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Erste Indaba Schwarzer Kulturschaffender in Deutschland

Protokolle

In den Wintermonaten 1884/1885 lud Reichskanzler Otto von Bismarck die Staatsoberhäupter Europas, der USA und des Osmanischen Reiches zur „Berliner Kongokonferenz“. Diese stellte eine historische Zäsur dar, die die koloniale Expansion europäischer Staaten auf dem afrikanischen Kontinent einläutete.
Anlässlich des 130. Jahrestages dieser folgenschweren Konferenz initiierte das Berliner Theater Ballhaus Naunynstraße den Veranstaltungsschwerpunkt der Spielzeit 2014/2015: „We are Tomorrow. Visionen und Erinnerung anlässlich der Berliner Konferenz von 1884“.
In diesem Rahmens fand, neben zahlreichen weiteren Veranstaltungen, ein zweitägiges Vernetzungstreffen Schwarzer Deutscher Kulturschaffender statt: Die „Erste Indaba Schwarzer Kulturschaffender in Deutschland“. Die Teilnehmenden wurden eingeladen, unter Ausschluss der Öffentlichkeit, Erfahrungen auszutauschen, Strategien zu entwickeln und Wünsche und Visionen zu formulieren.
Damit die Erfahrungen der dort Anwesenden einer kritischen Öffentlichkeit zugänglich gemacht und an kommende Generationen weitergetragen werden können, wurden Auszüge der Diskussionen der beiden Tage in dieser Dokumentation zusammengetragen.
Die hier vorgestellten Strategien und Erfahrungen sollen anderen Kunst- und Kulturschaffenden of Color als Inspiration dienen. Gleichermaßen ist diese Publikation eine Aufforderung an die Entscheidungsträger der Kulturpolitik, sich mit der Problematik von struktureller und institutioneller Benachteiligung Schwarzer Menschen im Kulturbetrieb zu befassen.

Indaba [ın'daba] – isiZulu-Begriff für: (1) Zusammenkunft, Versammlung, Konferenz; (2) Sachverhalt, Angelegenheit, Affäre.
Mit Beiträgen der Teilnehmenden: Michael Götting, Manuela Sambo, Jean-Paul Bourelly, Joshua Kwesi Aikins, Anne Chebu, Rahel Jankowski, Wagner Carvalho, Bonaventure Ndikung, Michael Ojake, Julia Wissert, Sharon Dodua Otoo, Chantal Sandjon, Lara-Sophie Milagro, Stefanie-Lahya Aukongo, Simone Dede Ayivi und Sandrine Micossé-Aikins.
Portrait
Philipp Khabo Koepsell kam von Graffiti zum Rap und vom Rap zur Spoken Word Poesie; vom gesprochenen Wort zum geschriebenem Wort und damit mehrere Male um die Welt. Momentan arbeit er als Dramaturg an einem Berliner Theater.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Philipp K. Köpsell
Seitenzahl 84
Erscheinungsdatum 25.09.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7375-6012-2
Verlag Epubli
Maße (L/B/H) 21/14,8/0,4 cm
Gewicht 142 g
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
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