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Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge

Ungekürzte Lesung (1 mp3-CD), Lesung

(4)

Nach dem Tod seiner Eltern kommt der mittellose dänische Adlige Malte Laurids Brigge um 1900 nach Paris, um sich dort als Dichter durchzuschlagen. Doch die Stadt seiner Träume erweist sich als Ort des Elends und der Hässlichkeit. Überwältigt vom Geruch der Armut schildert der 28-Jährige seine Eindrücke in Tagebucheinträgen voller Eindringlichkeit und Poesie. Rilkes Werk über Schicksal und Identität, Kunst und Gesellschaft gilt als erster großer Roman der literarischen Moderne. Ungekürzt gelesen von Klaus Nägelen, verbinden sich die fragmentarischen Aufzeichnungen Maltes zum beeindruckenden Zeugnis einer Identitätskrise zur Zeit des Fin de Siècle.

Ungekürzte Lesung mit Klaus Nägelen
1 mp3-CD | ca. 7 h 40 min

Portrait

Rainer Maria Rilkewurde am 4. Dezember 1875 in Prag geboren. Er wuchs nach der Trennung seiner Eltern bei seiner Mutter auf. Nach einem kurzen Intermezzo auf der Militärrealschule schloss sich die Matura und ein Studium an verschiedenen Universitäten (Prag, München, Berlin) an. Bereits ab 1893 trat er mit Dichtungen an die Öffentlichkeit. Abgesehen von einer sechsmonatigen Assistenz bei Auguste Rodin in Paris führte Rilke ein überwiegend von Mäzenen abhängiges Leben als freier Schriftsteller. Seine Reisen führten ihn u.a. nach St. Petersburg, nach Deutschland, Italien, nach Paris und in die Schweiz. Seit 1912 fanden seine Werke auch bei einem größeren Publikum große Bewunderung. Erst 1921 fand er auf einem Schlösschen im Schweizer Kanton Wallis seine endgültige Wohnstätte. Dort starb er am 29. Dezember 1926 an einer lange nicht diagnostizierten Leukämie.

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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3-CD
Sprecher Klaus Nägelen
Anzahl 1
Erscheinungsdatum 18.03.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783862317301
Verlag Der Audio Verlag
Spieldauer 430 Minuten
Hörbuch (MP3-CD)
9,09
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Nina Aselmann, Thalia-Buchhandlung Hagen

Ein literarisches Tagebuch, direkt und offen. Und während man es liest, setzt es sich Sprachstein für Sprachstein zu einem wunderschönen Mosaik zusammen. Ein literarisches Tagebuch, direkt und offen. Und während man es liest, setzt es sich Sprachstein für Sprachstein zu einem wunderschönen Mosaik zusammen.

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Schon ein bisschen kompliziert und wortgewaltig, dieser einzige Roman von Rilke. Aber diese innere Einkehr zu lesen, ist ganz interessant, da er Zugang zum Außenseiter vermittelt. Schon ein bisschen kompliziert und wortgewaltig, dieser einzige Roman von Rilke. Aber diese innere Einkehr zu lesen, ist ganz interessant, da er Zugang zum Außenseiter vermittelt.

Kundenbewertungen

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Die Verwirrungen des Malte Laurids Brigge
von einer Kundin/einem Kunden am 18.09.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Rilke gelingen in seinem einzigen Prosaroman vielfältige, interessante Beobachtungen in gewohnt poetisch und feinfühliger Sprache, die diesen Roman der literarischen Moderne besonders aufwerten. Trotz Ruhe und Konzentration, die für dieses Buch vonnöten ist, sehr sehr lesenswert.

Brigge und seine Aufzeichungen
von Zitronenblau am 08.09.2009
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Rilke innoviert den "Roman" durch die Publikation seiner modernen Prosa "Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge" (1910). Brigge - heruntergekommener Aristokrat zeichnet auf: Paris (aus dem Naturalismus tretend und impressiv/symbolistisch), verlorene Kindheit sowie die gelesenen Lektüren. Technisch montiert er die 71 Aufzeichnungen und philosophiert über Tod und Liebe. Dabei... Rilke innoviert den "Roman" durch die Publikation seiner modernen Prosa "Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge" (1910). Brigge - heruntergekommener Aristokrat zeichnet auf: Paris (aus dem Naturalismus tretend und impressiv/symbolistisch), verlorene Kindheit sowie die gelesenen Lektüren. Technisch montiert er die 71 Aufzeichnungen und philosophiert über Tod und Liebe. Dabei beginnt er zu sehen (Programm!) und hält sich stilistisch gern mal an den Kurzsatz und an einer "lyrischen Grammatik", poetisiert gekonnt (ganz rilke-immanent) mitunter durch Mittel wie Personifizierung und Symbolisierung. Alles in allem jedoch eine (Geschichts-)Lektüre, die einen aktiven und gebildeten Leser erfordert, der abgesehen vom Technischen auch über ein gewisses intertextuelles Know-how verfügt (übrigens intentional!). Weltliteratur von hohem Rang, daher notwendig, weniger Literaturbegeisterten sei hier zumindest ein erschließendes Lesen ohne locker-flockige Leseleichtigkeit versprochen. Zu guter Letzt: "Denn Verse sind nicht, wie die Leute meinen, Gefühle (die hat man früh genug), - es sind Erfahrungen." Viel Spaß beim Lesen! Oder besser: Beim Immerwiederlesen!!!