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Von Schwalben und Mauerseglern

Roman

"Wenn einem der liebe Gott in die Kehle gespuckt hat, dann wirft man das Talent nicht einfach weg!", sagt der Pastor, als er Georg singen hört. Doch um seinen Traum wahrzumachen und Opernsänger zu werden, müsste Georg aus Frieschenmoor fortgehen. Er müsste weg von der Familie Bruns, die ihn auf ihrem Hof versteckt hat, seit er von der Front desertiert ist. Und das Schlimmste: Er müsste Elli verlassen, die ihn kurz vor Kriegsende auf dem Heuboden entdeckt hat. Aber Elli kann sich ein Leben ohne ihn gar nicht mehr vorstellen ...

Ein bewegendes Romandebüt über einen Hof an der Nordsee, den Alltag in der Nachkriegszeit und eine junge Liebe
Rezension
"Das Buch vermittelt nicht nur interessante und authentische Einblicke in das Leben zu Kriegszeiten, sondern schildert auch die bezaubernde Liebesgeschichte der jungen Leute." Lokalkompass Kleve, 09.11.2016 "Detailgenau und anschaulich zeichnet die Autorin die damaligen Lebensumstände nach." SALVE, 06/2016
Portrait

Marlies Folkens wurde 1961 in Stollhamm-Ahndeich, einem kleinen Dorf an der Nordseeküste, geboren und wuchs als jüngstes von vier Geschwistern auf einem Bauernhof auf. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Oldenburg. Schon früh entdeckte sie das Schreiben für sich. Ihr erster Roman,

Von Schwalben und Mauerseglern


, ist von Erzählungen ihrer Mutter über die Kriegs- und Nachkriegszeit inspiriert.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 624
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 09.09.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-404-17396-9
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 18,5/12,6/3,7 cm
Gewicht 400 g
Auflage 2. Auflage 2016
Verkaufsrang 67584
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Eine bewegende Geschichte mit tollen Figuren!

Anika Meinhardt, Thalia-Buchhandlung Einbeck

"Von Schwalben und Mauerseglern" ist ein mitreißender Roman über die Zeit um das Kriegsende herum an der Nordsee. Marlies Folkens hat in ihre Geschichte viel Lokalkolorit eingebaut, was die Figuren, die ohnehin toll gezeichnet sind, noch lebhafter wirken lässt. Für jeden zu empfehlen, der gerne dramatische Liebesgeschichten mit Hintergrund liest!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
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Gezeitenstürme
von einer Kundin/einem Kunden aus Altenburg am 27.04.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Mir ist der Einstieg in diesen Teil viel leichter gefallen. Ich weiß selbst nicht woran es lag, vielleicht weil ich den Protagonisten vom Alter näher bin oder weil die Geschichte direkter gestartet ist. Es gibt nicht erst lange Abschnitte, sondern Georg taucht recht schnell in der Geschichte auf und wird ein fester Bestandteil ... Mir ist der Einstieg in diesen Teil viel leichter gefallen. Ich weiß selbst nicht woran es lag, vielleicht weil ich den Protagonisten vom Alter näher bin oder weil die Geschichte direkter gestartet ist. Es gibt nicht erst lange Abschnitte, sondern Georg taucht recht schnell in der Geschichte auf und wird ein fester Bestandteil dessen. Zudem fand ich Elli anfangs sehr interessant, ich mochte ihren Charakter und war besonders von ihrem Fleiß und ihrer Arbeitskraft beeindruckt. Sie schien unermüdliche Energie zu haben und war mir direkt sympathisch. Auch die Schreibweise hat mir gut gefallen. Sie war einfach und leicht verständlich, ich habe das Buch leicht lesen können und hatte besonders an diversen Landschaftsbeschreibungen großes Vergnügen. Auch konnte ich mir die Gebäude richtig gut vorstellen und mochte die Darstellung von Elli und ihrer Familie. Immer mal wieder werden norddeutsche Kosenamen und Bezeichnungen eingebunden, die einen angenehmen Effekt auf die Handlung haben und sehr natürlich wirken. So entsteht eine sehr ansprechende Schreibweise, die sich gut lesen lassen hat und zu der meist lockeren Handlung gepasst haben. Mir hat es richtig gut gefallen, wie viele historische Details eingebunden wurden. Nicht nur die Angst vor dem Krieg, das Leben von Flüchtlingen und das Desertieren von Soldaten, sondern auch der Schwarzmarkthandel und die Nachkriegszeit mit dem Nahrungsmangel finden eine Erwähnung. So ergibt sich ein breitgefächertes Bild, welches viel Wahres in sich birgt und einen soliden Grundstamm für eine gute Geschichte legt. Ich mochte es sehr, dass anhand von anschaulichen Beschreibungen so viel Authentizität in die Geschichte gelegt wird und man so auf eine angenehme und gut vorstellbare Weise die Informationen übermittelt bekommt. Es gibt einen langsamen Spannungsaufbau, man merkt, dass sich langsam aber sich etwas zusammenbraut. Doch dabei entstehen leider ab und an Längen, einige Szenen verlängern das Buch nur unnötig. Sie sind zwar nett zu lesen, es wird das normale Leben von Bauern, einer jungen Liebe und dem Alltag zu und nach Kriegszeiten erzählt. An sich finde ich das auch spannend und ich mag es, wenn nicht dauernd Dramen eingebaut werden. Doch hier waren es mir ein paar zu viele dieser Erzählungen, sie haben nicht zwingend zu dem Weitergang der Geschichte beigetragen und erschienen etwas unnötig. Gerade durch die Einstreuung von Szenen, die im Jahr 1949 spielen und bereits erste Vermutungen zulassen, die ganze Situation aber nicht auflösen und so die Aufmerksamkeit ankurbeln, bin ich immer weiter am Ball geblieben. Teilweise habe ich darauf gewartet, dass es weitere Informationen zu der Situation gibt, in der sich Elli gerade befindet. Doch diese Szenerie wird erst am Ende aufgelöst und so habe ich trotz einiger Längen mit viel Interesse weitergelesen. Fazit: Im Großen und Ganzen ein guter erster Teil der Nordsee-Saga, es gibt eine recht spannende Handlung, mit vielen, ganz wunderbar erklärten Details über historische Zusammenhänge. Zudem mochte ich das Setting gerne, ich habe den Bruns-Hof sehr lebendig vor Augen gehabt und konnte mir viele Protagonisten in diesem Setting richtig gut vorstellen. Und auch die Familie Bruns waren tolle Charaktere, die sehr individuell waren und die ich gerne auf ihrem Lebensweg ein Stück begleitet habe. Es gibt kleine Kritikpunkte, am schwersten wiegt für mich die Länge des Buches, wodurch sich manche Szenen etwas gezogen haben und fast schon zu viel des Guten waren. Einiges hätte durchaus weggelassen werden können und die Handlung wäre immer noch rund gewesen und man hätte nichts wichtiges verpasst.

alles, was man sich wünscht
von einer Kundin/einem Kunden aus Glashütte am 12.09.2017

Inhalt "Wenn einem der liebe Gott in die Kehle gespuckt hat, dann wirft man das Talent nicht einfach weg!", sagt der Pastor, als er Georg singen hört. Doch um seinen Traum wahrzumachen und Opernsänger zu werden, müsste Georg aus Frieschenmoor fortgehen. Er müsste weg von der Familie Bruns, die ihn auf ihrem Hof versteckt ha... Inhalt "Wenn einem der liebe Gott in die Kehle gespuckt hat, dann wirft man das Talent nicht einfach weg!", sagt der Pastor, als er Georg singen hört. Doch um seinen Traum wahrzumachen und Opernsänger zu werden, müsste Georg aus Frieschenmoor fortgehen. Er müsste weg von der Familie Bruns, die ihn auf ihrem Hof versteckt hat, seit er von der Front desertiert ist. Und das Schlimmste: Er müsste Elli verlassen, die ihn kurz vor Kriegsende auf dem Heuboden entdeckt hat. Aber Elli kann sich ein Leben ohne ihn gar nicht mehr vorstellen ... Meine Meinung Marlies Folkens Debütroman erzählt von einer Liebesgeschichte - 2 Seelen, die sich gefunden haben, eingewoben in den Alltag der Nachkriegszeit und (was ich besonders gut finde) es dreht sich nicht nur alles um Elli und Georg. Behutsam werden Themen wie Disertation, Schwarzmarkt, die damalige (sehr autoritäre) Erziehung, Ausnahmen von dieser, wie die Beziehung zwischen Elli und ihrem Vater und das Leben Mitte des 20.Jhs zu beschrieben. Folkens hat es m.E. auch geschafft den Tod Ellis Großmutter, wie aber auch das langsame Entstehen der Liebe zwischen zwei jungen Menschen in schwierigen Zeiten sehr echt und einfühlsam zu begleiten - etwas, das Autoren meiner Meinung nach nicht oft gelingt. Die Geschichte beginnt vor Kriegsende und endet 1949. Der Lesefluss wird ein paar Mal durch kurze Zeitsprünge in das Jahr 1949, an der Ende der Geschichte, unerbrochen, was die Spannung steigert und einen dazu bewegt das Buch auf keinen Fall aus der Hand zu legen! Ich habe das Buch recht schnell, in 3 Tagen, gelesen. Und da ich nur wirklich gute Bücher in so kurzer Zeit lese, muss ich diesem wirklich das beste Zeugnis ausstellen. Fazit Historie, Liebe, Auflehnen gegen Autoritäten - mir hat es beim Lesen von "Von Schwalben und Mauerseglern" an nichts gefehlt. Also ein super Buch, für Menschen, die sich mal wieder auf ein spannendes Buch über vergangene Zeiten, die sie selbst womöglich nicht miterlebt haben, einlassen möchten und so Ellis und Georgs Liebe eingebettet in den Lauf der Geschichte begleiten.

Großartig!
von einer Kundin/einem Kunden aus Jever am 22.09.2016

Wenn eine Autorin in einer Szene beschreibt, wie frisch gemolkene Milch durch ein Sieb in die große Milchkanne gegossen wird und mir dabei die Kindheitserinnerung an den Geruch eben dieser Milch so präsent ist, dass ich glaube im Stall zu stehen, dann ist das die hohe Kunst des Schreibens! Und wenn mich schon diese kleine, unbed... Wenn eine Autorin in einer Szene beschreibt, wie frisch gemolkene Milch durch ein Sieb in die große Milchkanne gegossen wird und mir dabei die Kindheitserinnerung an den Geruch eben dieser Milch so präsent ist, dass ich glaube im Stall zu stehen, dann ist das die hohe Kunst des Schreibens! Und wenn mich schon diese kleine, unbedeutende Szene in den Bann geschlagen hat, ist es wohl nicht überraschend, dass mich der Rest dieser Nachkriegs-Liebesgeschichte nicht mehr losgelassen hat. Ich bin Jahrgang ´72, die Heldin der Geschichte ist in den späten 20er Jahren geboren. Doch was ihre Lebensbedingungen waren, die gesellschaftlichen Konventionen, die vielen ungeschriebenen Gesetze der dörflichen Gemeinschaft, das hat auch mein Aufwachsen noch enorm geprägt. Ein Buch, um Großmütter und Mütter in einem anderen, vielleicht milderen Licht sehen zu können. Ein Buch über lieben und geliebt werden, das Hoffen auf Erfüllung und Anerkennung. Ein Buch voller fein gezeichnerter Charaktere. Es war mir ein Genuss und Vergnügen!