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Die Zeitenbummlerin

Roman

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Haben Sie auch manchmal das Gefühl, dass die Zeit immer schneller vergeht, je älter Sie werden? Die Journalistin Josefine, 53 Jahre alt und frisch verlassen, soll erfolgreiche Aussteiger für einen Artikel über Entschleunigung interviewen. Sie selbst fühlt sich von ihrem durchgeplanten Alltag zunehmend gehetzt und beschließt spontan, mit dem Rad zu ihren Terminen zu fahren. Die Tour von Berlin über die Ostseeküste bis nach Norwegen wird zum Abenteuer und Extremtrip und belohnt sie schließlich mit etwas ganz Besonderem: der Begegnung mit sich selbst.
Portrait
Leonie Faber, Autorin, Dozentin, Musikerin und Sehnsuchtsreisende, beschäftigt sich literarisch und persönlich schon lange mit dem Thema Zeitempfinden und Langsamkeit. Als Rucksackreisende ist sie immer wieder in Nordeuropa unterwegs, Deutschland und andere Länder hat sie per Rad „erfahren.“ Darunter selbstverständlich auch große Teile der Strecke ihrer Heldin.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 01.04.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-51880-9
Verlag Knaur Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/12,6/2,7 cm
Gewicht 339 g
Abbildungen 1 schwarzweisse Fotos
Buch (Paperback)
10,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Die Zeitenbummlerin “

K. Meyer, Thalia-Buchhandlung Halle

Was ist ein erfolgreicher Aussteiger?
Das versucht Josefine auf ihrer Radtour von Berlin nach Norwegen für einen Artikel rauszufinden.
Das Buch ist anders als das Cover verspricht. Der Roman erzählt mit Leichtigkeit vom Aufbrechen, vom Begegnen, sich Lösen und sich Verwandeln. Was Josefine wirklich sucht kann sie bis zum Schluss nicht sagen. Aber sie weiß wann sie es gefunden hat. Werden wir es je finden?
Was ist ein erfolgreicher Aussteiger?
Das versucht Josefine auf ihrer Radtour von Berlin nach Norwegen für einen Artikel rauszufinden.
Das Buch ist anders als das Cover verspricht. Der Roman erzählt mit Leichtigkeit vom Aufbrechen, vom Begegnen, sich Lösen und sich Verwandeln. Was Josefine wirklich sucht kann sie bis zum Schluss nicht sagen. Aber sie weiß wann sie es gefunden hat. Werden wir es je finden?

Kundenbewertungen

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Erst leicht, dann ernsthaft
von Kerstin aus Krefeld am 08.10.2016

Dieses Buch war ein ganz spontaner Kauf für den Urlaub. Es scheint auch hervorragend zu passen: eine Frau macht sich mit dem Fahrrad auf den Weg - zu ihren Interviewpartnern und damit zu sich selbst. Davor und dabei lernt man sie gut kennen, sie und ihre Umgebung sind sympathisch... Dieses Buch war ein ganz spontaner Kauf für den Urlaub. Es scheint auch hervorragend zu passen: eine Frau macht sich mit dem Fahrrad auf den Weg - zu ihren Interviewpartnern und damit zu sich selbst. Davor und dabei lernt man sie gut kennen, sie und ihre Umgebung sind sympathisch und leicht skurril. Auch der Schreibstil ist angenehm. Im letzten Drittel des Buches schwenkt es allerdings ins etwas Düstere. Hier fand ich den Kontrast zum Beginn recht stark. Die leichte Note fehlte nun völlig. Und am Ende kam die bekannte Erkenntnis, dass es schwer ist, seine Gewohnheiten abzulegen und sich zu ändern. Das war wieder sehr sympathisch. Von mir gibt es eine Empfehlung - aber es ist keine nur leichte Strandlektüre.

Gut, aber teilweise etwas langatmig
von Michaela aus Köln am 05.08.2016

Einfach aufs Fahrrad u das Leben überdenken, das ist die Botschaft des Buches u die Grundidee ist Klasse. Die Umsetzung als Roman fängt richtig gut an, Spaß beim Lesen garantiert. Abzüge gibt es dafür, dass bisweilen sehr langatmige Passagen den Wunsch wecken, ein Kapitel zu überschlagen. Der Aufenthalt... Einfach aufs Fahrrad u das Leben überdenken, das ist die Botschaft des Buches u die Grundidee ist Klasse. Die Umsetzung als Roman fängt richtig gut an, Spaß beim Lesen garantiert. Abzüge gibt es dafür, dass bisweilen sehr langatmige Passagen den Wunsch wecken, ein Kapitel zu überschlagen. Der Aufenthalt auf einem Camingplatz mit "Tauchyoga" war z.B. eine solche Passage, wirkte endlos und auch langweilig, hat leider die Lesefreude etwas getrübt. Hinzu kamen dann kurz auftauchende "Nebenschauplätze" deren Botschaft sich mir nicht erschlossen haben. Im Großen u Ganzen ist das Buch aber sehr nett u regt dazu an, mal über das eigene Leben nachzudenken u weckt den Wunsch, mal etwas verrücktes zu tun oder zumindest davon zu träumen.

Ein wundervolles Buch
von Krimine am 29.05.2016

Die Journalistin Josefine Neidhard arbeitet an einer Reportage mit dem Titel „Glück der Langsamkeit“. Eine Thematik, die ihr wichtig erscheint, nachdem sie von ihrem langjährigen Lebenspartner verlassen worden ist. Denn schließlich hat sie bereits 52 Jahre ihres Lebens verbraucht und spürt nun mit voller Kraft, wie die Zeit durch... Die Journalistin Josefine Neidhard arbeitet an einer Reportage mit dem Titel „Glück der Langsamkeit“. Eine Thematik, die ihr wichtig erscheint, nachdem sie von ihrem langjährigen Lebenspartner verlassen worden ist. Denn schließlich hat sie bereits 52 Jahre ihres Lebens verbraucht und spürt nun mit voller Kraft, wie die Zeit durch ihre Finger rinnt. Die Idee ihre Interviewpartner mit dem Rad aufzusuchen kommt ganz spontan, wird aber von der zuständigen Redakteurin mit großer Begeisterung aufgenommen. Und so macht sich Josefine mit ihrem generalüberholten Bike, einer ordentlichen Ladung Gepäck und einem gut durchdachten Etappenplan auf den Weg, um von Berlin an die Ostsee zu radeln. Dabei findet sie nicht nur einen völlig neuen Zugang zu sich selbst, sondern wird auch mit überraschenden Erkenntnissen belohnt. „Die Zeitenbummlerin“ ist ein tiefgründiger Roman, der sich mit dem Thema Entschleunigung beschäftigt und das mit einer Leichtigkeit, dass es Spaß macht, ihn zu lesen. Denn anstatt sich in Lebensweisheiten zu ergehen und mit einschlägigem Wissen zu punkten, schickt sie lieber eine frisch getrennte Mittfünfzigerin auf eine Radtour, die es in sich hat. Dabei ist die Lifestylejournalistin Josefine Neidhard weder daran gewöhnt, alleine zu reisen, noch von viel Ehrgeiz geplagt und schon gar nicht sportlich. Schon allein deshalb sind einige brisante Zwischenfälle, merkwürdige Begebenheiten und peinliche Momente vorprogrammiert. Aber auch die Einsicht, dass es sich weit ab von täglichen Terminen, sozialen Netzwerken und überquellenden Schreibtischen besser lebt. Erzählt wird das Ganze in einer wunderschönen poetischen Sprache, die dafür sorgt, dass der Leser öfter einmal innehält und sich Gedanken über die Erlebnisse der immer mehr zu sich selbst findenden Mittfünfzigerin macht. Gewürzt mit vielen spaßigen Begebenheiten, mit Figuren, die einzigartig sind und mit einer Zeitenbummlerin, die nicht so entspannt auf ihrem Fahrrad sitzt, wie die Dame auf dem Cover, ist das Buch ein wahrer Genuss. Fazit: „Die Zeitenbummlerin“ ist ein Roman, der jedem gut tut, der sich im hektischen Alltagsgeschehen längst aufgegeben hat und der die Muße zur Entspannung findet. Denn entschleunigend wirkt das Buch allemal.