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Frankenstein

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Mary Shelley

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Beschreibung

Entgegen der späteren Konzentration auf das geschaffene Monster steht in dem genialen Roman vor allem die Lebensgeschichte des besessenen Wissenschaftlers Victor Frankenstein im Mittelpunkt. Die Erschaffung eines künstlichen Menschen fasziniert bis heute, weil sie das Dilemma zwischen (medizinisch) Machbarem und gängiger Moral aufzeigt. Die spannende Geschichte ist somit aktueller denn je.

Mary Shelley (1797-1851) war eine britische Schriftstellerin des frühen 19. Jahrhunderts. Sie ist als Autorin von "Frankenstein" (Originaltitel "Frankenstein or The Modern Prometheus"), einem der bekanntesten Werke der fantastischen Literatur, in die Literaturgeschichte eingegangen.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Erscheinungsdatum 11.01.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783958703926
Verlag NEXX
Dateigröße 263 KB

Buchhändler-Empfehlungen

Du bist mein Meister, aber ich bin dein Herr

Sabine Rößler, Thalia-Buchhandlung Wildau

Jeder meint die Geschichte zu kennen, aber oftmals haben die Leute nur die Gruselfilme gesehen. Dabei ist das Buch ganz anders. Nicht das Monster ist böse, es wird dazu gemacht, und das durch seinen Schöpfer selbst. Frankenstein fürchtet sich vor seiner Schöpfung und ist nicht in der Lage Verantwortung zu übernehmen. Wenn das Geschöpf schließlich eine Gefährtin fordert, und dieser Wunsch auch versagt wird, eskaliert die Situation endgültig. Mary Shelley war 19 Jahre alt als sie Frankenstein schrieb. Und eigentlich war es nur ein Wettbewerb zwischen Lord Byron und Percy Shelley, die am Genfer See saßen und sich langweilten.Was dabei herauskam ist ein Stück Weltliteratur, das heute noch so aktuell ist wie damals.

Kundenbewertungen

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Gibt auch heute noch Anregungen zum Nachdenken
von PMelittaM aus Köln am 17.07.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

"Ich bin ja nur so böse, weil ich so elend bin" (S. 190) Den Namen Frankenstein kennt wahrscheinlich jeder, und kennt die Geschichte um ihn und das von ihm erschaffene Wesen auf irgendeine Weise – ich erspare mir daher an dieser Stelle etwas über die Geschichte zu schreiben. Mich begleitet die Kreatur, die er erschaffen h... "Ich bin ja nur so böse, weil ich so elend bin" (S. 190) Den Namen Frankenstein kennt wahrscheinlich jeder, und kennt die Geschichte um ihn und das von ihm erschaffene Wesen auf irgendeine Weise – ich erspare mir daher an dieser Stelle etwas über die Geschichte zu schreiben. Mich begleitet die Kreatur, die er erschaffen hat, schon sehr lange, angefangen mit dem Film von Boris Karloff, den ich schon in meiner Kindheit gesehen habe und zuletzt mit der Serie „Penny Dreadful“. Das Wesen hat bei mir immer Mitleid erregt, und als ich nun das erste Mal den Roman gelesen habe, hatte es natürlich einen gewissen Sympathiebonus. Interessant ist übrigens auch die Entstehungsgeschichte dieser Erzählung, die mich – schon vor Jahren – zusätzlich neugierig gemacht hat, den Roman endlich einmal zu lesen. Wen sie interessiert: Ihr findet sie ganz einfach im Internet. Erzählt wird auf mehreren Ebenen, zuerst lesen wir Briefe von Robert Walton, einem Kapitän auf Entdeckungsfahrt in die Arktis, wo er auf Viktor Frankenstein trifft, der ihm seine Geschichte erzählt, der Roman endet wieder mit Waltons Briefen. Im Mittelteil kommt die Kreatur zu Wort, ihre Erzählung erzählt wiederum Frankenstein Walton. Für uns heutige Leser ist das Lesen nicht so einfach, es wird langatmig und schwülstig erzählt – und ich gestehe, dass es Stellen gibt die ich nur überflogen habe. Da der Roman aber relativ kurz ist, sollte man nicht aufgeben. Viktor Frankenstein, obwohl von Walton in den Himmel gelobt, kommt dabei sehr schlecht weg – er ist sehr egozentrisch, voller Selbstmitleid und er übernimmt keine Verantwortung für sein Tun. Nein, ich mag ihn nicht, jetzt noch weniger. Die Kreatur erzeugt auch hier wieder Mitleid bei mir, zumindest in großen Teilen, ihre Taten, vor allem die, die gewollt sind, kann man natürlich nicht schönreden, aber bedenkt man die Umstände, kann man ihr Handeln zumindest in gewissem Rahmen verstehen. Anders als das, was Frankenstein tut … Ich bin froh, diesen Roman nun auch endlich mal gelesen zu haben und diese Erfahrung in mein Wissen und Denken um die Geschichte integrieren zu können. Der Roman bietet viel Stoff zum Nachdenken, auf moralisch/ethischer und auf philosophischer Ebene. Und ist es nicht auch heute noch so, dass man jemanden allein wegen seines Äußeren ablehnt? Darüber nachzudenken, was das mit demjenigen macht, ist wichtig. Schon wegen des Aspektes des Denkanstoßes lohnt es sich auch heute noch, sich mit der Geschichte und dem Roman auseinanderzusetzen. Für eine so junge Frau, wie es Mary Shelley bei Entstehung ihres Werkes war, ist es eine beachtliche Leistung. Also, lasst euch auf den Roman ein!

Wer ist das Monster?
von einer Kundin/einem Kunden am 24.05.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Mary Shelleys Geschichte ist nicht nur ein Glanzstück inmitten des klassischen Horrors, es ist vor allem auch auch sprachlich ein Meisterwerk. Trotz zahlreicher Verfilmungen darf man als Leser zudem Überraschungen im eigentlichen Buch erleben. Gerade auch im englischen Original besonders schön zu lesen.

Das erste Monster der Ton-Filmgeschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 08.10.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der Roman beginnt mit einer Reihe von Briefen, die der Forscher Robert Walton seiner Schwester Margaret Saville zukommen lässt. Er ist mit einem Schifft unterwegs um eine Passage zum Nordpol zu entdecken und schreibt ihr von seinem Alltag und seinen Beobachtungen. Eines Tages ist das Schiff vom Eis der Arktis eingeschlossen und ... Der Roman beginnt mit einer Reihe von Briefen, die der Forscher Robert Walton seiner Schwester Margaret Saville zukommen lässt. Er ist mit einem Schifft unterwegs um eine Passage zum Nordpol zu entdecken und schreibt ihr von seinem Alltag und seinen Beobachtungen. Eines Tages ist das Schiff vom Eis der Arktis eingeschlossen und darauf findet die Mannschaft einen Mann, der schwer krank und am Ende seiner Kräfte ist. Der Fremde ist Victor Frankenstein und an seinem Krankenbett erzählt er Robert Walton eine unglaubliche Geschichte. Dem geneigten Leser meiner Rezensionen, wird den Roman von Mary Shelley - Frankenstein oder der Moderne Prometheus - vermutlich kennen, auch wenn man die Geschichte selbst vielleicht noch gar nicht gelesen hat. Die Geschichte hat einen Einfluss auf Literatur und Volkskultur gehabt und hat ein komplettes Genre von Horrorgeschichten und Filmen hervorgebracht. Die erste Verfilmung rund um Frankensteins Monster wurde etwa 10 Jahre nach dem Aufkommen des ersten Tonfilmes auf Zelluloid gebannt und seitdem trifft man das Monster auch abseits des Horrorgenres wieder. Etwa wie in Klaumaukfilmen, wie in Frankenstein Junior - Regie führte der von mir geachtete Mel Brooks, oder in der ebenso humorvollen Serie - The Munsters - Herman Munster ähnelt auf frappierende Weise Frankensteins Monster - die mir persönlich lieber war als "The Addams Family". Wenn eine Erzählung auch noch 200 Jahre nach der Erstveröffentlichung einem breiten Publikum inklusive meiner Wenigkeit gefällt - dann wird es Zeit dem Monster auf den Grund zu gehen. Dieser Schauerroman ist sozusagen der erste, der sich über eine von Menschen erschaffene künstliche Intelligenz beschäftigt und kann daher, als der Urvater der ScienceFiction Romane gesehen werden. Man sollte auch beachten zu welcher Zeit dieser Roman geschrieben worden ist - nämlich der Zeit der industriellen Revolution - die zu tiefgreifende Umwälzungen in den sozialen Verhältnisse der Gesellschaft geschaffen hat - und nicht von allen Menschen gut geheißen worden ist. Heute in der Gegenwart geht es der Menschheit - an der Schwelle der Revolution 5.0 - wohl nicht anders als den Menschen im 19. Jahrhundert. Aber das ist eine andere Geschichte. Nebst den flüssig zu lesenden Text, den man in einem angenehmen Tempo lesen kann - auch wenn das Spannungsmoment nicht so hoch wie beim Modernen Erzählungen ist - gefällt mir die Ausgabe des Menasse Verlages sehr, sehr gut. Das liegt am sehr gelungenen Cover und auch an der sehr gut gelungene Übersetzung.

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