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Inspektor Takeda und die Toten von Altona

Kriminalroman

Inspektor Takeda ermittelt 1

(24)
Steckbrief
Name: Kenjiro Takeda
Beruf: Kommissar
Hobbys: Saxophon spielen
Besonders Interessen: amerikanischer Jazz
Besondere Kennzeichen: schulterlanges Haar

Von Tokio nach Hamburg

Als die Eheleute Haubach tot in ihrer Wohnung in Hamburg-Altona gefunden werden, scheint der Fall auf den ersten Blick klar: Selbstmord. Deshalb hat man auch Inspektor Kenjiro Takeda, Mitarbeiter der Mordkommission Tokio und zurzeit als Hospitant in Deutschland tätig, zum Tatort geschickt. Doch Takeda ist skeptisch. Zu recht, wie sich bald herausstellt, denn es finden sich Spuren, die auf Mord hindeuten, und Verdächtige gibt es auch genug. Gemeinsam mit seiner deutschen Partnerin, Hauptkommissarin Claudia Harms, nimmt Takeda – auf seine Weise – die Ermittlungen auf.

Spannend und ungewöhnlich – ein Japaner und eine deutsche Ermittlerin
Portrait

Henrik Siebold ist Journalist und Buchautor. Er hat unter anderem für eine japanische Tageszeitung gearbeitet sowie mehrere Jahre in Tokio gelebt. Unter seinem Namen Daniel Bielenstein hat er bisher zahlreiche Romane und Jugendbücher veröffentlicht. Er lebt in Hamburg.

2016 erschien bei Aufbau Taschenbuch sein Kriminalroman "Inspektor Takeda und die Toten von Altona".

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 16.05.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7466-3213-1
Verlag Aufbau
Maße (L/B/H) 19,2/11,6/3,2 cm
Gewicht 330 g
Auflage 5. Auflage
Verkaufsrang 5.360
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Für alle Hamburg- Liebhaber und Leser, die gut geschriebene deutsche Krimis und sehr beeindruckende Ermittler mögen. Für alle Hamburg- Liebhaber und Leser, die gut geschriebene deutsche Krimis und sehr beeindruckende Ermittler mögen.

„Morden im Norden....“

Anja Werner, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

Als Krimi und Hamburg Fan bin ich schwer begeistert von Inspektor Takeda und seiner ersten Bewährungsprobe. Es verschlägt den Jazz Liebhaber und leidenschaftlichen Saxophonspieler aus Japan zwecks polizeilichem Austauschprogramm nach Hamburg und in schönster Tatort Manier wird im Mordfall eines Buchhändlerehepaars ermittelt. Natürlich muss sich das Team erst finden und sich gegen bürokratische Vorgesetzte durchsetzen. Man merkt bei der Lektüre schnell, dass die Chemie stimmt und der lockere Ton sorgt für Unterhaltung. Ich freue mich schon auf den zweiten Fall.... Als Krimi und Hamburg Fan bin ich schwer begeistert von Inspektor Takeda und seiner ersten Bewährungsprobe. Es verschlägt den Jazz Liebhaber und leidenschaftlichen Saxophonspieler aus Japan zwecks polizeilichem Austauschprogramm nach Hamburg und in schönster Tatort Manier wird im Mordfall eines Buchhändlerehepaars ermittelt. Natürlich muss sich das Team erst finden und sich gegen bürokratische Vorgesetzte durchsetzen. Man merkt bei der Lektüre schnell, dass die Chemie stimmt und der lockere Ton sorgt für Unterhaltung. Ich freue mich schon auf den zweiten Fall....

Stefanie Schmidt, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Der jazzbegeisterte Austauschpolizist Takeda landet in Hamburg und wird sofort in den Mordfall eines Buchhändlerpaares verwickelt. Superunterhaltsam, nicht nur für Nordlichter! Der jazzbegeisterte Austauschpolizist Takeda landet in Hamburg und wird sofort in den Mordfall eines Buchhändlerpaares verwickelt. Superunterhaltsam, nicht nur für Nordlichter!

Alexandra Gerhard, Thalia-Buchhandlung Köln

Durch Zufall darauf gestoßen - und finde es richtig, richtig gut! Ein japanischer Kommisaar in Hamburg ..sehr spannend, ohne die üblichen Klischees! Klasse! Durch Zufall darauf gestoßen - und finde es richtig, richtig gut! Ein japanischer Kommisaar in Hamburg ..sehr spannend, ohne die üblichen Klischees! Klasse!

Dr. Andreas Schmidt, Thalia-Buchhandlung Gießen

Deutsch-japanisches Ermittler-Duo bei der Arbeit.Es geht um die Themen: Immobilienhaie, Multikulti, straffällige Jugendliche und rechtsradikale Bedrohungen - als unterhaltsamer Mix Deutsch-japanisches Ermittler-Duo bei der Arbeit.Es geht um die Themen: Immobilienhaie, Multikulti, straffällige Jugendliche und rechtsradikale Bedrohungen - als unterhaltsamer Mix

„Tolles Debüt !“

Annett Ziegler, Thalia-Buchhandlung Münster (Poertgen-Herder)

Inspektor Takeda aus Tokio,momentan als Hospitant bei der Mordkommission in Hamburg,ermittelt gemeinsam mit der deutschen Kommissarin Harms.
Aufeinanderprall der Kulturen-spannend,witzig und sehr unterhaltsam !
Tolles Debüt - bitte mehr davon !


Inspektor Takeda aus Tokio,momentan als Hospitant bei der Mordkommission in Hamburg,ermittelt gemeinsam mit der deutschen Kommissarin Harms.
Aufeinanderprall der Kulturen-spannend,witzig und sehr unterhaltsam !
Tolles Debüt - bitte mehr davon !


Andrea Becker, Thalia-Buchhandlung Fulda

Besondere Charaktere machen diesen Krimi, der in Hamburg spielt sehr besonders. Von Takeda, dem Austauschpolizisten aus Japan erfahren wir viel von der japanischen Lebensart! Toll! Besondere Charaktere machen diesen Krimi, der in Hamburg spielt sehr besonders. Von Takeda, dem Austauschpolizisten aus Japan erfahren wir viel von der japanischen Lebensart! Toll!

Thomas Canje, Thalia-Buchhandlung Krefeld

Spannender Krimi aus Hamburg mit vielen überraschenden Wendungen. Dank der beiden so gegensätzlichen Ermittler ein sehr kurzweiliges
Spannender Krimi aus Hamburg mit vielen überraschenden Wendungen. Dank der beiden so gegensätzlichen Ermittler ein sehr kurzweiliges

Kristiane Müller, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ein smarter Jazzliebhaber aus Japan trifft bei seinem ersten Fall in Hamburg auf einen Stadtteil im gesellschaftlichen Umbruch.
Die interessantesten Einblicke kommen von Außen.
Ein smarter Jazzliebhaber aus Japan trifft bei seinem ersten Fall in Hamburg auf einen Stadtteil im gesellschaftlichen Umbruch.
Die interessantesten Einblicke kommen von Außen.

„Ein überzeugendes Debüt!“

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Schauplatz Hamburg: Kriminalhauptkommissarin Claudia Harms hat sich gut vorbereitet auf ihren japanischen Kollegen. So ist sie völlig überrascht, als sie Inspektor Takeda zum ersten Mal gegenübersteht. Hatte sie sich ihren neuen Kollegen doch ganz anders vorgestellt: bieder, unscheinbar, irgendwie japanischer.
Doch ihr neuer Partner präsentiert sich als eine äußerst gepflegte Erscheinung, ist selbstbewusst, irgendwie extrovertiert. Er beherrscht die deutsche Sprache, spielt zur Entspannung Saxophone und besitzt die besondere Gabe Deutschland und die Krimininalfälle aus einem anderen, unvoreingenommenen Blickwinkel zu betrachten.
Genau diese Fähigkeit gereicht den beiden in ihrem ersten gemeinsamen Fall zum Vorteil. Sie untersuchen die Todesfälle des Ehepaares Haubach, angeblich ein zweifacher Suizid. Doch Takeda stößt auf einige Ungereimtheiten und mag so gar nicht an Suizid glauben. Ihm gelingt es Claudia Harms zu überzeugen und so ermitteln die beiden in Sachen Mord. Schnell wird klar, das Takeda mit seiner Vermutung richtig lag. Tatmotive und Tatverdächtige gibt es so einige. Es soll nicht bei den beiden Toten bleiben.
Der Autor führt den Krimifan mit seinen Andeutungen geschickt in die Irre. Der Leser fiebert der Auflösung des raffinierten Falles entgegen und wird dabei bestens unterhalten. Mehr braucht ein fesselnder Krimi nicht!
Schön, dass Takeda für zwei Jahre in Deutschland arbeiten wird, da gibt es sicherlich die ein oder andere Chance auf ein Wiedersehen.
Schauplatz Hamburg: Kriminalhauptkommissarin Claudia Harms hat sich gut vorbereitet auf ihren japanischen Kollegen. So ist sie völlig überrascht, als sie Inspektor Takeda zum ersten Mal gegenübersteht. Hatte sie sich ihren neuen Kollegen doch ganz anders vorgestellt: bieder, unscheinbar, irgendwie japanischer.
Doch ihr neuer Partner präsentiert sich als eine äußerst gepflegte Erscheinung, ist selbstbewusst, irgendwie extrovertiert. Er beherrscht die deutsche Sprache, spielt zur Entspannung Saxophone und besitzt die besondere Gabe Deutschland und die Krimininalfälle aus einem anderen, unvoreingenommenen Blickwinkel zu betrachten.
Genau diese Fähigkeit gereicht den beiden in ihrem ersten gemeinsamen Fall zum Vorteil. Sie untersuchen die Todesfälle des Ehepaares Haubach, angeblich ein zweifacher Suizid. Doch Takeda stößt auf einige Ungereimtheiten und mag so gar nicht an Suizid glauben. Ihm gelingt es Claudia Harms zu überzeugen und so ermitteln die beiden in Sachen Mord. Schnell wird klar, das Takeda mit seiner Vermutung richtig lag. Tatmotive und Tatverdächtige gibt es so einige. Es soll nicht bei den beiden Toten bleiben.
Der Autor führt den Krimifan mit seinen Andeutungen geschickt in die Irre. Der Leser fiebert der Auflösung des raffinierten Falles entgegen und wird dabei bestens unterhalten. Mehr braucht ein fesselnder Krimi nicht!
Schön, dass Takeda für zwei Jahre in Deutschland arbeiten wird, da gibt es sicherlich die ein oder andere Chance auf ein Wiedersehen.

Sigrid Heipcke, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Hamburg, Sommer, Mord - hier stimmen Flair, Ermittler und Fall! Ein absolut lesenswerter Krimi. Hamburg, Sommer, Mord - hier stimmen Flair, Ermittler und Fall! Ein absolut lesenswerter Krimi.

Eva-Maria Brinks, Thalia-Buchhandlung Mülheim an der Ruhr

Großartiger Krimi mit interessantem neuen Ermittler-Team, tolle Charaktere, vielschichtig und spannend bis zum Schluss. Hoffentlich nicht Takedas letzter Fall. Unbedingt lesen! Großartiger Krimi mit interessantem neuen Ermittler-Team, tolle Charaktere, vielschichtig und spannend bis zum Schluss. Hoffentlich nicht Takedas letzter Fall. Unbedingt lesen!

Anka Ziegler, Thalia-Buchhandlung Chemnitz-Center

Ein japanischer Blick auf einen Doppelmord in Hamburg. Erfrischend neuer Krimi! Ich hoffe Herr Takeda bleibt noch eine Weile im Land - ich würde gerne noch mehr von ihm lesen! Ein japanischer Blick auf einen Doppelmord in Hamburg. Erfrischend neuer Krimi! Ich hoffe Herr Takeda bleibt noch eine Weile im Land - ich würde gerne noch mehr von ihm lesen!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
24 Bewertungen
Übersicht
13
9
1
1
0

Spannend und Facettenreich
von einer Kundin/einem Kunden aus Osnabrück am 05.10.2018

Auch für einen Nicht-Hamburger ein großes Lesevergnügen. Zum einen der Blick auf den japanischen Kommissar, bei dem der Autor seine umfassenden Kenntnisse über die japanische Kultur und Lebensweise sehr zurückhaltend einbringt. Hier sind auch viele soziologische Aspekte über unsere Gesellschaft und Kultur dabei. Zum anderen der Kriminalfall, der einen... Auch für einen Nicht-Hamburger ein großes Lesevergnügen. Zum einen der Blick auf den japanischen Kommissar, bei dem der Autor seine umfassenden Kenntnisse über die japanische Kultur und Lebensweise sehr zurückhaltend einbringt. Hier sind auch viele soziologische Aspekte über unsere Gesellschaft und Kultur dabei. Zum anderen der Kriminalfall, der einen guten Plot und interessante Wendungen aufweist. Er fesselt mit zunehmendem Verlauf der Story und bleibt bis zum Ende schlüssig, logisch und -was heute auch nicht mehr selbstverständlich ist- ohne Gewaltexzesse. Insgesamt eine tolle Kombination, die viel Lust auf mehr macht. Hier sind die vollen 5 Sterne mehr als verdient.

Japanische und deutsche Kultur treffen sich in Hamburg-Altona...
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 29.09.2018

Ich bin bei Büchern, deren Handlung in Hamburg spielt oder bei Hamburger Autoren besonders kritisch ? sorry, es ist aber einfach so... Aber bei ?Inspektor Takeda und die Toten von Altona? stimmte die Chemie sofort. Schon allein die Idee fand ich interessant: ein Kommissar der Mordkommission Tokio, Kenjiro Takeda, wird... Ich bin bei Büchern, deren Handlung in Hamburg spielt oder bei Hamburger Autoren besonders kritisch ? sorry, es ist aber einfach so... Aber bei ?Inspektor Takeda und die Toten von Altona? stimmte die Chemie sofort. Schon allein die Idee fand ich interessant: ein Kommissar der Mordkommission Tokio, Kenjiro Takeda, wird für zwei Jahre bei der Hamburger Mordkommission hospitieren. Kriminalhauptkommissarin Claudia Harms ist wirklich not amused und steht seiner Ankunft äußerst skeptisch gegenüber. Als sie hörte, dass ausgerechnet sie sich um den neuen Kollegen kümmern sollte ?war ihr sofort klar gewesen, woher der Wind wehte. Sie war die einzige Frau in der Mordkommission und in den Augen der Kollegen damit die ideale Babysitterin für ihren japanischen Gast? (S.11). Für die Vorbereitung hatte sie ein dreitägiges ?Wie-ticken-Japaner-Seminar? besuchen dürfen... Und nach Übertragung eines Falles an Ken und sie vermutet Claudia sofort eine reine Beschäftigungstherapie und dass sich das Buchhändlerehepaar selbst erschossen hat. Aber Ken sieht mysteriöse Umstände, stellt Fragen ? und es ist tatsächlich Mord! Soviel zur Handlung... Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, bei vielen kleinen ironischen Anmerkungen zu beiden Kulturen musste ich schmunzeln (die deutschen kann ich nur bestätigen, deshalb gehe ich auch davon aus, dass auch die japanischen stimmen...). Der Spannungsbogen wird aufrechterhalten und zum Ende noch einmal erhöht. Mir hat gut gefallen, dass die Geschichte in zwei Handlungssträngen erzählt wird. Claudia und Ken schildern uns Lesern jeweils ihre Sicht der Dinge: so erfahren wir viel über die unterschiedlichen Kulturen, bekommen einen Einblick in die japanische Denkweise, stoßen auf Schwierigkeiten in der deutsch-japanischen Zusammenarbeit, erleben unterschiedliche Sichtweisen und nehmen an den unterschiedlichen Entspannungsmöglichkeiten teil. Und wie ganz nebenbei erfahren wir viel über Japan... Aber wir können uns auch lebhaft vorstellen, was in einem deutschen Stadtteil (hier: Altona) passieren kann, der gentrifiziert wird / werden soll und was dies bei seinen Bewohnern auslöst. Ich war beeindruckt, wie viel der Autor Henrik Siebold über Japan wusste, im Klappentext hatte ich über den Autor nur erfahren, dass er ?u.a. für eine japanische Tageszeitung gearbeitet sowie mehrere Jahre in Tokio gelebt? hatte. Trotzdem war ich immer wieder erstaunt , welch ein großes Wissen er über die japanische Sprache und Mentalität zu vermitteln verstand. Erst im Nachwort bekam ich darauf eine Antwort: ?Als ich im April 1969 zum ersten Mal nach Japan kam, hatte ich einen unschätzbaren Vorteil auf meiner Seite: ich konnte noch nicht sprechen. Ich war gerade einmal anderthalb Jahre alt. Jung und offen und ungeschützt ohne Sprache, war ich eben auch nicht durch sie gefangen. Es war mir möglich, tief in jenes einzigartige, zarte, zugleich auch dichte und hermetische Geflecht einzutauchen, das die japanische Gesellschaft ausmacht. Japan wurde ein Teil von mir, und es begann eine lebenslange Begegnung mit jenem weiten, nahen Land, das so viele Menschen weltweit fasziniert. zu Recht.? (S. 411) Ja, genau dieses habe ich als Leserin gespürt... Wer einen wirklich sehr interessanten und spannenden Krimi (nicht blutrünstig, also auch durchaus für sensiblere Seelen geeignet!) lesen möchte, dem kann ich ?Inspektor Takeda und die Toten von Altona? wärmstens empfehlen ? übrigens der 1. Teil einer Reihe, die ich sicherlich weiterhin verfolgen werde!

Ein japanischer Ermittler in Hamburg
von PMelittaM aus Köln am 08.09.2017

Inspektor Takeda von der Tokioer Mordkommission nimmt an einem Austauschprogramm teil, landet bei der Mordkommission in Hamburg und wird Claudia Harms als Partner zugeteilt. Der erste Fall sieht ganz nach Selbstmord aus – oder etwa doch nicht? Ein Japaner in Hamburg, verschiedene Kulturen, verschiedene Arbeitsweisen, zwei sehr verschiedene Menschen, die... Inspektor Takeda von der Tokioer Mordkommission nimmt an einem Austauschprogramm teil, landet bei der Mordkommission in Hamburg und wird Claudia Harms als Partner zugeteilt. Der erste Fall sieht ganz nach Selbstmord aus – oder etwa doch nicht? Ein Japaner in Hamburg, verschiedene Kulturen, verschiedene Arbeitsweisen, zwei sehr verschiedene Menschen, die nun miteinander auskommen müssen – das klingt interessant und das ist es auch. Der Autor hat selbst in Japan gelebt, kennt also Land und Leute und kann auch Vergleiche ziehen. Manchmal erscheint mir die Sichtweise auf Deutschland und die Deutschen etwas überspitzt, aber mir fehlt vielleicht auch teilweise der Blick von außen. Insgesamt hat mir gerade die Unterschiedlichkeit der Kulturen, vor allem aus den Blickwinkeln der beiden Partner, sehr gut gefallen. Auch Takeda gefällt mir sehr gut, er hat seine, nicht immer guten, Erfahrungen in Liebesbeziehungen gemacht, liebt Jazz, vor allem, wenn er ihn selbst auf seinem Saxophon spielen kann, und Whisky, trinkt manchmal etwas zu viel, hat Kampfsporterfahrung und kommt aus einer alteingesessenen japanischen Familie. Er ist sehr sympathisch und bemüht sich, seine Mitmenschen zu verstehen, was ihm oft intuitiv gelingt. Gut gefallen haben mir die Ausflüge in Takedas Vergangenheit. Probleme bereitet mir Claudia Harms, die mir alles andere als sympathisch ist, aus einer komplizierten Familie stammt und u. a. wohl auch deshalb kompliziert in Liebesdingen ist. Sie will immer perfekt sein, gelingt ihr das nicht, schiebt sie gerne die Schuld auf andere, wovor auch Takeda nicht gefeit ist. Am liebsten hat sie noch ihre Pflanzen, mit denen sie ihr Büro voll gestellt hat. Ihr Verhalten hat mich oft genervt. Der Fall ist im Grunde interessant und bietet auch die Möglichkeit mitzuraten, hat aber zwischendurch beträchtliche Längen, vor allem in der zweiten Hälfte des Romans. Leider kommt es wieder einmal dazu, dass Ermittler (dieses Mal sogar beide) in Gefahr geraten, wobei mir das in einem Fall absolut konstruiert erscheint, es sich im anderen Fall dagegen interessant und auch spannend entwickelt. Üblicherweise mag ich solche Szenen nicht, hier ist der zweite Fall eine Ausnahme. Die Auflösung ist nicht unlogisch und insgesamt okay. Mir hat der Roman recht gut gefallen, besonders der Titelheld und seine Anstrengungen, seinen Job auch in einem fremden Land erfolgreich zu absolvieren, und mit seinen Mitmenschen, deren Mentalität er erst noch in Gänze erfassen muss, klar zu kommen. Das ist auch das große Plus des Romans. Es gibt bereits einen weiteren Roman der Reihe, den ich direkt im Anschluss lesen werde, mal sehen, wie sich die Protagonisten entwickeln und welcher Fall dann ins Haus steht. Von mir gibt es 3,5 Sterne, die ich gerne aufrunde, wer außergewöhnliche Ermittler mag, bzw. Ermittler, die sich in außergewöhnlichen Situationen befinden, könnte hier gut unterhalten werden.