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Die Widerspenstige

Roman

(9)
Um ihr Erbe betrogen und auf der Flucht vor einer erzwungenen Ehe gibt Johanna von Allersheim sich als Mann aus. Zuflucht finden sie und ihr Zwillingsbruder Karl schließlich bei Adam Osmanski, einem entfernten Cousin und Festungskommandanten in Polen, der die Geschwister allerdings nicht eben freundlich willkommen heißt. Nicht ahnend, dass Adam über ihre Identität Bescheid weiß, beschließt Johanna, ihre Tarnung aufrechtzuerhalten. Adam spielt ihr Spiel mit, bewundert er doch widerwillig den Mut der jungen Frau. Plötzlich ergeht der Befehl an alle Männer der Festung, sich dem königlichen Heer anzuschließen, denn die Truppen des Osmanischen Reiches ziehen gegen Wien – zu spät für Johanna, ihr wahres Geschlecht aufzudecken.
Portrait
Iny Lorentz ist ein Synonym des Autorenehepaares Ingrid Klocke und Elmar Wohlrath, die historische Romane schreiben. Ingrid Klocke wurde 1949 in Köln geboren, machte nach der Schule eine Ausbildung zur Arzthelferin und holte ihr Abitur auf der Abendschule nach. Danach wollte sie Medizin studieren, musste aufgrund mangelnder finanzieller Reserven aber abbrechen und sich neu orientieren. Dann ließ sie sich zur Programmiererin ausbilden, zog nach München und arbeitete in einer großen Versicherung als EDV- Spezialistin. Dort lernte sie ihren Mann Elmar Wohlrath kennen. Er stammt aus Franken und wuchs auf in einem kleinen Bauerndorf mit fünf Höfen auf. Beide haben das Interesse und die Begeisterung fürs Schreiben schon früh entdeckt: schon als Schüler begann Elmar zu schreiben, ebenso wie seine Frau Ingrid. Beide veröffentlichten frühe Werke in den Fan- Zeitschriften eines SF- Clubs und wurden vom Verleger angesprochen, ihre Anthologien zu veröffentlichen. Seit 1982 ist das Paar verheiratet und schon früh war für beide ebenfalls klar, dass sie gut zusammen Romane schreiben können. Das erste gemeinsame Buch war ein Kinderbuch, dem mehrere Bücher zu Fernsehserien folgten und schließlich 2003 mit "Die Kastratin" der erste historische Roman erschien. Der große Erfolg unter Iny Lorentz stellte sich mit "Die Wanderhure" von 2004 ein, dem sich mehrere Folgeromane anschlossen. Das Schriftstellerehepaar um Iny Lorentz hat sich seit 2007 aus dem "normalen" beruflichen Alltag in der Versicherung zurückgezogen und die beiden sind nun als freie Schriftsteller tätig.

Meinung der Redaktion Spannend und interessant beschreibt Iny Lorentz in ihren Romanen die Vergangenheit, so dass man als Leser sehr gut eintauchen kann sowohl in die Zeit, als auch in die Perspektiven der Personen. Als Leser verschlingt man die Werke förmlich, weil sie einen so in den Bann ziehen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 688
Erscheinungsdatum 02.10.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-66383-7
Verlag Knaur HC
Maße (L/B/H) 22,1/15,1/5,3 cm
Gewicht 933 g
Verkaufsrang 35.728
Buch (gebundene Ausgabe)
19,99
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Ines Schwabe, Thalia-Buchhandlung Jena

Eine Frau -um ihr Erbe betrogen, begibt sich als Mann verkleidet auf Reisen.
Als dieser unterwegs, muss sie in den Krieg ziehen.
Definitiv keine hilflose Jungfer in Nöten.
Eine Frau -um ihr Erbe betrogen, begibt sich als Mann verkleidet auf Reisen.
Als dieser unterwegs, muss sie in den Krieg ziehen.
Definitiv keine hilflose Jungfer in Nöten.

Kundenbewertungen

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Die Protagonistin ist wirklich widerspenstig
von Phoebe Miller am 04.02.2018

Inhalt (in eigenen Worten): Als ihr Vater stirbt, werden Johanna und Karl von Allersheim von ihrer Stiefmutter und ihrem Halbbruder um ihr Erbe betrogen. Auf der Flucht vor einer Zwangsheirat und einem Leben im Kloster begeben sich die beiden in die Heimat ihrer Mutter, nach Polen. Um die gefahrvolle Reise... Inhalt (in eigenen Worten): Als ihr Vater stirbt, werden Johanna und Karl von Allersheim von ihrer Stiefmutter und ihrem Halbbruder um ihr Erbe betrogen. Auf der Flucht vor einer Zwangsheirat und einem Leben im Kloster begeben sich die beiden in die Heimat ihrer Mutter, nach Polen. Um die gefahrvolle Reise zu überstehen, verkleidet sich Johanna als Mann, mit der Sicherheit, sich ihrer Familie gegenüber offenbaren zu können. Doch dann läuft alles anders als geplant und sie werden als Krieger ins polnische Heer berufen - für Johanna zu spät, sich als Frau zu erkennen zu geben. Meine Meinung: Ein neuer Lorentz, eine neue Geschichte, in der eine Frau im Mittelalter um ihr Recht kämpft. Und wieder eine, in der sich eine Frau in Männerklamotten wagt. Klingt also typisch Lorentz - gute Unterhaltung ohne viel Anspruch. Diesmal wagt sich das Ehepaar allerdings aus den deutschen Gefilden heraus und nimmt den Leser mit nach Polen. Die dortigen Sitten und Gebräuche sind doch etwas anders, ebenso natürlich wie die komplizierteren Namen. Daher brauchte ich einige Zeit, um mcih daran zu gewöhnen, bin ich doch eher im deutschen Mittelalter historisch zuhause. Leicht gemacht wurde es mir durch die Hauptfigur Johanna jedoch nicht. Das war das erste Mal, dass ich in einem Roman von Iny Lorentz nicht mit der Protagonistin klarkam. Johanna war mir zu … ja, was nur? Sie war aufmüpfig, eingebildet und furchtbar arrogant. Jeder musste ihrem Willen folgen, egal ob ihr Bruder oder der Anführer Adam, der sie widerwillig aufgenommen hat - mit jedem legte sich diese Frau an. Gut, man mag das als Ecken und Kanten bezeichnen können, doch hat Johanna nur Ecken. Ich konnte einfach keine Verbindung zu ihr aufbauen, wie es mit ihren "Vorgängerinnen" der Fall war. Natürlich wurde ihr Unrecht getan - doch auch ihrem Bruder, sie hingegen sieht jedoch nur sich. Neue Aspekte in Die Widerspenstige von Iny Lorentz Positiv muss ich anmerken, dass diesmal untypisch eine Frau nicht alleine ihren Weg gehen musste. Johanna hatte ihren Burder Karl bei sich, einem eher sanften, ruhigen Mann, der in diesem Buch die größte Wandlung durchmachte und sich irgendwann auch gegen seine auftrabende Schwester behaupten konnte. Natürlich weiß er von ihrem Geheimnis und so ist es erfrischend, dass die Frau einmal Unterstützung hat und sich nicht allein durch die Welt schlagen muss. Dazu gibt es noch den Knecht Wojslaw, der jedoch mal auftaucht und mal wieder verschwindet. Dank des gewohnt bildhaften Schreibstils kam ich trotz aller Hindernisse schnell durch, wenngleich die Geschichte mich nicht so gepackt hat wie andere Bücher des Autorenpaars. An und für sich war sie spannend, wenngleich diesmal recht kampflastig, jedoch wurden die vielen kleinen Schlachten und Klüngeleien interessant beschrieben. Manches Mal musste ich sogar schmunzeln, wenn Johanna sich wieder einmal mit Adam Osmanski angelegt hat, denn natürlich fällt es ihr schwer, Autorität anzuerkennen. Dennoch ließ mich das Schicksal der Beteiligten relativ kalt, etwas, das mir selten bei Iny Lorentz passiert - normalerweise fiebere ich sehr mit. Dabei hat es mich besonders gefreut, dass es den Autoren gelungen ist, ein Paar Grauschattierungen zwischen den üblichen Schwarz-Weiß-Brei einzufügen, so ist nicht jeder, der gut scheint, wirklich gut, und nicht jeder der schlecht scheint, durch und durch durchtrieben. Diese Gewohnheit können sie durchaus beibehalten. Die Widerspenstige von Iny Lorentz hält, was es verspricht: Eine widerspenstige Protagonistin, die von ihrem Bruder in den Schatten gestellt wird und mit der man warmwerden muss (mir ist es nicht gelungen) und eine bekannte Geschichte mit ein paar neuen Elementen. Ich bin gespannt, was man als Nächstes von den beiden erwarten darf.

So muss ein historischer Roman vertont werden!
von Anja Dittmann aus Dresden am 16.01.2018
Bewertet: Medium: H?rbuch (CD)

Wunderbar inszeniert, mit kämpferisch dramatischer Musik angelegt, und in einzigartiger Manier gelesen von Anne Moll... DAS ist gute, kurzweilige Unterhaltung ??

Lieblings Autorenpaar
von Patricia Roesel am 04.01.2018

Ich liebe Iny Lorentz Und all ihre Bücher!! Ich muss ja nicht erwähnen das, dieses Buch wieder klasse ist . Jeder echte Fan weiß das.!!!