Schuld und Sühne

Ungekürzte Lesung (3 mp3-CDs)

Fjodor M. Dostojewski

(35)
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Beschreibung

Sankt Petersburg um 1860: Der verarmte Student Rodion Raskolnikow hält sich für einen besonderen Menschen, dem es zusteht, Herr über Leben und Tod zu sein. Kaltblütig erschlägt er eine wucherische Pfandleiherin und deren geistig zurückgebliebene Schwester, die es seiner Weltanschauung nach nicht verdient haben zu leben. Auch wenn er seine Tat für gerechtfertigt hält, so hat er doch die Rechnung ohne sein Gewissen gemacht, das ihn von nun an seelisch und körperlich quält. Gerd Wameling führt den Hörer in voller Länge durch die raffiniert erzählten Wirrungen von Schuld, Buße, Liebe und Erlösung, die Dostojewskis Roman zu einem Meisterwerk machen.

Ungekürzte Lesung mit Gerd Wameling
3 mp3-CDs | ca. 22 h 13 min

»Der beste Kriminalroman aller Zeiten.« Thomas Mann

Gerd Wameling, geboren 1948, ist Schauspieler und einer der beliebtesten deutschen Hörbuchsprecher. Neben dem Theater spielte er in diversen Film- und Fernsehproduktionen, u.a. in Wim Wenders’ »In weiter Ferne, so nah!« und der Krimireihe »Bella Block«. Für die Serie »Wolffs Revier« wurde er mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet.

Produktdetails

Medium MP3-CD
Sprecher Gerd Wameling
Spieldauer 1333 Minuten
Erscheinungsdatum 18.03.2016
Verlag Der Audio Verlag
Hörtyp Lesung
Übersetzer E. K. Rahsin
Sprache Deutsch
EAN 9783862317288

Buchhändler-Empfehlungen

Weiße Nächte

Jennifer Herrmann, Thalia-Buchhandlung Gera

Eine schöne Liebesgeschichte über die man noch lange nachdenkt. Dieses Buch ist durch eine gut verständliche Sprache und den geringen Umfang ein toller Einstieg in die Welt der Klassiker.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
35 Bewertungen
Übersicht
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Psychologisch interessant, kriminalistisch nicht so besonders wie sein Ruf
von einer Kundin/einem Kunden aus Willich am 10.06.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Zuerst möchte ich sagen, dass ich das Buch als Hörbuch gehört habe. Ob das eine gute Entscheidung war? Das musst du natürlich selbst entscheiden, es ist aber gar nicht so einfach, eine passende Vertonung zu finden. Ich habe eine gefunden, mit der ich mich gut arrangieren konnte. Denn ihr könnt euch sicher denken, dass es min. e... Zuerst möchte ich sagen, dass ich das Buch als Hörbuch gehört habe. Ob das eine gute Entscheidung war? Das musst du natürlich selbst entscheiden, es ist aber gar nicht so einfach, eine passende Vertonung zu finden. Ich habe eine gefunden, mit der ich mich gut arrangieren konnte. Denn ihr könnt euch sicher denken, dass es min. ein Monatsvorhaben ist. Ich glaube, ich war zwei beschäftigt. Mit einer nervigen Stimme sicher kein spaßiges Vergnügen. Wer das Buch aber intensiv lesen möchte, dazu gehört meiner Meinung nach auch, sich Bemerkungen am Rand zu machen, der sollte es lieber gleich selbst lesen. Ich habe viel mitbekommen, aber manchmal bin ich auch mit den Gedanken abgeschweift. Ganz ehrlich: Es ist kein Klassiker, den ich bedingungslos weiterempfehle oder den man meiner Meinung nach gelesen haben muss. Es gilt als der Ur-Krimi. Ich bezweifle das. Das fängt schon dabei an, dass es eher ein Psychothriller ist, der aufzeichnet, wie die Gewissensbisse den Mörder auffressen. Da der Erzähler auktorial ist, können die einzelnen Figuren bis in die hintersten Ecken durchleuchtet werden. Was in ihnen vorgeht, wissen die Leser*innen sofort. Es geht also nicht per se um die Ermittlungen, sondern darum, ob Raskolnikow ungestraft davonkommt. Eine andere Besonderheit des Romans sind die vielen gesellschaftlichen Themen, die mitmischen, allen voran die Theorie über die Polarität der Menschheit in Große und weniger wertvolle. Aber das hat mich persönlich jetzt nicht sonderlich inspiriert, weil ich die Theorie nicht für tragfähig und deswegen auch für bedeutungslos halte. Zu sehen, dass Raskolnikow daran scheitert, sie zu bestätigen, hat mich keineswegs überrascht. Es ist wohl eher eine Ermessenssache, dass manche Morde aufgrund deren (positiver) Wirkung in den Hintergrund geraten und ungestraft davon kommen. Die meisten von uns, wenn sie sich die Taten vor Augen führen, werden sie aber doch wohl trotzdem verurteilen. Vielleicht bin ich da aber auch zu optimistisch. Man sollte den Roman auch nicht aus dem räumlichen und zeitlichen Kontext seiner Entstehung heben. Für mich klang es jedenfalls an manchen Stellen ziemlich aus der Luft gegriffen. Das durchgängige geisteswissenschaftliche Geplätscher (Die Hinzunahme vieler verschiedener Diskurse von Politik über Philosophie bis hin zu Psychologie) erinnert stark an Dostojewski erinnert stark an seinen Kollegen Tolstoi. Von beiden russischen Autoren habe ich bis jetzt nur ein Werk gelesen, weswegen es schwer fällt, die Beobachtungen zu verallgemeinern. Aber Tolstoi konnte mich besser unterhalten. Bei ihm habe ich mehr Witz vorgefunden und in der Düsternis der gläsernen Figuren (beide schaffen es, dass man sich in die verschiedensten Personen hineinversetzen und ihre Schwächen erkennen kann) ist auch mehr Wärme übrig geblieben. Schwierig machen es einem beide, was die Namen angeht, besonders für den ungeübten. Wer bitteschön hat sich das russische Namensystem ausgedacht? Das Ende von Schuld und Sühne war auch gar nicht mein Fall. Wenn ich ihm auch lassen muss, dass es gar nicht mal so einfach ist, am Ende die Frage zu beantworten, ob er denn nun gerecht gestraft wurde oder nicht. Fast alle Diskussionen im Buch haben mit dieser Schlüsselfrage irgendwie zu tun, weswegen ich schon sagen würde, dass es sich als Schullektüre eignete, wenn es nicht so dick wäre. Sprachlich ist es auch gut lesbar. Aber genauso gut kann man meiner Meinung nach auch Das Parfum von Süsskind oder Der Prozess von Kafka lesen. Auch Der Richter und sein Henker von Dürrenmatt wären thematisch eine gute Alternative. Das einzige Argument, das für mich für Dostojewski sprechen würde, wäre die besondere psychologische Innensicht und die auktoriale Erzählhaltung. Vielleicht sollte ich noch mehr von ihm lesen, um ein besseres Urteil zu fällen.

Ein Macht- und Gesellschaftskritisches Excerpt
von einer Kundin/einem Kunden am 27.04.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Bei "Der Großinquisitor" handelt es sich um einen Auszug aus "Die Brüder Karamasow", eines von Dostojewskis größten Werken. Es dreht sich einerseits um die Thematik des ethischen Verfalls der Mächtigen durch Größenwahn und Nihilismus, andererseits um die bereitwillige Knechtschaft der Masse gegenüber den herrschenden Mächten.

Wundervoll poetisch!
von einer Kundin/einem Kunden am 29.01.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ein untypisches Buch von Dostojewskij aber nicht weniger gut! Man kann es gut an einem Tag lesen. Mir hat es unglaublich gefallen. Nur zu empfehlen.


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