Frau, die er nie vergessen hat; Johanna ist ihr wie aus dem Gesicht geschnitten. Luca verliebt sich sofort in Johanna. Sie hingegen ist fasziniert von Sandro, der ihr seine Verlobte verschweigt. Eine Dreiecksgeschichte beginnt. Eher eine Vierecksgeschichte, denn zu Hause in München ist der Gärtner Niklas in Johanna verliebt. Niklas kümmert sich um den Garten des Mehrfamilienhauses, in dem Johanna lebt und arbeitet. Die elterliche Apotheke steht gleich nebenan. Anna und Cornelius Stern-Reiter führen sie schon lange. Als Nebenfiguren fungieren die Mitbewohner: der nervige Buchhändler Ludwig, der nur zu gerne Klassiker zitiert; Mechthild Müller, die jeweils unter der Krankheit leidet, die in der Apothekerzeitschrift vorgestellt wird; Lilo Wunderlich, die das Bio-Bistro vis-à-vis führt; Maria Beck mit ihren drei lauten Kinder, aus dessen Wohnung es nie gut riecht; die Bildhauer Pia und Chong Wang wie auch die Apothekenmitarbeiterinnen Christa Werner und Ilse Neubeck und natürlich Johannas Eltern. In Florenz kommt noch Lucas und Sandros Mutter Giulia Fortini dazu. Aus diesen Charakteren und dem Duft-Thema bastelt die Autorin Julia Fischer eine spannende Geschichte, die immer wieder neue Wendungen nimmt und den Leser durch die bildhafte Sprache einhüllt und erst nach dem letzten Wort wieder in die Realität auftauchen lässt. Luca mochte ich am liebsten. Er, der immer nur an zweiter Stelle kommt, weil alle Sandro bevorzugen. Wie Luca leidet und trotzdem immer nett bleibt, hat mich beeindruckt. Luca ist introvertiert, aber poetisch veranlagt; der extrovertierte Duftkünstler Sandro unterteilt nicht nur Düfte in Kopf-, Basis- und Herznote, sondern auch Menschen. Trotz unterschiedlichen Wesenszügen merkt man, dass sie Brüder sind. Die Geschichte ich sehr gut recherchiert. Zu kritisieren habe ich nur zwei Szenen: zum einen ist dies die Stelle an der Johannas Seifenleim in nur 3 Minuten andickt. Das erweckt den Eindruck, dass Seifensieden total easy ist und man einfach mal nebenbei welche sieden kann. Solch schnelles Eindicken passiert aber eigentlich nur durch Zugabe von künstlichem Parfum. Der zweite Kritikpunkt ist die Krokodilgeschichte. Ich fand sie unnötig, sie hätte auch ausgelassen werden können, da es auf einmal keine Rolle mehr spielte. Abgesehen von diesen zwei Punkten ist dieser Roman von Julia Fischer so wie man sich ein gutes Buch vorstellt: eine logische Geschichte mit interessanten Figuren, dazu eine fesselnde Handlung samt schönem Schreibstil. Fazit: Ein toller Pageturner mit viel Florenz-Flair dank genauen Beschreibungen von Land, Düften und Menschen. 4.5 Punkte.

Sommer in Florenz
von Karina Hofmann aus Fürth am 30.08.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Cover Ich finde dieses Cover unglaublich schön, es erinnert mich immer an einen Urlaub mit meinem Mann, den wir uns gegönnt haben. Dort gab es einen Rosenbogen mit genau den gleichen Rosen. Außerdem ist es sehr passend für den Roman Protagonistin Johanna ist eine junge Frau, die weiß was sie will. Sie steht mitten im Leben ... Cover Ich finde dieses Cover unglaublich schön, es erinnert mich immer an einen Urlaub mit meinem Mann, den wir uns gegönnt haben. Dort gab es einen Rosenbogen mit genau den gleichen Rosen. Außerdem ist es sehr passend für den Roman Protagonistin Johanna ist eine junge Frau, die weiß was sie will. Sie steht mitten im Leben und ist nah bei ihrer Familie und hat auch ein sehr gutes Verhältnis zu ihren Eltern. Sie besitzt einen kleinen Laden, der verschiedene Düfte und Tinkturen anbietet und ist damit auch sehr glücklich. Doch dieses eine Rezept, das es nur in Florenz gibt, macht sie noch verrückt. Sie würde den Duft unheimlich gerne verkaufen, weshalb sie auch nach Florenz fährt. Ich mochte ihre ruhige und gelassene Art sehr gerne, auch wenn ich ihr Handeln nicht immer ganz verstanden habe. Manchmal hat sie schon mehr Glück als Verstand. Trotzdem war sie sympathisch und hat mir als Protagonistin sehr gefallen. Schreibstil Da ich schonmal in Florenz war, konnte ich mir die Orte, die genannt wurden, sehr gut bildlich vorstellen. Es hat mich in meine Lieblingsstadt teleportiert und ich war einfach verzaubert. Der Schreibstil hat einen guten Strang gehabt, an dem sich der Leser festhalten konnte. Besonders auf die Umgebung wurde viel Wert gelegt, was in diesem Buch sehr gut ankam. Auch die Charaktere hatten tolle und unterschiedliche arten sich auszudrücken und man konnte deshalb alle gut auseinander halten. Das Buch hatte zudem auch immer wieder guten Humor mit drin, der die Geschichte auflockert, denn ab der Mitte des Buches sieht es erstmal nicht mehr so rosig aus mit der Geschichte und das war auch der Part an dem ich mit meiner Meinung doch etwas gehadert habe. Denn es passiert etwas, was mir so garnicht gefallen hat. Dennoch war die Geschichte sehr unterhaltsam und hat mir gut gefallen. Autorin Julia Fischer (geb. 1966) ist Schauspielerin und lebt mit Mann und drei Kindern in München. Sie arbeitet auch als Sprecherin und hat zahlreiche Hörbücher eingesprochen. Einzelbewertungen Schreibstil 4/5 Charaktere 5/5 Spannung 3/5 Ende 4/5 Cover 5/5 Fazit Ein tolles Buch, das mich in meine Lieblingsstadt entführt hat und perfekt zum Sommer passt.


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