Löwen wecken

Roman

Ayelet Gundar-Goshen

(17)
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Beschreibung

Ein Neurochirurg überfährt einen illegalen Einwanderer. Es gibt keine Zeugen, und der Mann wird ohnehin sterben – warum also die Karriere gefährden und den Unfall melden? Doch tags darauf steht die Frau des Opfers vor der Haustür des Arztes und macht ihm einen Vorschlag, der sein geordnetes Leben komplett aus der Bahn wirft.

Wie hätte man selbst in einer solchen Situation gehandelt? Diese Frage schwebt über dem Roman, der die Grenzen zwischen Liebe und Hass, Schuld und Vergebung und Gut und Böse meisterhaft auslotet.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 432
Erscheinungsdatum 28.04.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-0369-5940-5
Verlag Kein & Aber
Maße (L/B/H) 18,5/12,2/3,2 cm
Gewicht 385 g
Originaltitel Leha'ir Arajot
Auflage 15.Auflage
Übersetzer Ruth Achlama
Verkaufsrang 12519

Buchhändler-Empfehlungen

Was hätte ich getan?

Uta Iwan, Thalia-Buchhandlung Neuss

Dieses Buch ist eine große Herausforderung an den Leser. Die großen Fragen der Menschheit, verpackt in einen bis zum Schluss spannenden, sprachlich hervorragenden Roman. Schuld und Sühne, Liebe und Hass, Gut und Böse - und nirgendwo absolute Wahrheit. Außerdem tiefe Einblicke in die israelische Gesellschaft. Für mich eines der fesselndsten Bücher der letzten Jahre!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Dresden

Auch in diesem Roman wird die LÜGE thematisiert. Besonders interessant ist die Schilderung der Konflikte im israelischen Alltag zwischen Juden, Beduinen und Flüchtlingen aus Afrika

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Sehr gut
von einer Kundin/einem Kunden aus Hausen AG am 02.04.2021
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Psychologisch raffiniert ohne moralisierend zu wirken. Bietet tiefen Einblick in die Abgründe der Seele. Ein weiteres Meisterstück dieser genialen Autorin. Sehr empfehlenswert.

Grandios, fesselnd, nachdenklich stimmend - absolute Leseempfehlung!
von einer Kundin/einem Kunden aus Nürnberg am 04.02.2021

Ich habe das Buch eher zufällig entdeckt und kaum hatte ich das Lesen begonnen, war ich gefesselt. Die Geschichte, der Erzählstil, die ständige Frage "Was wird als nächstes passieren?" und "Wie würde ich wohl handeln?" machen dieses Buch zu einem meiner Lieblingsbücher. Ayelet Gundar-Goshen ist ein wirklich tolles Buch mit ein... Ich habe das Buch eher zufällig entdeckt und kaum hatte ich das Lesen begonnen, war ich gefesselt. Die Geschichte, der Erzählstil, die ständige Frage "Was wird als nächstes passieren?" und "Wie würde ich wohl handeln?" machen dieses Buch zu einem meiner Lieblingsbücher. Ayelet Gundar-Goshen ist ein wirklich tolles Buch mit einer spannenden und packenden Geschichte gelungen, das sprachlich absolut zu überzeugen weiß , dabei viele Fragen aufwirft und den Leser/die Leserin zum nachdenken anregt. Absolute Leseempfehlung!

Einfach nur grandios!
von das_lese_wesen am 19.04.2020

Schon der Einstieg ist ein Knall. Etan, ein Neurochirurg, überfährt einen illegalen Einwanderer. Keine Zeugen. Niemand weit und breit am Unfallort. Das Opfer so gut wie tot. Warum also die eigene Karriere, das eigene Leben gefährden? Diese ersten Seiten entfalten einen so unglaublichen Sog, der bis zur letzten Seite dieses stark... Schon der Einstieg ist ein Knall. Etan, ein Neurochirurg, überfährt einen illegalen Einwanderer. Keine Zeugen. Niemand weit und breit am Unfallort. Das Opfer so gut wie tot. Warum also die eigene Karriere, das eigene Leben gefährden? Diese ersten Seiten entfalten einen so unglaublichen Sog, der bis zur letzten Seite dieses starken Romans von Ayelet Gundar-Goshen in der Übersetzung von Ruth Achlama nicht nachlässt. Etan Grien fährt weiter. Einfach so. Doch bereits am nächsten Tag steht die Ehefrau des toten Eritreers vor der Tür. Sie hat alles gesehen. Sie weiß, dass er, Etan, ihren Mann überfahren und liegengelassen hat. Aber sie überrascht mit einem Vorschlag, der alles auf den Kopf stellt. Sie, Sirkit, will nicht zur Polizei. Sie hat einen Plan. Mit ihm. Löwen wecken ist mit großen Themen gespickt. Ein Leben mit einer alles verändernden Lüge. Der schmale Grat zwischen Aufrichtigkeit und Feigheit. Zwischen Opfer und Täter. Die moralische Frage: Wann ist lügen erlaubt? Eine Ehemann zwischen seiner Familie, seiner Frau, seinen Kindern und dem Wunsch alles ungeschehen zu machen. Ein Roman, der unterschiedliche Wahrheiten verhandelt. Fragen um Verantwortung und Schuld. Und dem Leser von der ersten Zeile an die Frage aufdrängt: Darf diese Tat ungestraft bleiben? „Wie schön ist die Erdkugel auf ihrer richtigen Bahn. Wie angenehm, sich mit ihr zu drehen. Zu vergessen, dass es einmal eine andere Bahn gegeben hat. Dass eine andere Bahn im Bereich des Möglichen liegt“. Schaut doch gerne mal auf unserem Instagram-Blog (das_lese_wesen) vorbei


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