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Das Spiel der Königsmacher

Roman

Priska Lo Cascio

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Beschreibung

Frankfurt im Jahr 911: Als Ludwig IV. im Sterben liegt, ruft er die Adeligen und Stammesfürsten des Ostfränkischen Reichs zu sich. Unter den Reisenden sind auch der Krieger Liuthar und Sarhild, eine mittellose Adelige. Unversehens werden sie zum Spielball der Fürsten. Denn die Großen des Reichs wählen den Franken Konrad zum neuen König und übergehen damit Liuthars Landesherrn Heinrich, künftiger Herzog der Sachsen, der auf Rache sinnt. Zugleich erfährt Sarhild, dass der kranke König keines natürlichen Todes starb. In einer Welt, in der jeder jeden hintergeht, bleibt Sarhild und Liuthar nur eines: den Aufstieg Heinrichs voranzutreiben …

"ein historischer Roman auf hohem Niveau!"

Priska Lo Cascio, Jahrgang 1972, ist schon seit Kindertagen von Geschichte fasziniert. Wenn sie nicht gerade schreibt, stöbert sie oft und gerne durch herrlich verstaubte Archive und taucht so in frühere Zeiten ab. Sie lebt mit Mann und Sohn in Zürich.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 560
Erscheinungsdatum 01.08.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-30544-7
Verlag Droemer Taschenbuch
Maße (L/B/H) 21,1/13,7/4,3 cm
Gewicht 494 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 113154

Buchhändler-Empfehlungen

Eva-Regina Richter, Thalia-Buchhandlung Cottbus

Machtkämpfe, Intriegen und wechselnde Bündnisse beherrschen das Leben im 10. Jahrhundert. Spannend und aktionsreich beschriebene deutsche Geschichte, die aber auch romantisch war.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
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Roman
von einer Kundin/einem Kunden aus Limburg am 31.08.2019

Ziemlich langweiliger Roman, zieht sich zäh in die Länge. Weit weg von der wirklichen Historie. Teils hölzerne Ausdrucksweise. Ich bin von Herrn Dübell besseres gewohnt.

Machtspiele neben einer Liebesgeschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Eschweiler am 18.03.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

In diesem Roman folgt die Leserin den Großen und Mächtigen des 10. Jahrhunderts. Zwar erzählt die Autorin die Geschichte vor allem aus der Sicht der fiktiven Personen Sarhild und Liuthar, aber da beide wichtige Positionen rund um die herrschenden Personen besetzen, wird der Schwerpunkt auf die Könige, Herzöge und Bischöfe gelegt... In diesem Roman folgt die Leserin den Großen und Mächtigen des 10. Jahrhunderts. Zwar erzählt die Autorin die Geschichte vor allem aus der Sicht der fiktiven Personen Sarhild und Liuthar, aber da beide wichtige Positionen rund um die herrschenden Personen besetzen, wird der Schwerpunkt auf die Könige, Herzöge und Bischöfe gelegt. Zudem wechseln die Perspektiven oft und auch die Sichtweisen des Königs oder des Bischofs treten in Erscheinung. Das "einfache" mittelalterliche Leben findet hier also kaum Beachtung. Jede erfahrene Leserin von historischen Roman wird sofort bei der Personeneinführung wissen, auf welche Liebesgeschichte dieses Buch abzielt. Ich persönlich habe mich an solch vorhersehbare Handlungsstränge gewöhnt und ärgere mich nicht darüber. Wer aber auf Überraschungen bauen möchte, wird sie hier nicht bekommen. Dennoch mochte ich die Liebesgeschichte, die zwar nicht viel Neues aufweist, aber schön und gefühlvoll beschrieben wird. Außerdem bietet das Buch dennoch mehr als nur diese Liebesgeschichte. Ränkespiele und Intrigen, ohne Rücksicht auf Verluste von anderen, hauptsache auf den eigenen Vorteil bedacht, finden sich hier. Ich persönlich hatte wenig Wissen über das 10. Jahrhundert, aber die Charakterisierung der Personen und die Perspektivenauswahl machten für mich von vornherein klar, wie sich "gut" und "böse" aufteilen. Dennoch wird der Lauf der Geschichte berücksichtigt und die Personen vermischen, gehen Bündnisse ein, die ich vorher nicht unbedingt vorhergesehen hätte. Es durchweg interessant und spannend zu verfolgen und ich habe immer wieder gerne zu dem Buch gegriffen, auch wenn einige Sachen vorhersehbar waren. Der Stil ist außerdem geprägt von altdeutschen Wörtern, die sich vor allem in den Städtenamen widerspiegeln, aber dennoch flüssig zu lesen. Am Ende gibt es ein ausführliches Glossar, dass die Städte nochmal genau den heutigen Bezeichnungen zu ordnet, wobei die meisten Erschließungen sich aus der Ähnlichkeit auch beim Lesen ergibt. Von der Aufmachung und dem Thema her hätte ich nicht damit gerechnet, dass wir "so nah" am Geschehen und den Personen dabei sein werden. Ich hatte mit einem distanzierten Schreibstil gerechnet. Doch hat die Autorin darauf verzichtet und lieber historisch nicht überlieferte Gefühle beschrieben, die ich als passend empfunden habe. Dadurch konnte auch ein größerer Lesesog entstehen als es bei einer distanzierteren Sprache möglich gewesen wäre. Zum Schluss gibt es noch ein ausführliches Nachwort, in dem sie über die historischen Fakten aufklärt und ein Literaturverzeichnis für jeden, der sich wissenschaftlich tiefer mit der Materie beschäftigen möchte. Neben dem bereits erwähnten Glossar der Ortsnamen, gibt es auch ein Personenregister, das sicherlich dem ein oder anderen bei der Sortierung der Namen während des Lesens helfen wird. Alles in allem ein schöner historischer Roman aus dem 10. Jahrhundert, der sich auf die Machtinhaber konzentriert, und gute Unterhaltung bietet.


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