Der Ausschluß und die Ablehnung des befangen erscheinenden Staatsanwaltes

Dissertationsschrift

Frankfurter kriminalwissenschaftliche Studien Band 60

Jörg Reinhardt

Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
79,95
79,95
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Beschreibung

Der Staatsanwalt ist der einzige an einem rechtlichen Verfahren hoheitlich Mitwirkende, der keiner gesetzlich fixierten Ausschluß- und Ablehnungsregelung unterliegt. Die bisher unternommenen Versuche, das Problem durch eine entsprechende Anwendung der 22 ff. StPO zu lösen, sehen sich dem Einwand ausgesetzt, daß Stellung und Aufgaben des Staatsanwaltes mit denen des Richters nicht hinreichend vergleichbar sind und sich deshalb eine solche Analogie verbietet. Die Arbeit untersucht die Analogiefähigkeit der 20, 21 des Verwaltungsverfahrensgesetzes, die den Ausschluß und die Ablehnung befangen erscheinender Verwaltungsbeamter regeln, und zeigt auf, daß diese eine geeignete Rechtsgrundlage für eine sachgerechte und praktikable Lösung des Problems des befangen erscheinenden Staatsanwaltes darstellen.

Der Autor: Jörg Reinhardt, geboren am 20.3.1962. 1984-1989 Studium der Rechtswissenschaften in Frankfurt am Main, 1989 Erstes Juristisches Staatsexamen. 1989-1992 Juristischer Vorbereitungsdienst, 1992 Zweites Juristisches Staatsexamen. 1993 Zulassung als Rechtsanwalt in Frankfurt/Main. 1993-1995 Promotion. 1993-1994 Master of Comparative Jurisprudence (M.C.J.) an der New York University School of Law. Seit 1995 Tätigkeit als Rechtsanwalt in der internationalen Kanzlei Cleary, Gottlieb, Steen & Hamilton in Frankfurt. 1996 Zulassung als Attorney at Law in New York.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 301
Erscheinungsdatum 01.11.1997
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-631-31668-9
Verlag Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Maße (L/B/H) 20,8/14,6/2 cm
Gewicht 400 g

Weitere Bände von Frankfurter kriminalwissenschaftliche Studien

Kundenbewertungen

Es wurden noch keine Bewertungen geschrieben.
  • Artikelbild-0
  • Aus dem Inhalt: Darstellung des Problems und historische Betrachtung - Die möglichen Rechtsgrundlagen zur Lösung des Problems - Eigener Lösungsvorschlag: Analoge Anwendung der 20, 21 Verwaltungsverfahrensgesetz - Diskussion der Ergebnisse, zu denen eine solche Analogie führt - Das staatsanwaltschaftsinterne Verfahren zur Feststellung und Durchsetzung des Handlungsverbotes für den Staatsanwalt - Die möglichen Formen gerichtlichen Rechtsschutzes - Rechtsvergleich mit den USA, Österreich und der Schweiz.