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Cevdet und seine Söhne

Roman

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Der erste Roman des bedeutendsten Autors der Türkei – Orhan Pamuk

Konstantinopel 1905: Cevdet ist ein konservativer, aufstrebender Geschäftsmann, sein Bruder liebäugelt dagegen mit revolutionären Ideen. Das Land befindet sich im Aufbruch und sucht die Nähe zu Europa. Dreißig Jahre später hat Atatürk das Osmanische Reich in die moderne Republik Türkei verwandelt und Konstantinopel in Istanbul. Für Cevdets drei Kinder hat sich über die Jahre viel verändert: die Zeitrechnung, die Kleidung, die Schrift, das ganze politische System. Eindringlich und stimmungsvoll erzählt Orhan Pamuk in seinem großen Familienroman von der ewigen Suche seines Heimatlandes nach einer Identität zwischen Orient und Okzident.

Portrait

Orhan Pamuk, 1952 in Istanbul geboren, studierte Architektur und Journalismus und lebte mehrere Jahre in New York. Für seine Romane erhielt er 1990 den Independent Foreign Fiction Award, 1991 den Prix de la découverte européenne, 2003 den International IMPAC Dublin Literary Award, 2005 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und in demselben Jahr den Ricarda-Huch-Preis, 2006 den Nobelpreis für Literatur und 2007 die Ehrendoktorwürde der Freien Universität Berlin als »Ausnahmeerscheinung der Weltliteratur«.
In Istanbul hat Orhan Pamuk ein eigenes Museum zu seinem Roman ›Das Museum der Unschuld‹ eröffnet, das 2014 als Museum des Jahres ausgezeichnet wurde.

Literaturpreise:

u. a.
2005: »Friedenspreis des Deutschen Buchhandels«
2006: »Nobelpreis für Literatur«

Orhan Pamuk, 1952 in Istanbul geboren, studierte Architektur und Journalismus und lebte mehrere Jahre in New York. Für seine Romane erhielt er 1990 den Independent Foreign Fiction Award, 1991 den Prix de la découverte européenne, 2003 den International IMPAC Dublin Literary Award, 2005 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und in demselben Jahr den Ricarda-Huch-Preis, 2006 den Nobelpreis für Literatur und 2007 die Ehrendoktorwürde der Freien Universität Berlin als »Ausnahmeerscheinung der Weltliteratur«.
In Istanbul hat Orhan Pamuk ein eigenes Museum zu seinem Roman ›Das Museum der Unschuld‹ eröffnet, das 2014 als Museum des Jahres ausgezeichnet wurde.

Literaturpreise:

u. a.
2005: »Friedenspreis des Deutschen Buchhandels«
2006: »Nobelpreis für Literatur«

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 672
Erscheinungsdatum 25.05.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-17764-6
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 19,2/12,4/4 cm
Gewicht 487 g
Originaltitel Cevdet Bey ve Ogull
Auflage 1
Übersetzer Gerhard Meier
Verkaufsrang 66.928
Buch (Taschenbuch)
13,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Die Türkei im 20. Jahrhundert, oder doch nur ein Bild von vielen ...
von Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt am 01.06.2011
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Im Istanbul zu Beginn des 20. Jahrhunderts wagt sich der aus einfachen Verhältnissen stammende Cevdet daran, eine eigene wirtschaftliche Existenz aufzubauen. Er beliefert die Stadtverwaltung und die Dampfschifffahrtgesellschaft exklusiv mit Lampen, was ihn zu Reichtum bringt. Auch die arrangierte Heirat in bessere Kreise sichert ihm einen gehobenen sozialen Rang.... Im Istanbul zu Beginn des 20. Jahrhunderts wagt sich der aus einfachen Verhältnissen stammende Cevdet daran, eine eigene wirtschaftliche Existenz aufzubauen. Er beliefert die Stadtverwaltung und die Dampfschifffahrtgesellschaft exklusiv mit Lampen, was ihn zu Reichtum bringt. Auch die arrangierte Heirat in bessere Kreise sichert ihm einen gehobenen sozialen Rang. In seiner Ehe werden drei Kinder geboren: Osman, der sich als Nachfolger des Familienerbes generiert; Refik, der im Gegensatz zu seinem Bruder keinerlei Interesse an dem Familienunternehmen zeigt und sich eher für Kunst und Kultur interessiert sowie Ayse, die Schwester, die als Frau in der damaligen Zeit nur eine untergeordnete Rolle einnehmen kann. Dies zeigt sich schon im Titel des Buches "Cevdet und seine Söhne", von Pamuk bewusst so gewählt, denn das dritte Kind von Cevdet scheint nicht erwähnenswert. Orhan Pamuk beschreibt mit Hilfe der Familie Bey und deren großen Freundeskreis den Prozess des Wandels in der Türkei, die innere Zerrissenheit und den gesellschaftlichen "Wettstreit" zwischen Tradition und Moderne, zwischen Totalitarismus und Demokratie. Familienräson, offen ausgetragene Generationenkonflikte und politischer Extremismus spielen dabei im familiären Bey-Mikrokosmos eine wichtige Rolle.