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Oberski, J: Kinderjahre

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Die Kinderjahre von vier bis sieben, die die sorglosesten sein sollten, erlebte Jona Oberski im Grauen von Bergen-Belsen. In seinem einzigartigen, verstörenden Buch nimmt er die Perspektive des Kindes ein, das nichts begreift, doch alles Geschehen registriert und einzuordnen versucht. Ein literarisches Monument, in einem Atemzug zu nennen mit den Werken von Anne Frank, Primo Levi und Imre Kertész.

Portrait
Jona Oberski, geboren 1938 in Amsterdam, war als Physiker an einem Forschungsinstitut für Nuklear- und Teilchenphysik tätig. Als ›Kinderjahre‹ 1978 erstmals erschien, wurde es international als Meisterwerk gefeiert. Erstveröffentlichung auf Deutsch 1980, Neuausgabe 2000. Gewidmet hat Oberski dieses Buch seinen Pflegeeltern, die ihn nach dem Krieg aufnahmen. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 144
Erscheinungsdatum 27.04.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-06962-4
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18,8/12,1/2,2 cm
Gewicht 231 g
Originaltitel Kinderjaren
Auflage 1
Übersetzer Maria Csollány, Maria Csollany
Verkaufsrang 105277
Buch (gebundene Ausgabe)
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Ein schmerzhaftes und erschütterndes Buch
von booklover2011 am 14.01.2019

Inhalt (dem Klappentext entnommen): Die Kinderjahre von vier bis sieben, die die sorglosesten sein sollten, erlebte Jona Oberski im Grauen von Bergen-Belsen. In seinem einzigartigen, verstörenden Buch nimmt er die Perspektive des Kindes ein, das nichts begreift, doch alles Geschehen registriert und einzuordnen versucht. Ein ... Inhalt (dem Klappentext entnommen): Die Kinderjahre von vier bis sieben, die die sorglosesten sein sollten, erlebte Jona Oberski im Grauen von Bergen-Belsen. In seinem einzigartigen, verstörenden Buch nimmt er die Perspektive des Kindes ein, das nichts begreift, doch alles Geschehen registriert und einzuordnen versucht. Ein literarisches Monument, in einem Atemzug zu nennen mit den Werken von Anne Frank, Primo Levi und Imre Kertész. Meinung: Das Buch ist aus der kindlichen Perspektive des Autors geschrieben. Er schildert seine Kindheit in den Niederlanden während des Zweiten Weltkriegs und die Erlebnisse im Konzentrationslager, nachdem er und seine Eltern deportiert worden sind. Er versteht und begreift nicht, was um ihn herum passiert. Das Schrecken und Grauen der damaligen Zeit erlebt man mit und ergänzt als Leser_in das fehlende Wissen, dass dem unschuldigen Kind fehlt, um zu verstehen (soweit so etwas überhaupt möglich ist), was mit ihm und all den anderen Menschen geschieht. Ein schmerzhaftes und erschütterndes, aber auch sehr wichtiges Buch.

von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 20.07.2017
Bewertet: anderes Format

Ein wichtiges und großartiges Buch, das authentisch die Kinderjahre des Autors im KZ von Bergen-Belsen schildert. Bedrückend und sehr berührend.

Zerstörte Kindheit
von einer Kundin/einem Kunden aus Offenbach am 18.07.2017

Dieser Text wurde erstmals 1978 veröffentlicht und erschien 1980 auf deutsch. Dem Diogenes Verlag ist es zu verdanken, dass dieses Buch wieder vorliegt. Es macht sprachlos und erschüttert nachhaltig. Oberski gelingt es durchgängig, die Gräuel, die er erlebt hat, aus der Sicht des kleinen Kindes zu schildern, der nicht verste... Dieser Text wurde erstmals 1978 veröffentlicht und erschien 1980 auf deutsch. Dem Diogenes Verlag ist es zu verdanken, dass dieses Buch wieder vorliegt. Es macht sprachlos und erschüttert nachhaltig. Oberski gelingt es durchgängig, die Gräuel, die er erlebt hat, aus der Sicht des kleinen Kindes zu schildern, der nicht versteht, was um ihn herum vorgeht, es nicht verstehen KANN, der abrupt aus der familiären Welt heraus gerissen wird und eine infernalische Reise erlebt. Seine Sprache ist die Sprache des Kindes, das in einfachen Worten das Grauen um ihn herum beschreibt und für den der Anblick von Toten zu etwas Alltäglichem wird. Das Buch macht tieftraurig und sehr betroffen. Wie "der Junge im gestreiften Pyjama" sollte es Schullektüre werden.