Das Traumbuch

Roman

Nina George

(25)
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Beschreibung

"Das Traumbuch" von Bestseller-Autorin Nina George ist ein ungewöhnlicher, intensiver Roman, der die Frage stellt, ob es das "richtige", das perfekte Leben überhaupt gibt - oder ob es nicht die kleinen Momente des Zögerns oder des Mutes sind, die entscheiden, wer wir sind und wer wir werden.

"Verdammt, Henri, was hast du dir dabei gedacht? Du hast mich benutzt, du hast mich zurückgewiesen. Und jetzt liegst du da, im Koma, und ich soll über dein Leben entscheiden? Und wer ist das? Wieso weiß ich nicht, dass du einen dreizehnjährigen, hochbegabten Sohn hast? Ich hätte so gerne mit dir einen Sohn gehabt. Was für Leben hast du noch gelebt, von denen ich nichts weiß?"
Das Leben besteht aus der Summe kleinster Entscheidungen. Doch welche führen zu Glück, Liebe, Freundschaft - welche zu Verzweiflung und Einsamkeit? Mit dieser Frage ringen die Verlegerin Eddie, der Kriegsreporter Henri und sein hochbegabter Sohn Sam, als Henri nach einer Rettungsaktion ins Koma fällt. Im unbekannten Zwischenreich von Leben und Tod erfährt er, welche Leben er hätte leben können, wenn er mehr ausgesprochen und weniger gefürchtet hätte. Henri hat nun nur ein Ziel: zurückzukehren, um noch einmal das zu tun, was das Leben ausmacht. Lieben.

"Von einer beeindruckenden Klarheit und Helligkeit. Er ist nie erdenschwer, fast immer federleicht. Er überspringt die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Traum, zwischen Himmel und Erde." (Christine Westermann WDR Frau TV)

"Ein gewaltiger Bilder- und Gefühlsrausch" Brigitte

"Ein stilles, hochemotionales Drama mit unvergesslichen Protagonisten."
ELLE, 01.06.2016

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 416 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 17.03.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783426437841
Verlag Droemer Knaur Verlag
Dateigröße 820 KB
Verkaufsrang 14007

Buchhändler-Empfehlungen

Alina Borzenkova, Thalia-Buchhandlung Trier

Die einen werden es lieben, die anderen nicht. Ich bin sonst nicht der Nina George Leser, doch ihr Umgang mit dem Thema war interessant. Mal realistisch, mal traumhaft, bietet Sie einem Stoff um selbst einmal über den Tod und seine Auswirkungen nachzudenken. Mir hat es gefallen.

Ganz anders, aber wieder wunderbar und weise

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Nina George muss ich Ihnen sicherlich nicht mehr vorstellen. Spätestens seit 2013 ihr Buch „Das Lavendelzimmer“ erschienen ist, ist sie eine der deutschen Autorinnen par excellence. Wer kann denn schon von sich sagen, dass sein Roman in 36 Sprachen übersetzt wurde und es dann auch noch geschafft hat in den USA sowohl in die NY-Times-Bestsellerliste als auch in die Indiebound-Liste aller Independent-Buchläden zu kommen? Der jetzt als Taschenbuch erschienene Titel „Das Traumbuch“ ist bereits 2016 als Hardcover mit einem ganz anderen Cover erschienen. Seitdem hat die Autorin noch zwei weitere Bücher geschrieben. Diese drei letzten Bücher sind schon sehr unterschiedlich zu „Die Mondspielerin“ und „Das Lavendelzimmer“. Es eint sie allerdings die poetische Sprache und die Weisheit und Empathie der Autorin. Dieses Buch spielt zur Abwechslung einmal nicht in Frankreich, sondern in London im Wellington-Hospital. In diesem Hospital treffen die 4 Protagonisten aufeinander: - Henri, ein ehemaliger Kriegsreporter, der nach einem Unfall im Koma liegt und darum kämpft zurück ins Leben zu kommen. - Sam, sein dreizehnjähriger Sohn, der in einem One-Night-Stand mit der Kriegsfotografin Mariefrance gezeugt wurde. - Edwinna, genannt Eddie, die ehemalige Geliebte von Henri - Maddie, ein Mädchen, das seine ganze Familie bei einem Autounfall verloren hat und nun ebenfalls im Koma liegt Eigentlich wollte Henri endlich seinen Sohn Sam kennenlernen, den er seit der Geburt nie wiedergesehen hat. Doch ein Autounfall macht dieses zunichte. Stattdessen liegt er im Wellington-Hospital im Koma. Sein Sohn Sam, ein ganz besonderer Junge, der die Welt anders als andere Menschen wahrnimmt, besucht ihn jeden Tag gegen den Willen seiner Mutter. Im Krankenhaus lernt Sam Eddie kennen, die letzte große Liebe von Henri. Doch diese Liebe durfte nicht sein, denn Henri hatte Angst vor zu viel Nähe. Trotzdem hat er ausgerechnet Eddie die Patientenverfügung über sein Leben überlassen. Und dann ist da noch Maddie, ein Mädchen, das Sam eigentlich per Zufall entdeckt. Aber dieses Mädchen, das niemanden mehr hat und schon seit einiger Zeit im Koma liegt, berührt ihn zutiefst. Und so erzählt Nina George in ihrem aktuellen Roman von Liebe und Leid, von Nähe, von der Angst vor der Nähe, dem Leben, der Liebe und dem Tod. Es ist wieder ein großartiger Roman geworden, der uns von der Endlichkeit des Lebens erzählt. Man muss sein Leben jetzt und heute leben, denn es gibt kein zweites. Oder falls doch, ist es auf jeden Fall ein ganz anderes, in dem wir die Fehler nicht wiedergutmachen können. Es ist ein Buch, welches zwischen den Welten der Lebenden, der im Zwischenstadium Gefangenen und der Toten hin- und herwechselt. Sie beschreibt wechselnd aus den Perspektiven von Henri, der in seinen Träumen gefangen ist, wobei diese wiederkehrenden Träume jedes Mal etwas anders sind. Von Eddie, die sich an ihre Zeit mit ihrem Vater und Henri erinnert und von Sam, der einfach hofft, dass es eine Zukunft für ihn mit seinem Vater und Maddie geben kann. Dieses Buch sollte man zweimal lesen. Beim ersten Mal wird man ganz in die Geschichte hineingezogen. Man muss immer weiterlesen, denn man will unbedingt wissen, wie die Geschichte ausgeht. Man eilt durch das Buch, wohl wissend, dass man ganz viel verpasst. Und dann beim zweiten Mal kann man es genießen - diese wunderbare Sprache, diese Worte und Wortschöpfungen, die ganz genau die Gefühle beschreiben, die man selbst auch beim Lesen empfindet. Diese klugen Gedanken, diese Weisheit über die Menschen, ihre Defizite, ihr Unvermögen in Liebesdingen. Aber dieses Buch hat mir auch Angst gemacht. Angst um die Autorin, die sich so tief in die Menschen hineindenken kann. Woher weiß sie dies alles? Ist so ein Leben nicht unglaublich schwierig, wenn man so offen für Gefühle ist? Zerbricht man daran nicht? Trotz der tragischen Geschichte ist es wieder ein grandioses Buch geworden. Es ist zwar ganz anders als die anderen. Es ist nicht einfach. Es ist nicht kitschig. Es ist einfach wunderbar, anders und besonders! Ich liebe es und hoffe, dass ich mir irgendwann die Zeit nehmen kann, es noch einmal ganz in Ruhe zu lesen. Denn das hat dieses Buch unbedingt verdient!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
25 Bewertungen
Übersicht
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Es gibt so viel mehr zwischen Leben und Tod.
von tines_bookworld aus Berlin am 31.01.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

"Das Traumbuch" beschäftigt sich mit der Frage, ob da noch mehr ist zwischen Leben und Tod. Wenn man im Koma liegt, was bedeutet das? Wo ist man? Lebt man? Die Autorin begegnet dieser Thematik unglaublich tiefgründig, zeigt wissenschaftliche und philosophische Sicht auf und lädt den Leser zum Nachdenken ein. Wir begleiten Hen... "Das Traumbuch" beschäftigt sich mit der Frage, ob da noch mehr ist zwischen Leben und Tod. Wenn man im Koma liegt, was bedeutet das? Wo ist man? Lebt man? Die Autorin begegnet dieser Thematik unglaublich tiefgründig, zeigt wissenschaftliche und philosophische Sicht auf und lädt den Leser zum Nachdenken ein. Wir begleiten Henri, der im Koma "lebt", die wichtigen Wendepunkte seines Lebens in Revue passieren lässt und die Möglichkeiten sieht, falls er sich anders entschieden hätte. Eddie, die niemals wirklich über die Trennung von Henri hinweggekommen ist und einen Weg sucht, Henri zu erreichen. Und Sam, Henris Sohn, der seinen Vater nie kennengelernt hat und nun herausfinden will, wer er ist. Die Charaktere wurden alle so gut ausgearbeitet, man hat mit jedem gelitten und keine Sichtweise kam zu kurz. Sämtliche Emotionen, von Angst, Trauer und Wut bis zu Hoffnung, Freude und Glück, sind vertreten und wechseln sich kontinuierlich ab. Der Schreibstil ist leicht und schwer zugleich, man fliegt durch die Seiten, beschäftigt sich aber noch tagelang danach mit der Geschichte. Es war wunderschön zu lesen. Das Ende schließlich hätte ich so niemals erwartet und hat mich fast zum Weinen gebracht. Die Grenzen verschwinden und es tun sich ganz neue Wege auf. Denn es gibt so viel mehr zwischen Leben und Tod. Den einzigen Kritikpunkt, den ich habe, ist die zwischenzeitliche Langatmigkeit. Einige Szenen hätte man raffen können, da die Philosophie dabei solche Dimensionen angenommen hat, dass die Handlung auf der Stelle getreten ist. Ansonsten ist "Das Traumbuch" aber unglaublich empfehlenswert, besonders, wenn man seinen Horizont erweitern und sich auch jenseits von Wissenschaft mit dem Thema "Koma" beschäftigen möchte. Ich vergebe 4/5 Sterne.

Zwischen Leben und Tod
von einer Kundin/einem Kunden am 24.10.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

„Etwas zu erzählen, was nicht mit Worten zu fassen ist – das ist die Magie der Literatur“ (Seite 111). Henri ist auf dem Weg zum Treffen mit seinem Sohn, als ein unerwartetes Ereignis seine Pläne durchkreuzt. Nach einem lebensbedrohlichen Unfall liegt er im Koma. Sam ist Henris unehelicher Sohn. Seine Mutter hasst den Erze... „Etwas zu erzählen, was nicht mit Worten zu fassen ist – das ist die Magie der Literatur“ (Seite 111). Henri ist auf dem Weg zum Treffen mit seinem Sohn, als ein unerwartetes Ereignis seine Pläne durchkreuzt. Nach einem lebensbedrohlichen Unfall liegt er im Koma. Sam ist Henris unehelicher Sohn. Seine Mutter hasst den Erzeuger ihres Kindes und verweigert dem Jungen aus diesem Grund jeglichen Kontakt zu ihm. Doch den Besuch im Krankenhaus lässt sich Sam nicht verwehren. Dafür schwänzt der sensible, hochbegabte Junge den Unterricht. Als dritte Protagonistin taucht Eddie auf. Auf sie hat Henri seine Patientenverfügung ausgestellt, obwohl sie seit Jahren getrennt sind. Alle drei erzählen die Geschichte jeweils aus ihrer Sicht. Während die Tage nach dem Unglück genauer angesehen werden, schaut die Autorin in die innersten Gedanken von Henri, Sam und Eddie. So entstand ein aufwühlender, emotionaler Roman, in dem deutlich wird, dass es „mehr [gibt] zwischen Leben und Tod als wir von hier aus sehen können“ (Seite 408). Die mehrfach ausgezeichnete Schriftstellerin Nina George (*1973) hat drei Romane geschrieben, in denen sie sich mit dem Tod auseinandersetzt. Auf diese Art versuchte sie, den Verlust ihres Vaters zu verarbeiten. „Die Mondspielerin“, den ersten Roman dieser Reihe, kenne ich noch nicht. Doch „Das Lavendelzimmer“ hatte sich sofort in mein Herz geschlichen. Es landete in meiner persönlichen literarischen Apotheke, die nun durch „Das Traumbuch“ ergänzt wird.

Das Traumbuch - Nina George
von einer Kundin/einem Kunden aus Solingen am 22.10.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Das Traumbuch von Nina George hat mich von Seite eins in den Bann gezogen. George verführt, mit einem flüssigen und metaphorischen Schreibstil, die Leser in eine emotionale Achterbahn. Sie erzählt von all den Momenten und von all den getroffenen und nicht-getroffenen Entscheidungen, die das Leben beeinflussen sowie von der St... Das Traumbuch von Nina George hat mich von Seite eins in den Bann gezogen. George verführt, mit einem flüssigen und metaphorischen Schreibstil, die Leser in eine emotionale Achterbahn. Sie erzählt von all den Momenten und von all den getroffenen und nicht-getroffenen Entscheidungen, die das Leben beeinflussen sowie von der Stärker und Bedeutung der Gefühle. Alle drei Protagonisten stehen nach dem großen Unfall vor unendlich vielen Herausforderungen, die allesamt authentisch aufgefangen und mit dem Schicksal der anderen Personen verwoben werden. Dem Leser wird die Geschichte aus allen drei Perspektiven erzählt, was die Spannung und Emotionalität der Geschichte steigert. Das Buch löst gleichzeitig glückliche und traurige Gefühle aus, in dem realistisch und magisch vom Leben, Tod und den Welten dazwischen berichtet wird. Die Lektüre hat mich einige Tage emotional mitgenommen und im Gefühlsrausch zurückgelassen. Einzig das Ende war mir an einigen Stellen zu inszeniert. Trotz dessen kann ich das Buch jedem empfehlen, der die Bedeutung der Zeit, des Lebens, der Hoffnung und des Trostes spüren möchte. Die Geschichte berührt das Herz.


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