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Die See

Roman. Ausgezeichnet mit dem Man Booker Prize 2005

KIWI 1486

(5)

John Banvilles erfolgreichster Roman, ausgezeichnet mit dem Man Booker Prize
Anna und der Kunsthistoriker Max sind glücklich verheiratet, als sie erfahren, dass Anna unheilbar an Krebs erkrankt ist und nicht mehr lange leben wird. Nach ihrem Tod flüchtet Max ans Meer, in den Ort, in dem er als Kind aufregende Sommer verlebte. Damals lernte er die unkonventionelle Familie Grace kennen mit ihrem Zwillingspaar Myles und Chloe. Mrs Grace zieht den jungen Max magisch an und erweckt eine große Sehnsucht in ihm. Indem sich Max fast manisch erinnert, an seine erwachende Sexualität in diesem Sommer, an seine erotischen Fantasien und die spätere Liebe zu Chloe, an seine glückliche Zeit mit Anna und ihre letzten Tage im Krankenhaus, versucht er, sich mit dem erlittenen Verlust zu versöhnen.

In einer poetischen Sprache und mit Anspielungen auf Literatur, Kunst und Mythologie zeigt dieser Roman, wie Erinnerung, Verlust und Identität zusammenhängen. 2005 erhielt John Banville dafür den Man Booker Prize.

Portrait

John Banville, 1945 geboren, gehört zu den bedeutendsten zeitgenössischen Autoren Irlands. Sein umfangreiches literarisches Werk wurde mehrfach, auch international, ausgezeichnet. John Banville lebt und arbeitet in Dublin und schreibt unter dem Pseudonym Benjamin Black Thriller und Krimis.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 25.11.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-04899-5
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 18,9/12,6/2 cm
Gewicht 184 g
Originaltitel The Sea
Übersetzer Christa Schuenke
Buch (Taschenbuch)
8,99
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„Stille Wasser sind tief“

Markus Book, Thalia-Buchhandlung Wilhelmshaven

Max Morden zieht sich nach dem Tod seiner Frau in ein Haus an der Küste zurück und erinnert sich an seine erste Liebe.
Klingt trist und traurig. Ist es auch. Aber ich konnte mich dem Sog der Geschichte einfach nicht entziehen. Eine großartig erzählte Geschichte, voller Sehnsucht und Tiefe. Selbst unter den immer beeindruckenden Gewinnern des Man Booker Prize, sticht dieses für mich noch hervor.
Max Morden zieht sich nach dem Tod seiner Frau in ein Haus an der Küste zurück und erinnert sich an seine erste Liebe.
Klingt trist und traurig. Ist es auch. Aber ich konnte mich dem Sog der Geschichte einfach nicht entziehen. Eine großartig erzählte Geschichte, voller Sehnsucht und Tiefe. Selbst unter den immer beeindruckenden Gewinnern des Man Booker Prize, sticht dieses für mich noch hervor.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
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hatte eine andere Vorstellung
von Annika am 05.09.2007
Bewertet: Buch (gebunden)

„Die See“ war nicht die Art Buch die ich erwartet hatte. Für meinen Geschmack handelte dieses Buch zu sehr über Max Vergangenheit und darüber war ich eigentlich enttäuscht. Ich hatte die Vorstellung, dass es mehr damit zu tun haben würde wie er und seine kranke Frau die letzte Zeit... „Die See“ war nicht die Art Buch die ich erwartet hatte. Für meinen Geschmack handelte dieses Buch zu sehr über Max Vergangenheit und darüber war ich eigentlich enttäuscht. Ich hatte die Vorstellung, dass es mehr damit zu tun haben würde wie er und seine kranke Frau die letzte Zeit miteinander verbrachten und was für Schwierigkeiten die beiden zu meistern hatten. Ich persönlich bin der Meinung des es nicht schlecht war aber auch nicht mehr.

Wellen
von Polar aus Aachen am 22.06.2007
Bewertet: Buch (gebunden)

Um über einen Verlust hinwegzukommen, erinnert man sich nicht selten an bessere Tage. Nicht selten sind diese in der Jugend angesiedelt, in der man kraftvoll an die eigene Zukunft glaubte. Im Alter ist man eines besseren belehrt worden, vieles von dem, was man als Zukunft betrachtete, nicht in Erfüllung... Um über einen Verlust hinwegzukommen, erinnert man sich nicht selten an bessere Tage. Nicht selten sind diese in der Jugend angesiedelt, in der man kraftvoll an die eigene Zukunft glaubte. Im Alter ist man eines besseren belehrt worden, vieles von dem, was man als Zukunft betrachtete, nicht in Erfüllung gegangen. Nicht anders ergeht es dem Kunsthistoriker Max, nachdem seine Frau gestorben ist, er flüchtet an einen Ort, der ihm vertraut ist, und überläßt sich seinen Erinnerungen, doch auch die sind von Verlust geprägt. John Banville schafft ein Szenarium, das nicht nur von Wind und Wellen, ersten erotischen Phantasien und einer großen Sehnsucht geprägt ist, er versöhnt auch das, was einmal war, mit dem, was nun ist, spiegelt die Zeiten miteinander und verführt uns mit seiner Sprache dazu, ihm überallhin zu folgen. Am Ende des Romans kommt es Max so vor, als gehe er in die See und verschwinde ein für allemal. Es ist nichts geschehen. Weder in seinem Leben, noch in dem Leben anderer. Halt nur das, was allen widerfährt.