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Europa ja - aber welches?

Zur Verfassung der europäischen Demokratie

Dieter Grimm

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Beschreibung


Die Europäische Union hat keinen Mangel an Kritik und Akzeptanzproblemen – doch die Ursachen werden häufig an der falschen Stelle gesucht. Während viele hoffen, dass sich durch eine Ausweitung der Kompetenzen des Europäischen Parlaments das Demokratiedefizit der Union beheben lässt, zeigt Dieter Grimm, warum diese Hoffnung trügt. In grundsätzlichen Erörterungen und Einzelstudien zeigt Grimm, einer der renommiertesten deutschen Rechtswissenschaftler, dass eine Ursache für die starken Akzeptanzprobleme meist übersehen wird, nämlich die Verselbständigung der exekutiven und judikativen Organe der EU (Kommission und Europäischer Gerichtshof) von den demokratischen Prozessen in den Mitgliedstaaten und der EU selbst, die ihre Wurzel wiederum in der vom Gerichtshof vorgenommenen „Konstitutionalisierung der Verträge“ hat. Er geht den Ursachen für diese problematische Entwicklung nach und bietet Vorschläge zu ihrer Korrektur an.


Dieter Grimm ist Professor em. Für Öffentliches Recht an der Humboldt- Universität zu Berlin. Von 1987 bis 1999 war er Richter des Bundesverfassungsgerichts und von 2001 bis 2007 Rektor des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Bei C.H.Beck ist von ihm zuletzt erschienen: Die Verfassung und die Politik. Einsprüche in Störfällen (2001).

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 19.10.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-68869-0
Verlag C.H.Beck
Maße (L/B/H) 20,5/12,3/2,5 cm
Gewicht 344 g
Auflage 3
Verkaufsrang 95026

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  • Vorwort 

    I.
    Europa ja – aber welches? 

    II.
    Auf der Suche nach Akzeptanz – Über Legitimationsdefizite
    und Legitimationsressourcen der Europäischen Union

    III.
    Souveränität in der Europäischen Union 

    IV.
    Zum Stand der demokratischen Legitimation der
    Europäischen Union nach Lissabon 

    V.
    Die demokratischen Kosten der Konstitutionalisierung –
    Der Fall Europa 

    VI.
    Die Ursachen des europäischen Demokratiedefizits werden
    an der falschen Stelle gesucht 

    VII.
    Die Notwendigkeit europäisierter Wahlen und Parteien

    VIII.
    Zur Bedeutung nationaler Verfassungen
    in einem vereinten Europa 

    IX.
    Die Rolle der nationalen Parlamente in der 
    Europäischen Union 

    X.
    Die Rolle der nationalen Verfassungsgerichte
    in der europäischen Demokratie 

    XI.
    Das Grundgesetz als Riegel vor einer Verstaatlichung
    der Europäischen Union
    Zum Lissabon-Urteil des Bundesverfassungsgerichts 

    XII.
    Nicht Pragmatismus, sondern
    Prinzipienorientierung benötigt Europa 

    Anhang

    Anmerkungen 

    Drucknachweise 

    Register