Tod am Kap

Geschichte des Burenkriegs

Martin Bossenbroek

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Beschreibung


Martin Bossenbroeks preisgekrönte Darstellung des Burenkriegs (1899 – 1902) ist aus der Perspektive des niederländischen Juristen Willem Leyds, des britischen Kriegsberichterstatters Winston Churchill und des burischen Kämpfers Deneys Reitz geschrieben. Deren Tagebücher, Briefe und Reportagen gewähren einen unmittelbaren Einblick ins Geschehen und informieren präzise und umfassend über Vorgeschichte, Motive, Verlauf und Folgen der Auseinandersetzung.

Angelockt von reichen Bodenschätzen, nicht zuletzt Gold und Diamanten, kommen immer mehr Abenteurer in die Burenrepubliken Oranje-Freistaat und Transvaal – viele von ihnen britische Uitlanders. Als die Buren ihnen die Gleichstellung verwehren, schickt die Regierung in London eine Viertelmillion Soldaten ans Kap, um die Region dem Empire einzuverleiben. Die Welt erhält eine Vorahnung des totalen Kriegs: Britische Truppen schlagen Schneisen der Verwüstung durch die Burenrepubliken und weiten den Krieg gnadenlos auf die Zivilbevölkerung aus. Sie internieren 230.000 Menschen in concentration camps, 46.000 sterben, die meisten von ihnen Kinder. Im Kampfgebiet waren damals etwa 200 Korrespondenten unterwegs und versorgten die Weltöffentlichkeit so gründlich mitInformationen wie noch von keinem Krieg zuvor. Dank intensiver Auswertung dieser reichen Quellen kann Martin Bossenbroek ein so dichtes Bild des Burenkriegs entwerfen wie noch kein Autor vor ihm.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 624
Erscheinungsdatum 09.03.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-68812-6
Verlag C.H.Beck
Maße (L/B/H) 22,4/15,3/4,4 cm
Gewicht 862 g
Originaltitel De Boerenoorlog
Abbildungen mit 3 Abbildungen und 4 Karten
Auflage 1
Übersetzer Andreas Ecke
Verkaufsrang 142885

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Geschichte verstehen und nicht vergessen

Martin Roggatz, Thalia-Buchhandlung Bonn (Universitätsbuchhandlung Bouvier)

Afrika ist in der Historischen Literatur wie auch der belletristischen leider immer noch ein im Vergleich mit seiner Größe krass unterrepräsentierter Kontinent. Umso erfreulicher das der Autor aus landsmannschaftlichem Antrieb das vorliegende Werk über den Burenkrieg geschrieben hat. Zwar ein Kolonialkrieg weit ab von Europa, hat er doch vieles vorweggenommen, was die Menschheit besonders im Zweiten Weltkrieg erleiden musste. Als Niederländer den Buren sicher emotional näher als den Briten, gelingt dem Autor trotzdem eine ausgewogene und kompetente Darstellung dieses Ringens um Macht und Rohstoffe.

Kundenbewertungen

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Vergessener Krieg in Afrika
von einer Kundin/einem Kunden aus Nittenau am 01.05.2020

Sehr informatives Buch. Ich bin geschichtsinteressierter Laie , und finde dieses Buch empfehlenswert. Jedenfalls für jene, die sich für "neuere Geschichte" interessieren. Ein Kriegsschauplatz mit Konzentrationslagern, verbrannte Erde,Zwangsdeportation,Kriegsverbrechen. Und das, welcher Schreck! , nicht von Deutschen verübt! Zeil... Sehr informatives Buch. Ich bin geschichtsinteressierter Laie , und finde dieses Buch empfehlenswert. Jedenfalls für jene, die sich für "neuere Geschichte" interessieren. Ein Kriegsschauplatz mit Konzentrationslagern, verbrannte Erde,Zwangsdeportation,Kriegsverbrechen. Und das, welcher Schreck! , nicht von Deutschen verübt! Zeilen, die verdeutlichen, dass Verbrechen in dieser Größenordnung nicht an einer Nation gebunden sind. Diese Tatsache ist in diesem Land falsches Wissen!!


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