Sie haben noch keinen tolino eReader? Jetzt informieren.

Der Nordseespuk / Theodor Storm Bd.2

Theodor Storm 2

(8)

Die Stimmen der Toten rufen übers Meer –der zweite Nordseekrimi mit Dichter und Anwalt Theodor Storm und seinem Schreiber Peter Söt.
Husum, 1843: Nachts am Hafenbecken sieht Peter Söt, der Schreiber und Freund des jungen Anwalts Theodor Storm, im Schlick einen goldenen Pokal aufglänzen. Als er Werkzeug holt, um ihn zu bergen, findet er keinen Kelch mehr – statt dessen liegt nun eine Leiche im Schlick.
Der erste von mehreren Toten, die Husum in Angst versetzen. Alle Ermordeten hatten Kontakt zu einer Sekte, die vor über hundert Jahren auf der Insel Nordstrand ein Paradies auf Erden, einen Gottesstaat errichten wollte. Storm entdeckt, dass die Gemeinschaft im Verborgenen bis heute besteht. Nimmt sie jetzt späte Rache?
Der zweite Fall für Theodor Storm und Peter Söt an der Nordseeküste: historisch präzise, düster spannend, nordisch klar.

Rezension
Ein historischer Krimi in pittoresker Kulisse: Theodor Storm in aufklärerischer Mission.
Portrait
Tilman Spreckelsen (Jahrgang 1967) studierte Germanistik und Geschichte in Freiburg und ist heute als Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Er hat verschiedene Anthologien ediert und ist Herausgeber der ›Bücher mit dem blauen Band‹ bei Fischer. Sein Kriminalroman ›Das Nordseegrab‹ wurde mit dem Theodor-Storm-Preis der Stadt Husum 2014 ausgezeichnet, mit ›Der Nordseespuk‹ setzte er den Erfolg fort.
… weiterlesen

Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 256 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 25.05.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783104035888
Verlag Fischer E-Books
Dateigröße 1285 KB
Verkaufsrang 44.427
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
In der Cloud verfügbar
Per E-Mail verschenken i
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Wird oft zusammen gekauft

Der Nordseespuk / Theodor Storm Bd.2

Der Nordseespuk / Theodor Storm Bd.2

von Tilman Spreckelsen
eBook
9,99
+
=
Das Nordseegrab / Theodor Storm Bd.1

Das Nordseegrab / Theodor Storm Bd.1

von Tilman Spreckelsen
(12)
eBook
9,99
+
=

für

19,98

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen

Weitere Bände von Theodor Storm

  • Band 1

    40942339
    Das Nordseegrab / Theodor Storm Bd.1
    von Tilman Spreckelsen
    (12)
    eBook
    9,99
  • Band 2

    44140315
    Der Nordseespuk / Theodor Storm Bd.2
    von Tilman Spreckelsen
    eBook
    9,99
    Sie befinden sich hier
  • Band 3

    47577407
    Der Nordseeschwur / Theodor Storm Bd.3
    von Tilman Spreckelsen
    eBook
    9,99

Buchhändler-Empfehlungen

Alexandra Gerhard, Thalia-Buchhandlung Köln

Theodor Storm (ja genau der!) und sein Sekretär Peter Söt ermitteln wieder! Und die ansonsten so beschauliche Insel Husum wird erneut zum düsteren Schauplatz mehrerer Verbrechen... Theodor Storm (ja genau der!) und sein Sekretär Peter Söt ermitteln wieder! Und die ansonsten so beschauliche Insel Husum wird erneut zum düsteren Schauplatz mehrerer Verbrechen...

„Solide historische Spannung“

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Auch mit dem zweiten Teil legt Spreckelsen einen unterhaltsamen klassischen historischen Krimi vor. Kurzweilige Spannung mit viel norddeutschem Flair. Im Grunde könnte man seine Krimis als eine Mischung aus Boris Meyn und Sherlock Holmes bezeichnen. Macht Spaß. Auch mit dem zweiten Teil legt Spreckelsen einen unterhaltsamen klassischen historischen Krimi vor. Kurzweilige Spannung mit viel norddeutschem Flair. Im Grunde könnte man seine Krimis als eine Mischung aus Boris Meyn und Sherlock Holmes bezeichnen. Macht Spaß.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
1
3
1
3
0

Kann man lesen, muss man aber nicht.
von KerstinTh am 25.12.2016
Bewertet: Taschenbuch

Husum, November 1843: Peter Söt arbeitet als Schreiber bei Theodor Storm, der Anwalt ist. Als er an einem Abend aus der Kneipe nach Hause geht bemerkt er im Hafenbecken einen golden Kelch im Schlick. Er holt sich eine Leiter und als er zurück kommt ist der Kelch verschwunden und stattdessen... Husum, November 1843: Peter Söt arbeitet als Schreiber bei Theodor Storm, der Anwalt ist. Als er an einem Abend aus der Kneipe nach Hause geht bemerkt er im Hafenbecken einen golden Kelch im Schlick. Er holt sich eine Leiter und als er zurück kommt ist der Kelch verschwunden und stattdessen liegt im Schlick eine männliche Leiche. Es handelt sich um Hauke Andresen, dessen Brüder eine Brennerei betreiben. Es zeigt sich nach der Obduktion, dass Andresen ertrunken ist. Allerdings liegt er mit trockener Hose im trockenen Hafenbecken. Das klingt verdächtig. Von vielen wird Söt für den Mörder gehalten, vor allem nachdem es auch zu einer zweiten Leiche kommt und es wieder Söt ist, der als erstes anwesend ist. Parallel wird über eine gewisse Antoinette berichtet, welche im 17. Jahrhundert in Lille, Spanische Niederlande, gelebt hat. Was hat es mit dieser Frau auf sich? Und worin besteht die Verbindung zu Husum? Die Geschichte wird aus der Sicht Peter Söts erzählt. Leider kam meiner Meinung nach keine große Spannung auf. Im letzten Drittel wurde zumindest ermittelt und Storm und Söt kamen den Tätern auf die Schliche. Mein Fazit ist, dass man dieses Buch ruhig lesen kann, ich würde es nicht als verschwendete Zeit ansehen, allerdings hat es mich auch nicht vom Hocker gerissen. „Der Nordseespuk“ ist der zweite Teil einer Reihe. Ich habe Teil eins „Das Nordseegrab“ nicht gelesen und nicht den Eindruck, dass ich deshalb den zweiten Teil weniger verstanden hätte. Es scheinen zwei unabhängige Bücher zu sein.

historischer Regionalkrimi aus Husum
von janaka aus Rendsburg am 31.07.2016
Bewertet: Taschenbuch

*Inhalt* Husum 1843: Auf dem Rückweg von einem feuchtfröhlichen Abend entdeckt Peter Söt, seines Zeichens Schreiber des Anwalts und Dichters Theodor Storm, einen goldenen Pokal im Schlick des Hafens. Um beim Bergen dort nicht zu versacken, besorgt sich Peter eine Leiter. Bei seiner Rückkehr ist der Kelch verschwunden und an... *Inhalt* Husum 1843: Auf dem Rückweg von einem feuchtfröhlichen Abend entdeckt Peter Söt, seines Zeichens Schreiber des Anwalts und Dichters Theodor Storm, einen goldenen Pokal im Schlick des Hafens. Um beim Bergen dort nicht zu versacken, besorgt sich Peter eine Leiter. Bei seiner Rückkehr ist der Kelch verschwunden und an seiner Stelle liegt nun eine Leiche. Kurze Zeit später wird der Sohn des Toten vermisst und eine weitere Leiche taucht auf. Alle hatten Kontakt zu einer Sekte, die die Jungfrau Antoinette de Bourignon vor hunderten von Jahren gegründet hatte. Ihr schwebt vor, auf Nordstrand ein Paradies zu errichten. Was steckt hinter diesen Morden? Theodor Storm und Peter Söt nehmen ihre Ermittlungen auf. *Meine Meinung* "Der Nordseespuk" von Tilman Spreckelsen ist bereits der zweite Fall des sympathischen Ermittlerduos. Und auch wenn es mein erstes Buch des Autors ist, bin ich schnell und gut in die Geschichte gekommen. Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd, der Autor bringt die düstere Atmosphäre rund um Husum und den Morden gut rüber. Viele Szenen spielen am Nachmittag, in den Abendstunden oder in der Nacht, alles Tageszeiten die rund um Weihnachten ziemlich dunkel sind. Ich habe nicht viel Erfahrung mit historischen Krimis, aber diesen hier finde ich spannend und authentisch. Mir fehlte auch bei den Ermittlungen die moderne Technik nicht, sondern ich ließ mich einfach ins 19. Jahrhundert entführen. Die Beschreibungen von Husum und Umgebung ist sehr detailliert und anschaulich, mein Kopfkino lief gleich los. Dazu muss ich sagen, dass ich Krimis aus Husum und Umgebung echt liebe. Es ist nicht meine Heimatstadt, sondern sie liegt 60km westlich von mir, trotzdem strahlt sie eine gewisse Faszination für mich aus. Die Charaktere sind lebendig und werden regionaltypisch beschrieben. Besonders gut hat mit Constanze, Theodor Storms Cousine gefallen. Sie ist mir gleich an Herz gewachsen, sie glaubt an Peters Unschuld und bringt frischen Wind in die Ermittlungen. Peter Söt ist ein junger Mann, der dem Alkohol nicht ganz abgeneigt ist. Das macht ihn für mich am Anfang sehr unsympathisch. Im Laufe der Zeit wird sein Alkoholkonsum immer weniger, dadurch sammelt er ein paar Sympathiepunkte. Als Ich-Erzähler ist er nämlich sehr präsent. Die Rückblenden rund um die Sekte und der Begründerin Antoinette de Bourignon haben mir auch sehr gut gefallen und sie haben sich gut in die Geschichte eingefügt. Das Cover passt richtig gut zum Krimi, diese dunklen Wolken über ein Gehöft, welches typisch norddeutsch ist, spiegelt die düstere Atmosphäre wieder. Mir gefällt es richtig gut. *Fazit* Ein gut gelungener Regionalkrimi mit einer düsteren und geheimnisvollen Atmosphäre. Die geschichtlichen Geschehnisse sind gut recherchiert und beschrieben. Freue mich auf einen weiteren Fall des sympathischen Ermittlerteams.

Ruhiger Krimi mit vielen zufälligen Zufällen, ohne Ermittlertätigkeiten, irgendwie ohne Storm und blassen Protas - hätte mir mehr erwartet.
von Pink Anemone aus Wien am 26.06.2016
Bewertet: Taschenbuch

Husum, 1843: Nachts am Hafenbecken sieht Peter Söt, der Schreiber und Freund des jungen Anwalts Theodor Storm, im Schlick einen goldenen Pokal aufglänzen. Als er Werkzeug holt, um ihn zu bergen, findet er keinen Kelch mehr - stattdessen liegt nun eine Leiche im Schlick. Söt, der den Fund meldet,... Husum, 1843: Nachts am Hafenbecken sieht Peter Söt, der Schreiber und Freund des jungen Anwalts Theodor Storm, im Schlick einen goldenen Pokal aufglänzen. Als er Werkzeug holt, um ihn zu bergen, findet er keinen Kelch mehr - stattdessen liegt nun eine Leiche im Schlick. Söt, der den Fund meldet, merkt sofort, daß er selbst als verdächtig angesehen wird. Und dann taucht ein weiterer Toter auf. Während die Angst in der Stadt umgeht, versuchen Storm und Söt mehr über die Verbindung zwischen den Toten herauszufinden. Die Spur führt auf die Insel Nordstrand. Offenbar hatten die Ermordeten alle Kontakt zu einer Sekte, die vor über hundert Jahren auf Nordstrand ein Paradies auf Erden, einen Gottestaat errichten wollte. Die Gemeinschaft besteht im Verborgenen bis heute. Steckt sie hinter den Taten? Verfolgt sie einen Racheplan, der womöglich alle Inselbewohner und auch ganz Husum bedroht?...(Klappentext) -------------------------------------------------- Aufgrund des Klappentextes erwartet man einen spannenden Krimi mit mystischen Elementen und interessanten Ermittlungen mit Theodor Storm höchstpersönlich. Doch weder das eine noch das andere findet man hier. Das es an Spannung fehlt muss nicht unbedingt ein Nachteil sein, haben doch auch ruhige Krimis einen gewissen Flair. Doch leider plätschert es hier manchmal schon sehr dahin. Ich wartete immerzu auf etwas Mystik und Spuk, welche einem vom Titel her versprochen wird, doch auch hier wartet man vergebens. Das muss bei einem Krimi aber auch nicht unbedingt sein, um ihn interessant und lesenswert zu machen. Was mich jedoch völlig irritierte war, daß der Krimi als Theodor Storm-Krimi angepriesen wird. Denn erstens wird aus der Perspektive seines Schreibers Söt erzählt, Storm bleibt im Hintergrund und zweitens wird hier schon mal sowas von nicht ermittelt. Söt wird verdächtigt, beschuldigt und verletzt, doch trotzdem kommt Storm einfach nicht in die Puschen. Es werden Menschen ermordet und vermisst, aber der Herr Anwalt Storm scheint sich immerzu zu denken: "Ach scheiß auf's Ermitteln, es ist Weihnachten und das muss gefeiert werden."...ergo wird auch nicht ermittelt. Und falls ermittelt wird sieht das dann so aus, daß ihnen die Infos in den Schoß fallen oder ihnen der Zufall zu Hilfe kommt. Sie stolpern quasi von einem Puzzleteil über das nächste. Auch als Leser hat man nicht den Hauch einer Chance mitzurätseln, da einem Informationen und Tatsachen vor die Füße geworfen werden. Der Schreibstil wiederrum ist flüssig und angenehm. Vor allem von der Beschreibung des Settings war ich begeistert - düster und drückend, passend zur Handlung. Ich bin jedoch des Öfteren über die Aneinanderreihung mancher Geschehnisse gestolpert, welche eher unzusammenhängend wirken und man danach irgendwie das Gefühl hat, man hätte etwas überlesen. Manchmal wird, z.B., vorausgesetzt, daß ein Dialog geführt wurde, welcher dem Leser paar Seiten zuvor als innerer Monolog beschrieben wurde. Der Leser muss sich also manche Dialoge selbst zusammenreimen. Hier darf man also doch in gewisser Weise miträtseln, wenn schon nicht bei den nicht vorhandenen Ermittlungen. Des Weiteren bleiben die Protagonisten durchwegs blass. Allen voran Theodor Storm, obwohl es eigentlich "sein" Krimi ist. Er dümpelt im Hintergrund herum, äußert manchmal gescheite Sprüche und ansonst ist er einfach nur auf Weihnachten fixiert. Dies sind übrigens mehrere Protagonisten und von Beunruhigung in der Bevölkerung ist so gar nix zu bemerken. Einzig Söt, aus dessen Perspektive ja erzählt wird, kommt dem Leser nahe. Am Ende hat man das Gefühl, daß manche Protagonisten noch schnell aus dem Ärmel geschüttelt werden, um ein schlüssiges Ende herbeizuführen. Der Plot hätte durchwegs Potenzial, wenn etwas mehr auf gewisse Dinge eingegangen und nicht so viel dem Zufall überlassen worden wäre. Am Ende wird versucht manche Zufälle zu erklären, jedoch - zu spät, zu wenig. Fazit: Ich habe mir definitiv mehr erwartet. Wie erwähnt hat mich die fehlende Spannung gar nicht mal so gestört, da ich auch ruhige Krimis zu schätzen weiß. Aber die vielen Zufälle, die fehlenden Ermittlungen, die blassen Protagonisten und der Erzählstil, welcher dem Leser des Öfteren das Gefühl gibt etwas überlesen zu haben, störten mich ungemein. Des Weiteren hätte ich den "Hauptprotagonisten" Storm quer durch die Geschichte schütteln mögen. Sympathiepunkte erhält der also definitiv nicht von mir. Mit dem flüssigen und atmosphärischen Schreibstil und dem Plot hätte man viel machen können, aber hier wurde sehr viel Potenzial verschenkt. Somit ist es für mich leider nur ein durchschnittliches Irgendwas und kann von meiner Seite her nur eine bedingte Leseempfehlung aussprechen.