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Lob der offenen Beziehung

Über Liebe, Sex, Vernunft und Glück

Sexual Politics 1

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In der heutigen Gesellschaft genießt die Monogamie als Beziehungsmodell eine wenig hinterfragte Monopolstellung. Doch schon lange hat sich das romantische Ideal "ewiger Liebe" als unrealistisch erwiesen und ist einer eher ernüchternden Praxis der "seriellen Monogamie " gewichen. Ohne die Illusion, es könne nur eine einzige wahre Liebe geben, wird der Sinn von "Treue" aber fragwürdig. Warum muss eine alte Liebe enden, wenn eine neue beginnt?
Im Buch wird der Umgang mit Liebe und Sexualität neu überdacht. Der Autor zeigt, dass sich Gefühl und Verstand, Verbindlichkeit und Freiheit nicht entgegenstehen müssen. Das monogame Liebesmodell beruht auf Vorurteilen und beinhaltet Zumutungen, die nicht nur aus hedonistischen, sondern auch aus ethischen Gründen kritikwürdig sind. Auch Alternativen wie "Don’t ask, don’t tell"-Vereinbarungen, Swinger-Beziehungen und Polyamory werden einer kritischen Diskussion unterzogen.
Rezension
"Das beste Buch zum Thema." (Die Zeit, 1.10.2010)
Portrait
Oliver Schott, geboren 1982, studierte Philosophie, Kulturwissenschaft und Politikwissenschaft in Berlin und promoviert derzeit in Göttingen über die "Methodologie des praktischen Denkens". Er arbeitet als Lektor und Autor für die Wochenzeitung Jungle World.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 124
Erscheinungsdatum 01.11.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86505-736-5
Verlag Bertz + Fischer
Maße (L/B/H) 14,7/10,5/1,2 cm
Gewicht 95 g
Auflage 8. erweitert ggü. 1-7. Auflage
Verkaufsrang 58.009
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Neutral und förmlich, aber hilfreich und interessant.
von Paul Bäcker am 11.02.2018

Der Autor schreibt in recht formellem, wenn auch vergleichsmäßig einfachem Stil und steht zu der angesprochenen Thematik von Liebe, Beziehungen und wie die Gesellschaft diese wahrnimmt, recht neutral. Bei vielen anderen Büchern über offene Beziehungen und poly-Dasein wird eine Grundhaltung von "Monogamie ist böse und die Gesellschaft tut uns... Der Autor schreibt in recht formellem, wenn auch vergleichsmäßig einfachem Stil und steht zu der angesprochenen Thematik von Liebe, Beziehungen und wie die Gesellschaft diese wahrnimmt, recht neutral. Bei vielen anderen Büchern über offene Beziehungen und poly-Dasein wird eine Grundhaltung von "Monogamie ist böse und die Gesellschaft tut uns unrecht..!" eingenommen, die mir sehr missfällt. Dieses Buch ist fantastisch für jeden Leser oder Leserin, egal welchen Interesses, Sexualität und Beziehungsform. Es regt zum Denken und Hinterfragen an und urteilt nicht. Es zeigt wie wir mit Beziehung und Liebe umgehen und wie wir das möglicherweise eigentlich sollten. Großes Muss für quasi jeden!