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Sie bauten die ersten Tempel

Das rätselhafte Heiligtum am Göbekli Tepe

Klaus Schmidt

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Buch (gebundene Ausgabe)
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19,95
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Beschreibung


Am Göbekli Tepe im Südosten der Türkei liegt eines der bedeutendsten prähistorischen Zentren der Menschheit. Dort entstanden vor rund 12.000 Jahren die ältesten Tempel der Welt.

Dabei handelt es sich um einen Heiligtumsbezirk mit 20 Ringanlagen und mehr als 200 überlebensgroßen, menschengestaltigen Stelen, vielfach mit eindrucksvollen Tierreliefs bedeckt und flankiert von Tierskulpturen. Es ist eine Anlage, die es eigentlich gar nicht geben dürfte – ging man doch bislang davon aus, dass nur sesshafte Kulturen derartiges schaffen könnten, doch am Göbekli Tepe haben über Jahrhunderte hinweg die Angehörigen einer Jägerkultur gewirkt. Erforscht hat diese Anlage der viel zu früh verstorbene Prähistoriker Klaus Schmidt. Er zeigt, dass der Mensch dort die entscheidenden Schritte zur Sesshaftwerdung vollzog und der Göbekli Tepe eine Schnittstelle zwischen Jägerkultur und ackerbäuerlicher Kultur ist – ein missing link der Menschheitsgeschichte.


Klaus Schmidt (1953 – 2014) war Professor für Ur- und Frühgeschichte an der Universität Erlangen. Er leitete für das Deutsche Archäologische Institut die Ausgrabung am Göbekli Tepe in Südostanatolien nahe der syrischen Grenze.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 08.06.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-68806-5
Verlag C.H.Beck
Maße (L/B/H) 22,1/14,6/2,5 cm
Gewicht 486 g
Abbildungen mit 110 Abbildungen im Text, davon 61 in Farbe, und 2 Karten auf den Vorsätzen
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 93521

Buchhändler-Empfehlungen

Ulrike Müller, Thalia-Buchhandlung Fulda

Die Entdeckung 1994 war eine Sensation, auf die man als Archäologe heute gar nicht mehr hoffen durfte. Leider ist es dem Autor nicht vergönnt gewesen, die weiteren Ausgrabungen zu verfolgen, aber er hat die Schuttstelle als das erkannt, was es ist: ein echtes Weltkulturerbe!

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  • Vorwort

    Dank

    I. Eine «Wieder»-Entdeckung 
    1. Am Wunschbaum 
    2. Urfa – Stadt und Land

    II. Funde, Forscher, Fachbegriffe 
    1. Das Dreiperiodensystem, die jüngere Steinzeit und der Jericho-Schock 
    2. Der Fruchtbare Halbmond und die «Hilly Flanks» 
    3. Çatal Höyük – noch eine «Stadt» aus der Steinzeit 
    4. Çayönü – Frühgeburt des Hephaistos? 
    5. Nevalý Çori – im Tal der Pest 
    6. Der Gürcütepe und die Geburt eines neuen Forschungsprojekts

    III. Göbekli Tepe 
    1. Der «gebauchte» Berg 
    2. Anlage A – das Schlangenpfeilergebäude 
    3. Anlage B – ein mesopotamisches Stonehenge ersteht: das Fuchspfeilergebäude 
    4. Anlage C – im Kreis der Keiler 
    5. Anlage D – im Steinzeitzoo

    IV. Zwischen Bedeutung und Deutung – Annäherungen an
    Bilder und Welt der Steinzeit 
    1. Tier und Tierdarstellung im Alten Orient 
    2. Das kulturelle Gedächtnis und die Traumpfade der Steinzeit

    V. Die jüngeren Schichten des Göbekli Tepe und das Ende
    des Jäger-Heiligtums 
    1. Die jüngeren Bauten und das Löwenpfeilergebäude 
    2. Als der Jäger den Bauern brauchte – Voraussetzungen für ein Heiligtum in der
    frühen Jungsteinzeit
    Der Göbekli Tepe – zwei Jahre später
    Wichtige Funde der Kampagnen 2005 und 2006 

    Anhang
    Grundlegende und weiterführende Literatur 
    Abbildungsnachweis 
    Glossar 
    Personenregister 
    Ortsregister 
    Sachregister