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Deserteur Alexej

Sammelband

(2)
Alexej ist ein ehrlicher und mitfühlender Mensch, doch eine einzige Tat zerstörte alles. Nun muss er, fern seiner Heimat, untertauchen, sich mit Gelegenheitsarbeiten über Wasser halten und vor allem mit dem klarkommen, was er jetzt ist: ein Mörder auf der Flucht! 
Eindringlich und emotional erzählt Alexej, wie er versucht, trotz seiner Schuld zu überleben. Wider Willen wird er in Verbrechen hineingezogen. Er weiß, es wäre für ihn das Klügste zu verschwinden, weiterzuziehen und die unschuldigen Opfer ihrem Schicksal zu überlassen. Doch er kann nicht aus seiner Haut. Er war Mitglied einer Sondereinheit; er beschützte schon immer die Schwachen und Wehrlosen. Und vielleicht ... vielleicht rettet sein Einsatz für andere ihn davor, sich aus Hoffnungslosigkeit und Heimweh eine Kugel durch den Kopf zu jagen. 
Dieser Sammelband enthält das Prequel und Band 1 der Krimiserie "Deserteur Alexej" und als Bonus die Kurzgeschichte "Der Besucher"
Am falschen Ende der Hoffnung
Alexej, ein Deserteur der russischen "Schnellen Spezialeingreiftruppe", verschleppt einen unbedeutenden Abteilungsleiter, der sich nicht erklären kann, warum dieser Fremde Rache an ihm nehmen will. Während das Entführungsopfer alle Hoffnung auf Rettung aufgibt, wird eine Gruppe Geocacher nichtsahnend ein wichtiger Teil von Alexejs Vergeltungsplan.
Die Erzählung benötigt keine Schockeffekte, keine brutalen Szenen oder grausame Gewaltdarstellungen, um dem Leser nahezugehen. Sie lebt von der eindringlichen Sprache, von Alexejs Tonfall, der mal derb, mal zornig, mal selbstkritisch ist.
Die Erben des Deserteurs
Alexej ist auf der Flucht. Als illegale Aushilfskraft findet er Unterschlupf auf dem Bauernhof von Friedrich Petersen, auf dem auch Elsa, die Schwiegermutter des Bauern, lebt. Sie möchte ihre Erinnerungen an den Krieg veröffentlichen, doch jemand versucht das unter allen Umständen zu verhindern und schreckt auch vor einem Mordversuch nicht zurück. Alexej hat zwar schnell einen Verdacht, wer dahinter steckt, aber den Grund kann er sich nicht erklären. Was ist an der Lebensgeschichte der alten Frau so brisant? 
Der Besucher
Alexej versteckt sich in einem abgelegenen Wald. Er ist weder in bester Laune, noch in bester Verfassung als ein unerwarteter Besucher auftaucht, um ihm seine Tat vorzuhalten.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 294 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 30.03.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783739618661
Verlag BookRix GmbH & Co. KG
Dateigröße 1682 KB
eBook
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Kundenbewertungen

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packender und sehr gut geschriebener Krimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Karlsruhe am 25.01.2017

Allen die Leseprobe hat mich überzeugt, das eBook (also den Sammelband) habe ich nur direkt gekauft und bereue es nicht. Sehr gut gefallen hat mir die Beschreibung der seelischen und gedanklichen Welt von Sergej. Mit viel liebe zum Detail wird beschrieben wie er sich und seine Umwelt wahrnimmt. Ich... Allen die Leseprobe hat mich überzeugt, das eBook (also den Sammelband) habe ich nur direkt gekauft und bereue es nicht. Sehr gut gefallen hat mir die Beschreibung der seelischen und gedanklichen Welt von Sergej. Mit viel liebe zum Detail wird beschrieben wie er sich und seine Umwelt wahrnimmt. Ich freue mich auf die Fortsetzung und kann das Buch nur empfehlen.

Alexej – Held, Deserteur und Mörder
von Karin Wenz-Langhans aus Limbach am 25.10.2016

Diese Rezension bezieht sich auf den Sammelband, der die beiden Kurzgeschichten „Am falschen Ende der Hoffnung“ und „Der Besucher“ sowie den längeren Plot „Die Erben des Deserteurs“ umfasst. Da ich begeisterte Leserin der Boris & Olga-Serie der Autorin sowie ihres Romanes „Rattenauge“ bin, war es natürlich keine Frage, auch... Diese Rezension bezieht sich auf den Sammelband, der die beiden Kurzgeschichten „Am falschen Ende der Hoffnung“ und „Der Besucher“ sowie den längeren Plot „Die Erben des Deserteurs“ umfasst. Da ich begeisterte Leserin der Boris & Olga-Serie der Autorin sowie ihres Romanes „Rattenauge“ bin, war es natürlich keine Frage, auch den Serienauftakt um den russischen Deserteur Alexej zu lesen. Und ich wurde wieder nicht enttäuscht: die Autorin hat einfach ein Händchen dafür, wenn es darum geht, interessante Figuren mit ihren hellen und dunklen Seiten zu erschaffen. In „Am falschen Ende der Hoffnung“ lernen wir Alexej von seiner dunklen Seite kennen, er ist getrieben von Rache, Wut und Verzweiflung. Da er Polizist einer Eliteeinheit war, fällt es ihm nicht schwer, eine raffinierte Falle für sein Opfer aufzustellen. Aber darf sich sein Opfer überhaupt „Opfer“ nennen, nachdem dieser selbst große Schuld auf sich geladen hat? Wie weit darf man gehen, um begangenes Unrecht wiedergutzumachen oder weitere Gefahr abzuwenden, wenn der juristische Weg nahezu unmöglich ist? Es geht in diesem Sammelband nicht nur um die Frage der Selbstjustiz, sondern auch um deren Konsequenzen, mit denen Alexej leben muss, was ihm als mitfühlender Mensch sehr schwer fällt. Und genau darum geht es auch in „Die Erben des Deserteurs“: Alexej muss untertauchen und mit seiner Tat und seinem Gewissen leben. Er, der ein sehr geselliger Mensch ist, leidet unter der zunehmenden Einsamkeit und dem Misstrauen, das ihm entgegengebracht wird. Er kommt in einem Fischerort unter und gerät in einen perfide geplanten Komplott, dessen Hintergründe bis in die Zeit des Zweiten Weltkriegs reichen. Um Schlimmeres zu verhindern, versucht er, der Wahrheit auf den Grund zu gehen. Die Figur Alexej hat mir sehr gut gefallen und ich kann seine Motivation durchaus verstehen, die ihn zu seiner Tat antreibt. Unrecht ist ihm zuwider und sein Mitgefühl und Hilfsbereitschaft mit den Menschen, mit denen es das Schicksal nicht so gut meint, ist sehr groß. Gleichzeitig kann er aber auch aufbrausend und jähzornig sein. Aber er verfügt auch über Humor, der immer mal wieder durchblitzt. Auch die übrigen Figuren sind abwechslungsreich gezeichnet und für manche Überraschung gut. Wie schon oben geschrieben, handelt sich bei dem Sammelband um einen Serienauftakt, es wird also mit Alexej weitergehen, was mich persönlich sehr freut. Ich bin schon sehr gespannt auf das Wiedersehen mit ihm.